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Daten und Fakten
Die Fakten der Verlängerung vom Roland-Center bis nach Mittelshuchting in Zahlen:
- Streckenlänge Roland Center - Abzweig Heinrich-Plett-Allee: 1,4 km
- Streckenlänge Abzweig Heinrich-Plett-Allee - Brüsseler Straße: 2,0 km
- Einwohner im Einzugsbereich: 16.000.
Die Fakten der Zweigstrecke von Huchting bis nach Leeste in Zahlen:
- Streckenlänge Abzweig Heinrich-Plett-Allee - Landesgrenze: 0,6 km
- Streckenlänge Landesgrenze - Leeste: 9,0 km
- Einwohner im Einzugsbereich: 20.000.
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Kurz und knapp
Viele gute Gründe sprechen für den Ausbau der Linien 1 und 8 nach Mittelshuchting, Stuhr und Weyhe. So zum Beispiel diese:
- Direkter fahren: Die großen Wohngebiete in Mittelshuchting, Sodenmatt und Kirchhuchting sind bisher nur durch Umsteigen mit der Innenstadt und den anderen Stadtteilen verbunden. Deshalb ist der Anteil der Menschen, die den ÖPNV für ihre Wege nutzen, in Huchting niedriger als in vergleichbaren Stadtteilen. Neue Fahrgäste lassen sich nur dann gewinnen, wenn man mit der Straßenbahn
direkt in die City oder zum Hauptbahnhof fahren kann. Etwa 16.000 Einwohner können mit der Verlängerung der Linie 1 in den Genuss einer umsteigefreien Fahrt in das Bremer Zentrum kommen. Alles in allem müssen künftig weniger Fahrgäste umsteigen als heute.
- Pünktlicher fahren: Da die Straßenbahnlinie 1 im Gegensatz zu den Buslinien 57 und 58 weitgehend unabhängig vom Autoverkehr
rollen kann, wird sie zuverlässiger sein als der Bus.
- Wirtschaftlicher: Durch die Einsparung von Fahrzeugen – bei gleichem beziehungsweise besserem Fahrplan-Angebot für den Kunden – wird die Linie 1 wirtschaftlicher als das derzeitige Angebotsein. Dies ist auch die Voraussetzung für die Gewährung von
Bundeszuschüssen.
- Mehr Fahrgäste: Bremen hat in den vergangenen Jahren das Straßenbahnnetz ständig erweitert. Das hat zu erheblichen Fahrgastzuwächsen geführt. Durch die Verlängerung bestehender Linien werden weitere Verkehrsströme aus bisher nicht durch Straßenbahnen erschlossenen Stadtgebieten und niedersächsischen Gemeinden auf die Schiene umgelenkt. Dadurch finden weniger
Autofahrten statt – nicht nur in Huchting und in den Umlandgemeinden, sondern auch im restlichen Stadtgebiet, da die meisten Autofahrten ja über die Stadtteilgrenzen hinausgehen.
- Der Ausbau der Linie 1 lässt sich mit der Verlängerung der Linie 8 bis nach Leeste kombinieren. Die direkte Weiterführung der
Linie 8 bis nach Stuhr und Weyhe ist problemlos möglich, da die Trasse bereits vorhanden ist. Die Strecke führt zentral durch Moordeich und Alt-Stuhr. Als Endpunkt ist eine Wendeschleife in Höhe der Hagener Straße in Weyhe-Leeste vorgesehen. Die Gemeinden Stuhr und Weyhe haben sich mehrfach und eindeutig für die Straßenbahn entschieden. Das ist eine große Chance für die Region.
- Nachhaltigkeit: Die Straßenbahn ist die ökologischste Form des öffentlichen Nahverkehrs. Sie fährt ohne Abgase. Die Stadt Bremen und die BSAG wollen sie auch in Huchting, Stuhr und Weyhe so bauen, dass die Eingriffe für Mensch und Natur möglichst gering bleiben.
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Gut, dass wir sie haben!
Hätten Sie es gewusst? Vom Roland-Center benötigt die Straßenbahnlinie 1 bis zur zentralen Innenstadt-Haltestelle Am Brill planmäßig etwa zwölf Minuten, bis zum Hauptbahnhof sind es 17 Minuten. Die Linie 8 braucht bis zur Fußgängerzone in der Innenstadt (Haltestelle Domsheide) etwa 15 Minuten, bis zum Schüsselkorb sind es 17 Minuten. Mit den beiden Huchtinger Straßenbahnverbindungen erreichen Sie die Neustädter Einkaufsmeile an der Pappelstraße genauso wie zum Beispiel die Hochschule Bremen, das Hallenbad Süd oder das Herzstück der Alten Neustadt am Neuen Markt mit einer attraktiven Fahrzeit und ganz ohne Parkplatzsorgen. Auch der Bremer Flughafen ist mit der Straßenbahn gut zu erreichen – mit einmaligem Umsteigen an der Haltestelle Wilhelm-Kaisen-Brücke zwischen den Linien 8 und 6. Und natürlich kommen die Bremerinnen und Bremer mit der Straßenbahn gut zu den Einkaufszentren an der Duckwitzstraße genauso wie zum Beispiel bis zum Roland-Center.
Zwischen Huchting und der Innenstadt fahren die Linie 1 und 8 überwiegend auf besonderen Bahnkörpern, sind daher von Staus insbesondere auf der B75 nicht betroffen und können somit in der Regel pünktlich und verlässlich fahren. Bereits 1927 wurde eine neue Straßenbahnlinie durch die Langemarckstraße geführt. Die damalige Linie 16 (Pappelstraße – Wachmannstraße) war ein Erfolg und wurde bereits 1928 bis zur Vulkanstraße (heute Duckwitzstraße) verlängert. In zwei weiteren Schritten ging es dann bis zur Ochtum (Grolland; 1955) und bis zum Roland-Center (Linie 6; 1976). Was für die Neustadt, Grolland und das Roland-Center seit Jahrzehnten ein bewährtes, nachhaltiges Angebot ist, tut auch Huchting, Stuhr und Weyhe gut: Deshalb wird das Schienennetz bis nach Mittelshuchting und Leeste ausgebaut.
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Mit der Straßenbahn durch Huchting
Seit 1976 endet die Straßenbahn der BSAG am Rand des Stadtteils. Huchting selbst wird von ihr nicht erschlossen. Die Inhalte der bisherigen Planung für den Weiterbau der Linien 1 und 8: Die neue Straßenbahnstrecke beginnt an der heutigen Wendeschleife beim Roland-Center im mOrtsteil Kirchhuchting. Sie wird erneuert und dient künftig jeder zweiten Fahrt der Linie 8 zum Wenden. Die Gleise verlaufen von der Umsteigeanlage ausgehend zur Kirchhuchtinger Landstraße. Dort wird in Mittellage ein besonderer Bahnkörper gebaut. Bereits an der nächsten Kreuzung biegt die Straßenbahn in den Willakedamm ab. Die Schienen sind in nördlicher Seitenlage verlegt. Der Bahnkörper wird zum Beispiel mit Rasen begrünt. Auch hier sorgen zahlreiche neue Bäume für ein angenehmes Umfeld.
Vom Willakedamm bis zur Heinrich-Plett-Allee
Die Haltestelle Willakedamm ist in Höhe der Robbenplate vorgesehen. Fast 30 Fahrrad-Abstellbügel vervollständigen das Angebot. Die Bahnübergänge über die Gleise der BTE – Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) und der Straßenbahn werden zukünftig technisch gesichert, so dass die Umlaufgitter entfallen können. Somit wird die Querung insbesondere für Rollstuhl- sowie Radfahrerinnen und -fahrer bequemer. In einem Bogen mündet die neue Straßenbahn in die vorhandene Strecke der BTE ein. Die Trasse wird komplett erneuert, in diesem Abschnitt zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert. Sie erhält parallel einen Geh- und Radweg, so dass die Anwohnenden, die heute illegal die Gleistrasse benutzen, künftig eine sichere Wegeverbindung haben. Zudem sorgen Lärmschutzwände dafür, dass in den umliegenden Gärten und Gebäuden möglichst wenige Belastungen entstehen. Die Strecke wird außer von den Linien 1 und 8 auch von den wenigen Güterzügen der BTE genutzt und bleibt somit auch künftig eine Eisenbahn. Die Haltestelle Auf den Kahlken erschließt das Wohngebiet Neuer Damm und bietet rund 30 Fahrradbügel. Sie ist mit einem teilweise neuen kombinierten Fuß- und Radweg gut erreichbar. Nach einer Rechtskurve erreicht die Linie 1 schließlich die Heinrich-Plett-Allee, während die Linie 8 weiterhin die Eisenbahnstrecke der BTE in Richtung Leeste benutzt.
Über die Heinrich-Plett-Allee bis zur Endstelle
In der Heinrich-Plett-Allee verläuft die zweigleisige Straßenbahnstrecke zunächst in nördlicher Seitenlage. Es verbleibt in beiden Fahrrichtungen je eine Fahrbahn für den motorisierten Individualverkehr; an den Einmündungen sind zusätzliche Abbiegestreifen geplant. Auch hier und im folgenden Bereich sind überwiegend begrünte Gleise vorgesehen. Der Baumbestand wird auf beiden Straßenseiten umfangreich ergänzt. Die Heinrich-Plett-Allee, die bisher den Charme der sechziger Jahre verströmt, erhält somit ein neues, freundliches Gesicht mit alleeähnlichem Charakter und höherer Aufenthaltsqualität. In Höhe der Nimweger Straße erschließt die Haltestelle Delfter Straße die großen Wohngebiete des Huchtinger Ortsteils Sodenmatt. Weiterhin in Seitenlage erreicht die Linie 1 die Station Am nSodenmatt direkt beim Wochenmarkt. Die Flächen für den Markt nwerden dem veränderten Verkehrsgeschehen angepasst. Die Freizeit- und Erholungsgebiete rund um den Sodenmattsee sind von dort gut erreichbar. In Höhe der Zufahrt zur B75 verschwenkt die Trasse dann von der Seiten- in die Mittellage. Auf dem Damm- beziehungsweise Brückenbauwerk über die B75 wird die Strecke aus Platzgründen ein kurzes Stück eingleisig gestaltet. Von dort erreicht die Straßenbahn, die weiterhin in Mittellage als Grüngleis verläuft, die Haltestelle Flämische Straße im Ortsteil Mittelshuchting. Die End-Haltestelle entsteht im Einmündungsbereich der Heinrich-Plett-Allee in die Huchtinger Heerstraße. Dazu wird der Einmündungsbereich Heinrich-Plett-Allee / Huchtinger Heerstraße zum Kreisverkehr umgestaltet, der von der Straßenbahnlinie 1 umfahren wird. Die Endstation Brüsseler Straße ist ohne Queren von Fahrbahnen direkt von den Fußwegen aus erreichbar (Kap-Haltestelle).
Mit der Linie 8 nach Stuhr und Weyhe
Die Strecke verläuft ab Roland-Center zunächst gemeinsam mit der zu verlängernden Linie 1 und folgt der BTE bis nach Leeste, Haltestelle Hagener Straße. Auch der Gleiskörper ab der Unterführung Heinrich-Plett-Allee wird erneuert und elektrifiziert. Die Linie 8 wird hier als Eisenbahn die bestehende Strecke befahren. An der Dovemoorstraße erschließt eine neue Haltestelle Dovemoorstraße die Huchtinger Wohngebiete. Im Einzugsbereich der neuen Strecke liegen der Eingang des Huchtinger Friedhofs, ein Lebensmittelmarkt sowie weitere Läden, Einfamilien- und Reihenhäuser. An der Varreler Landstraße wird die Landesgrenze zu Niedersachsen überquert. Auch auf dembniedersächsischen Abschnitt werden einige Haltepunkte neu eingerichtet . Fahrrad-Abstellmöglichkeiten (Bike&Ride) sind an fast allen Stationen vorgesehen.
Die Linie 8 überschreitet Landesgrenzen
Wohngebiete und Infrastruktur in der Region wachsen – und diebStraßenbahn wächst mit. Sie verbindet Menschen über Landesgrenzen hinweg. Das zeigt sich auch in den niedersächsischen Gemeinden Stuhr und Weyhe. Denn die Ortsteile Moordeich, Stuhr, Brinkum, Erichshof und Leeste haben durch eine schnelle und direkte Verbindung untereinander und mit den Bremer Stadtteilen Huchting, Neustadt und Mitte deutliche Vorteile. Nicht nur die Gemeinden selbst, sondern vor allem der Stadtteil Huchting werden damit vom Durchgangsverkehr entlastet. Der Gleiskörper ab der Unterführung Heinrich-Plett-Allee wird ebenfalls erneuert und elektrifiziert. An der Dovemoorstraße erschließt eine neue Haltestelle Dovemoorstraße die Huchtinger Wohngebiete. An der Varreler Landstraße wird die Landesgrenze zu Niedersachsen überquert.
Auch auf dem niedersächsischen Abschnitt werden einige Haltepunkte neu eingerichtet und somit folgende Stationen bedient:
- Bf. Moordeich,
- Hespenstraße,
- Beethovenstraße,
- Bf. Stuhr,
- Stuhrbaum,
- Brinkum/Bahnhofstraße,
- Bassumer Straße,
- Studtriede,
- Bf. Erichshof, Erichshof-Ost, Bf. Leeste und Leeste/Hagener Straße.
Die Züge der Linie 8 werden sich planmäßig in den Bahnhöfen Moordeich und Erichshof begegnen. Außerplanmäßige Kreuzungen werden in den Stationen Stuhrbaum und Leeste möglich sein. Die Verknüpfung der Straßenbahn mit den Regionalbuslinien am Bahnhof Leeste wird verbessert. Fahrrad-Abstellmöglichkeiten (Bike&Ride) sind an vielen Haltestellen vorgesehen. Der Erhalt der Eisenbahnstrecke zwischen Bremen-Huchting, Leeste und weiter bis nach Thedinghausen zahlt sich damit aus: Sie ist eine Voraussetzung für die Verlängerung der Linie 8. Denn um Kosten und Platz zu sparen sowie die Umwelt zu schonen, werden Abschnitte die vorhandene Gleistrasse nutzen. Für die Zukunft wird über eine weitere Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 bis nach Sudweyhe oder bis zum Bahnhof Kirchweyhe nachgedacht.
Park&Ride wird außer am Roland-Center auch in Moordeich, Stuhr, Erichshof und Leeste möglich sein. Wie bisher, steht die Anlage an der Norderländer Straße (B75) zur Verfügung.
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Die neue Haltestelle Roland-Center
Für das Busnetz und für die Gestaltung des Platzes vor dem Roland-Center sind in den nächsten Wochen im Rahmen der Bürgerbeteiligung Ihre Anregungen und Ideen gefragt. Hier zeigen wir Ihnen den aktuellen Planungsstand.
Das Roland-Center ist auch künftig sehr gut zu erreichen. Allerdings müssen weniger Menschen umsteigen, wenn die Straßenbahnlinie 1 bis nach Mittelshuchting und die Linie 8 bis nach Stuhr und Weyhe verlängert werden. Auch künftig fahren Busse über die Huchtinger Heerstraße.
Wer heute von der Straßenbahn-Haltestelle zum Roland-Center gelangen möchte, der muss zunächst einen unübersichtlichen Platz mit viel Asphalt und Beton überqueren. Autos, Busse, Fahrräder und Passanten kommen aus den verschiedensten Richtungen und wuseln durcheinander. Fahrzeuge werden wild geparkt. Kurzum: Man ist froh, diesen für Huchting zentralen und wichtigen Ort möglichst schnell wieder verlassen zu können. Das soll künftig anders werden!
Die heutige Wendeschleife beim Roland-Center wird erneuert und dient künftig jeder zweiten Fahrt der Linie 8 zum Wenden. Die Haltestellenanlage verbleibt etwa an ihrem heutigen Standort und wird modernisiert. Das kleine Eichenwäldchen mit seinen alten und markanten Bäumen wird erhalten. Für die Straßenbahn stehen künftig vier Gleise zur Verfügung: Im Bereich der Schleife das normale Gleis und ein Überholgleis sowie zwei neue Streckengleise der Linien 1 und 8 in oder aus Richtung Mittelshuchting und Leeste. Direkt neben dem stadteinwärtigen Streckengleis halten die Busse, so dass „Tür an Tür“ auch in die Linien in Richtung Delmenhorst (Delbus) umgestiegen werden kann. Da künftig mehr Fahrgäste ihr Ziel direkt mit der Straßenbahn erreichen, müssen nicht mehr so viele Menschen ihre Linie wechseln.
Zwischen dem Roland-Center und den Bahnsteigen werden eine Park&Ride-Anlage mit rund 60 sowie eine Bike&Ride-Anlage mit 80 Stellplätzen eingerichtet. Der Platz wird künftig sehr viel übersichtlicher und aufgeräumter als heute aussehen. Für eine freundliche Atmosphäre und mehr Aufenthaltsqualität sorgen zahlreiche neue Bäume. Die Straßenbahnstrecke verläuft von der Umsteigeanlage ausgehend zur Kirchhuchtinger Landstraße.
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Eine Haltestelle für Huchtings geografische Mitte
Wer heute vom Schulzentrum Delfter Straße, dem Hallenbad Huchting oder dem Seniorenzentrum Stadtteilhaus Huchting der Bremer Heimstiftung in Richtung Neustadt, Stadtmitte oder Hauptbahnhof fahren möchte, der muss zunächst einen längeren Fußmarsch bis zur Bushaltestelle Willakedamm zurücklegen. Von dort fährt die Linie 58 eine Station bis zum Roland-Center. Dann heißt es: „Bitte umsteigen in die Straßenbahn“. Die Alternative lautet: den ganzen Weg zu Fuß zu laufen! Das ist unbequem und zeitaufwändig. Besser wäre es, wenn die geografische Mitte über eine eigene Haltestelle verfügen würde.
Aus diesen Wünschen könnten Verbindungen werden: Die Straßenbahnlinien 1 und 8 halten künftig am Willakedamm in Höhe der Robbenplate. Eine direkte umsteigefreie Fahrt zum Beispiel zum Brill, zur Domsheide oder zum Hauptbahnhof wird möglich. Die Seniorinnen und Senioren aus dem Bereich Tegeler Plate profitieren von der Straßenbahnanbindung genauso wie die Wohnbevölkerung rund um die Delfter Straße, die Schüler des großen Schulzentrums sowie auch die Gäste der Sportanlagen und insbesondere des Hallenbades Huchting. Nicht zuletzt erhält auch der Sodenmattsee eine bessere Anbindung und ist zum Beispiel von der Neustadt künftig direkt zu erreichen. Das gilt auch für die Wilhelm-Wagenfeld´-Schule mit den Schwerpunkten Gestaltung und Multimedia.
Das alles können Sie von der Station Willakedamm aus künftig besser erreichen:
- Dichte Wohnbebauung rund um den Willakedamm und an der Delfter Straße (Wohnblocks oder Eigenheime).
- Erholung und Natur: Grünzentrum Huchting mit der „Historischen Wurt“, dem Feuchtgebiet am Sodenmattsee und
dem Sodenmattsee.
- Kirchen: Katholische Gemeinde St. Franziskus mit der St.-Pius-Schule (Willakedamm).
- Neubaugebiet: Zwischen Dorpen/Luneplate.
- Schulen: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Wilhelm-Wagenfeld-Schule (Berufliche Schule für Gestaltung, Fachoberschule für Gestaltung, Berufliches Gymnasium für Gestaltung und Multimedia), Grundschule Delfter Straße.
- Seniorenresidenzen: Haus Am Sodenmattsee der Senioren Wohnpark Weser GmbH (Delfter Straße), Stadtteilhaus Huchting der Bremer Heimstiftung (Tegeler Plate).
- Sport: Hallenbad Huchting, Sporthalle Schulzentrum Delfter Straße, Bezirkssportanlage (zum Beispiel Fußball) am
Sodenmattsee, Rodelberg.
Alternativ kann der Bereich rund um die Delfter Straße auch über die geplante Haltestelle Auf den Kahlken erreicht werden.
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Das künftige Busnetz in Huchting
Stand: Mai 2012. Für das Busnetz und für die Gestaltung des Platzes vor dem Roland-Center sind in den nächsten Wochen im Rahmen der Bürgerbeteiligung Ihre Anregungen und Ideen gefragt. Hier zeigen wir Ihnen den aktuellen Planungsstand.
Die Straßenbahnlinie 1 wird vom Roland-Center bis zur Brüsseler Straße in Mittelshuchting und die Linie 8 bis nach Weyhe-Leeste verlängert. Doch was ist dann mit den Busverbindungen?
Über die Huchtinger Heerstraße
Zwischen der Brüsseler Straße, der Huchtinger Heerstraße und dem Roland-Center fährt in beiden Richtungen die neu gestaltete Buslinie 58. Dien Fahrten sind mit den Plänen der Linie 201 (Delbus) so abgestimmt, dass sich tagsüber auf der genannten Strecke insgesamt ein Zehn-Minuten-Takt ergibt (außer sonntags).
Über die Kirchhuchtinger Landstraße
Zwischen dem Roland-Center, der Kirchhuchtinger Landstraße und der Varreler Landstraße fahren die Delbus-Linie 204 (beziehungsweise 214) sowie die Regionalbuslinien 113 und 226. Zur besseren Anbindung des sogenannten Holländerviertels wird über eine Verlängerung der Linie 58 mit einem Teil ihrer Fahrten über das Roland-Center hinaus bis Friedhof Huchting nachgedacht. Die Buslinie 55 wird durch die Linie 8 vollständig ersetzt und kann daher entfallen. Die Straßenbahn fährt jedoch im Gegensatz zum Bus nicht nur bis nach Brinkum, sondern sogar bis nach Weyhe-Leeste. Die Linie 57 wird durch die Linien 1 und 58 ersetzt.
Buslinie 52 in Richtung Flughafen und Kattenturm
Die Linie 52 soll dann an der Solinger Straße im Ortsteil Neustadt-Neuenlande enden. Die Fahrgäste aus Huchting können mit der Linie 1 oder aus Stuhr und Weyhe mit der Linie 8 weiterhin durch einmaliges Umsteigen den Flughafen erreichen, jedoch nicht mehr wie bisher am Roland-Center, sondern an der Solinger Straße.
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Planung greift Vorschläge aus Huchting auf (23.5.2012)
Die Verlängerungen der Linien 1 und 8 in Huchting wurden gründlich geplant. Aufgrund zahlreicher Anregungen seitens der Bevölkerung und der Ortspolitik haben wir die Planungen nochmals verbessert. Beispiele dafür sind:
Im Bereich der BTE-Trasse:
- Verlegung der Gleisachse auf der BTE-Trasse im Bereich Willakedamm und Verlegung des geplanten Fußwegs im Bereich der ehemaligen Schule. Dadurch kann alter Baumbestand erhalten werden. Der Eingriff in das Grundstück der ehemaligen Schule Willakedamm (Investorenfläche) wird eingeschränkt.
- Verlegung eines Signalstandorts auf der BTE-Trasse als Baumschutzmaßnahme.
- Einbau eines Schotterfangs auf der BTE-Trasse: Mit der bautechnischen Maßnahme wird das Gleisbett etwa einen halben Meter
schmaler. Das vermindert den Eingriff in den privaten Grund und erhält Bäume.
- Änderung der Bauweise auf der BTE-Trasse („Vor-Kopf-Bauweise“). Die „Vor-Kopf-Bauweise“ wird dort angewandt, wo wenig
oder kein seitlicher Arbeitsraum zur Verfügung steht. Sämtliche Bauarbeiten (Aufbruch, Erdarbeiten, Oberbau) werden linienförmig in einer Richtung abgewickelt. Damit wird weniger in Natur und Grundbesitz eingegriffen.
- Eingleisigkeit zwischen der Haltestelle Auf den Kahlken und dem Abzweig Heinrich-Plett-Allee (BTE-Trasse). Auf Grund der eingleisigen Führung kann in diesem Abschnitt auf Grunderwerb nördlich der Trasse verzichtet werden.
Im Bereich der Heinrich-Plett-Allee:
- Veränderung der Gleislage im Bereich der Heinrich-Plett-Allee. Durch das Heranrücken der Gleistrasse an die vorhandene Straße
um bis zu 1,15 Meter wird alter Baumbestand erhalten.
- Mit der Verlegung eines Fußweges im Bereich Delfter Straße kann man vorhandenen Grünbestand erhalten.
- Die Haltestelle Delfter Straße wird nur mit einem statt mit zwei Wegen erschlossen. Auch damit können wir alte Bäume erhalten.
- Zudem wird geprüft, ob mit Hilfe von Wurzelbrücken an der Haltestelle Delfter Straße weitere Bäume stehen bleiben können.
- Auch eine längere Eingleisigkeit im Bereich der Überquerung der B75 wird geprüft, um den Eingriff in Natur und Landschaft zu vermindern.
Hauptziele sind, die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie irgend möglich zu halten und die Auswirkungen auf die Natur und insbesondere den Baumbestand zu vermindern.
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Die Straßenbahn wird auch in Huchting grün
Die Straßenbahn ist ein besonders nachhaltiges, ökologisch sinnvolles Verkehrsmittel. Sie fährt mit Ökostrom und vor Ort ganz ohne Abgase. Die Belastung durch den motorisierten Individual-Verkehr wird sich im Stadtteil Huchting – und damit in der ganzen Stadt – allein durch die Verlängerung der Linie 1 um täglich 3.100 Fahrten vermindern. Huchting, Stuhr und Weyhe können wieder ein wenig aufatmen! Die beiden Verbindungen nutzen weitgehend die vorhandene BTE-Trasse. Das spart Platz und hilft, weitere Bodenversiegelungen in dicht bebauten Gebieten zu vermeiden. Zudem werden nicht mehr benötigte Fahrstreifen in der Heinrich-Plett-Allee von der Straßenbahn genutzt, asphaltierte Flächen durch begrünte Gleise ersetzt. Das sorgt für Aufenthaltsqualität. Weiterhin sind viele Maßnahmen geplant, damit die Belastungen für Mensch und Natur während der Bauzeit und beim späteren Straßenbahnbetrieb gemindert werden. Zudem wollen wir die beim Straßenbahnbau und -betrieb in Osterholz gemachten Erfahrungen mit Umweltprojekten nach deren Auswertung noch in die Planungen für Huchting einbeziehen. Maßnahmen zur Energieeinsparung sind: Alle in Huchting eingesetzten Straßenbahnzüge können beim Bremsen Strom erzeugen und in die Oberleitungen zurückspeisen. Die im Zuge der Strecken geplante Fahrleitung („Oberleitung“) wird so gestaltet, dass die natürlichen Leitungs- und somit Energieverluste gemindert werden. Ziel ist auch, die künftigen Haltestellen mit Strom sparender Beleuchtung auszustatten.
Maßnahmen zur Lärmdämmung sind in den besonders betroffenen Bereichen:
Entlang der BTE-Trasse in Huchting sind Lärmschutzwändegeplant. In Huchting werden überall dort, wo es möglich ist, die Gleise begrünt. Die Bahnen rollen dort nicht nur leise, sondern ein derartiger Bahnkörper sieht auch sehr schön aus. Ob die Begrünung als „grünes Gleis“ mit Rasen oder alternativ als „buntes Gleis“ mit Moosen und Dickblattgewächsen (Sedum; Fetthenne/Mauerpfeffer) bepflanzt wird, ist noch offen. Zwischen Huchting und Leeste wird der Bahnkörper der BTE komplett saniert. Auch der verbleibende Güterverkehr rollt dann leiser als heute.
Maßnahmen des Baum- und Naturschutzes sind:
Die Planung wird derzeit so optimiert, dass möglichst viele Bäume erhalten bleiben. Umfangreiche Neupflanzungen sind geplant. In Osterholz wurden entlang der Linie 1 etwa 50 Prozent mehr Bäume gepflanzt als gefällt wurden. Darüber hinaus gibt es weitere Ausgleichsmaßnahmen.
Maßnahmen der Verknüpfung umweltfreundlicher Verkehrsmittel sind:
Am Roland-Center im Huchting gibt es auch künftig eine „Mobilitäts-Drehscheibe“. Sie wird durch die Baumaßnahmen deutlich verbessert. Neben den Linien 1, 8, 58, 201 und 204 sowie einigen Regionalbus-Verbindungen gibt es auch B&R- sowie P&RPlätze. Sie werden in der Nähe der Bahnsteige gebaut. Über Taxistände und Carsharing-Angebote wird nachgedacht. An den meisten Haltestellen besteht die Möglichkeit, mit dem Fahrrad anzureisen und es an der Haltestelle abzustellen (Bike&Ride). Fahrradbügel sind sowohl in Huchting als auch in Stuhr und Weyhe geplant. B&RAngebote wird es also für die Linien 1 und 8 nahezu überall geben. Park&Ride wird außer am Roland-Center auch in Moordeich, Stuhr, Erichshof und Leeste möglich sein. Wie bisher, steht die Anlage an der Norderländer Straße (B75) zur Verfügung. Mit B&R beziehungsweise P&R können auch Menschen, die abseits der neuen Straßenbahn-Haltestellen wohnen, mit dem Fahrrad beziehungsweise dem Auto anreisen, es an den Stationen abstellen und dann mit der Bahn weiterfahren. Durch den Straßenbahnbau wird die Nutzung der Eisenbahnstrecke zwischen Huchting und Thedinghausen nicht eingeschränkt. Damit ist auch künftig Schienen-Güterverkehr möglich. Das Straßennetz wird vom LKW-Verkehr entlastet.
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Die Planung: Linie 8 von der Heinricht-Plett-Allee bis nach Leeste
AUSBAU AUF BREMER GEBIET:
Die ergänzenden Pläne zum Ausbau der Linie 8 auf Bremer Gebiet finden Sie als PDF-Dokumente zum Herunterladen (je ca. 3 mb) hier und auf der Homepage www.verlängerung-süd.de
AUSBAU AUF NIEDERSÄCHSISCHEM GEBIET: Lagepläne (Stand: August 2009)
Die ergänzenden Pläne zum Ausbau der Linie 8 auf niedersächsischem Gebiet (Gemeinden Stuhr und Weyhe) finden Sie als PDF-Dokumente zum Herunterladen (je ca 1 mb) hier und auf der Homepage der Gemeinde Stuhr (www.stuhr.de)
Von der Heinrich Plett-Allee bis zur Landesgrenze:
Von Moordeich bis nach Stuhr:
Von Stuhr bis nach Brinkum:
Von Brinkum bis nach Erichshof:
Von Erichshof bis nach Leeste:
Planfeststellungsunterlagen: http://stuhr.lkdh.de/internet/page.php?naviID=4000309&site=105&brotID=4000309&id=4000152&ordner=1
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Ein Blick in die Zukunft
Es ist ein warmer Maitag. Wollte Meike bisher von Grolland zum Huchtinger Hallenbad fahren, musste Sie, wie viele andere Fahrgäste auch, am Roland-Center zwischen der Straßenbahn und den Busverbindungen umsteigen. Und dann war da noch ein längerer Fußmarsch von der Bushaltestelle zu überwinden. Heute wenden am Roland-Center nur noch einzelne Fahrten der Linie 8 in der erneuerten Schleife und natürlich die Busse der Linien 58, 201 und 204. Die Linie 1 gelangt auf der neuen Strecke über den Willakedamm zur bestehenden Trasse der BTE - Bremen- Thedinghauser Eisenbahn. Dort liegt auch die Haltestelle, von der aus Meike direkt zum Bad gelangen könnte. Sie fährt jedoch weiter, weil sie vorher noch ihrer Freundin an der Brüsseler Straße einen Besuch abstatten möchte.„Eigentlich ist es ganz praktisch, dass Straßenbahn und Eisenbahn die gleichen Strecken benutzen. Das spart Platz.“ Kurz vor der Überführung der Heinrich-Plett-Allee verlässt die Linie 1 die BTE, die weiterhin noch von der Linie 8 genutzt wird. Unsere Straßenbahn fährt in der Heinrich-Plett-Allee weiter, quert die Bundesstraße B75 und erreicht an der Einmündung der Huchtinger Heerstraße ihre Endstation Brüsseler Straße. Auf einem Ausweich-Gleis können Züge überholt werden. Wie alle Haltestellen, so wird auch diese Station gut genutzt. „Die verlängerte Linie 1 ist ein echter Gewinn für die Huchtinger Ortsteile Kirchhuchting, Sodenmatt und Mittelshuchting", denkt Meike. „Die Skepsis der Bevölkerung ist gewichen, und viele Autofahrerinnen und Autofahrer steigen um.“
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