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Wir haben viele Pläne
Ausführliche Infos zu den Planungen der Linie 1-Mahndorf gibt es auf der speziellen Homepage: www.anbindung-ost.de/linie1.php
Die Lagepläne finden Sie als PDF-Dokumente (zum Teil ca 10 mb) auf der Homepage: www.anbindung-ost.de
Visualisierungen verschiedener Standorte finden Sie hier: http://www.anbindung-ost.de/linie1_visu.php
Von der Züricher Straße bis nach Tenever
Die Länge des 1. Bauabschnittes beträgt rund 1.950 Meter. Er beginnt an der gegenwärtigen End-Haltestelle Züricher Straße. Um den unterschiedlichen Platzverhältnissen möglichst optimal zu entsprechen, wird der Gleiskörper in unterschiedlicher Art und Weise ausgeführt und angeordnet. Im Zuge der Weiterführung der Linie 1 bis zum Bahnhof Mahndorf besteht für die heutige Schleife an der Züricher Straße kein Bedarf mehr. Sie kann daher zurückgebaut werden. Die neue Straßenbahn-Haltestelle wird in Zentrumsnähe gebaut. Insgesamt entsteht ein großzügiger Bereich, der z.B. als Marktplatz genutzt und künftig bebaut werden kann. Die St.-Gotthard-Straße erhält zwischen der Haltestelle Züricher Straße und der Brienzer Straße einen besonderen Bahnkörper in Mittellage mit jeweils einstreifigen Fahrbahnen für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Der Bahnkörper wird bis zu den innen liegenden Schienen mit einer Asphaltoberfläche versehen. Die Fläche in der Mitte wird als Rasengleis gestaltet. Im anschließenden Bereich der St.-Gotthard-Straße, ab der Brienzer Straße bis zur Engadiner Straße, teilen sich Autos und Straßenbahnen aufgrund der beengten Verhältnisse die Fläche (straßenbündiger Bahnkörper). Die Haltestelle Engadiner Straße wird als Kaphaltestelle hergestellt. Das bedeutet: Die Fahrgäste können ohne Überqueren der Fahrbahnen direkt vom Fußweg ein- oder aussteigen. Durch die Gestaltung ist es möglich, den Straßenraum durch begleitende Baumreihen zu gliedern und optisch ansprechend zu gestalten. Zwischen den Haltestellen Engadiner Straße und Neuwieder Straße erhält der Straßenzug St.-Gotthard-Straße/Otto-Brenner-Allee einen besonderen Bahnkörper in Mittellage mit einstreifigen Richtungs-Fahrbahnen für den Autoverkehr (MIV). Der Bahnkörper wird bis zu den innen liegenden Schienen mit einer Asphaltoberfläche versehen. Der Bereich in der Mitte wird wieder als Rasengleis ausgebaut. Die Planung für die Otto-Brenner-Allee ab der Haltestelle Neuwieder Straße bis zur Wendeschleife Tenever sieht vor, die Gleise in die heutige westliche zweistreifige Richtungs-Fahrbahn einzulassen und hier einen besonderen Bahnkörper mit einem Rasengleis zu errichten. Die zweistreifige östliche Fahrbahn wird für den Beid-Richtungsverkehr freigegeben. Somit kann der östliche Straßenraum sehr kostengünstig nahezu unverändert beibehalten werden. Die überwiegend zu erhaltende Baumreihe des heutigen Mittelstreifens wird durch weitere Neupflanzung ergänzt und vervollständigt. Beide Haltestellen in diesem Abschnitt, Neuwieder Straße und Tenever-Zentrum, werden als gegenüberliegende Haltestellen jeweils im Seitenraum angeordnet. Am Ende des 1. Bauabschnittes wird die neue Zwischen-Wendeschleife Tenever errichtet. Hier sollen planmäßig die Züge der Schnellbahnlinie 1S wenden. Von Tenever bis nach Nußhorn
Die Länge des 2. Bauabschnittes beträgt ca. 2.150 Meter. Ansprechende Bauformen mit viel Grün sollen vor allem den zentralen Einkaufsbereich aufwerten und die Aufenthaltsqualität erhöhen. Die Straßenbahn wird von der Zwischen-Wendeschleife bis in Höhe der Dürkheimer Straße in der Seitenlage geführt. Dort verschwenkt die Trasse in die Mittellage und mündet in der Haltestelle Teneverstraße, die als gegenüberliegende Haltestelle vorgesehen ist. Der Bahnkörper wird bis auf die Knotenpunkt- und Haltestellenbereiche als Rasengleis ausgebildet. Der aktuelle Ausbau des Knotenpunktes Osterholzer Heerstraße/Hans-Bredow-Straße berücksichtigt bereits die Planung der Straßenbahn-Verlängerung. Im folgenden Abschnitt im Zuge der Hans-Bredow-Straße, zwischen Osterholzer Heerstraße und Thalenhorststraße, verläuft die Straßenbahn ebenfalls auf einem besonderen Bahnkörper in Mittellage. Als Bauform ist auch hier ein optisch ansprechendes Rasengleis vorgesehen. Der Bahnkörper erhält auf der östlichen Seite eine parallele Baumreihe, hinter der Haltestelle Werner-Steenken-Straße auf einem kurzen Abschnitt sogar beidseitig. Der Straßenraum gliedert sich neben dem besonderen Bahnkörper in Mittellage in jeweils eine zweistreifige Richtungs-Fahrbahn. Durch die Trassierung ist es gelungen, einen Großteil der vorhandenen Bäume südlich der mittleren Zufahrt des Weserparks zu erhalten. Und mit Blick auf den Umweltschutz: Krietes Wald wird durch die Planung in keiner Weise beeinträchtigt. Die Haltestelle Weserpark befindet sich in Höhe des heutigen zentralen Fußgänger-Zugangs zum Weserpark. Aufgrund des zu erwartenden hohen Fahrgastaufkommens ist die Haltestelle mit einer Breite von bis zu vier Metern geplant. Der Fußgänger-Überweg ist mit einer Breite von acht Metern ebenfalls für hohe Verkehrströme ausgelegt. Im Bereich der Hans-Bredow-Straße/Thalenhorststraße ist ein Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Straßenbahn vorgesehen. In Zukunft enden dort die Linien 38 und 41. Die Planung sieht vor, die gegenüberliegenden Bahnsteige der Haltestelle Thalenhorststraße in Mittellage hinter dem Knotenpunkt jeweils von Straßenbahn und Bus benutzen zu lassen. Auch im folgenden Streckenabschnitt wird die Straßenbahn als besonderer Bahnkörper in Mittellage geführt. Daneben verbleibt eine Richtungs-Fahrbahn mit einer Breite von rund fünf Metern. Für den Fall einer verzögerten Realisierung des folgenden 3. Bauabschnittes ist es erforderlich, im Bereich der Haltestelle Nußhorn eine provisorische Wendeschleife zu installieren. Nur so könnten die Bauabschnitte 1 und 2 auch vor Fertigstellung des 3. Bauabschnittes in Betrieb genommen werden. Die Wendeschleife, falls sie erforderlich wird, wird mit einem Schotteroberbau hergestellt. Somit ist ein schneller und unkomplizierter Rückbau möglich.
Von Nußhorn bis zur Endhaltestelle
Die Länge des 3. Bauabschnittes beträgt ca. 900 Meter zuzüglich der End-Wendeschleife am Bahnhof Mahndorf. Dort entsteht eine neue Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr. Von Nußhorn führt die Trasse nahezu geradlinig durch den heute brachliegenden Bereich der „Lehmkuhle“ zum Ehlersdamm, auf dem sie dann nach Süden abbiegt. Zur Unterquerung der Eisenbahnstrecke Osnabrück – Hamburg (Güter-Umgehungsbahn Bremen-Süd) wird ein neues Brücken-Bauwerk errichtet. Den Abschluss der Verlängerung der Linie 1 von der Züricher Straße bis zum Bahnhof Mahndorf bildet die End-Wendeschleife am neu geplanten Standort des Bahnhofs Mahndorf. Die Planung sieht vor, die Schleife innen liegend mit einer P+R-Anlage für etwa 70 Autos zu kombinieren. Die Haltestelle wird mit zwei Bahnsteigen ausgestattet. Busse erhalten eigene Bussteige. Die Planungen berücksichtigen die vorgesehene Verlegung des Bahnhofs Mahndorf. Dazu notwendige Bauwerke (Aufzug, Treppe) wurden beim Platzbedarf bereits entsprechend eingeplant.
Weniger und besser umsteigen.
Der Ortsteil Tenever, die Einkaufsmärkte an der Hans-Bredow-Straße und Teile von Mahndorf erhalten ab 2012/13 Straßenbahn-Anbindung. Durch den Netzausbau erreichen künftig mehr Fahrgäste ihre Ziele direkt, das heißt möglichst ohne umzusteigen und damit schneller und bequemer. Die Verlängerung beinhaltet aber auch neue Verknüpfungspunkte zu den übrigen Linien des öffentlichen Verkehrs und damit eine stärkere Vernetzung. Gleichzeitig wird das Busliniennetz den geänderten Anforderungen angepasst. Allen voran steht die Schaffung einer neuen zentralen Umsteigeanlage am geplanten neuen Haltepunkt Bahnhof Mahndorf an der Bahnlinie nach Hannover. Dort können die Fahrgäste künftig zwischen den Nahverkehrszügen in Richtung Bremen Hauptbahnhof und Verden, der Straßenbahnlinie 1 und den Buslinien 37, 38 und 41S umsteigen. Weitere Verknüpfungspunkte werden z. B. folgende Haltestellen:
- Thalenhorststraße (Linien 1, 38, 40 und 41) und
- Züricher Straße (Linien 1 und 25)
Die Haltestellen werden dabei so angeordnet und gestaltet, dass möglichst kurze Umsteigewege entstehen.
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