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Zukunft Schiene (Zielnetz)

20. Juni 2013

Wir haben viele Pläne!

  • Aktuelle Meldungen zum Zielnetz finden Sie hier
  • Aktuelle Meldungen zur Baustelle in Tenever und Mahndorf (Linie 1) finden Sie hier
  • Aktuelle Meldungen zur Baustelle in Borgfeld und Lilienthal (Linie 4) finden Sie hier

Das heutige Straßenbahnnetz wird in den kommenden Jahren um insgesamt sechs Strecken erweitert. Im Jahr 2005 hat die Stadt Bremen den Bau von Schienen-Verbindungen nach Mahndorf (Linie 1), nach Mittelshuchting (Linie 1), nach Osterholz (Linie 2) und zu Mercedes (Linie 10) beschlossen, das Zielnetz 2010. Die niedersächsischen Nachbargemeinden Lilienthal (Linie 4) sowie Stuhr und Weyhe (Linie 8) haben sich ebenfalls für die Straßenbahn entschieden. Mit dem Bau der Linie 1 bis nach Tenever und Mahndorf wurde begonnen!

Langfristige Ausbaumaßnahmen sind heute noch Zukunftsmusik. Aber wir machen uns bereits Gedanken über mögliche weitere Netzerweiterungen und somit einer nachhaltigen Mobilität für immer mehr Menschen, z.B. in die nördliche Überseestadt, durch die Stresemannstraße, nach Findorff und Woltmershausen oder zum Bf. Burg.



Plan: Zukunft Schiene
Gute Gründe für die Schiene
Finanzierung
Anbindung Ost
Verlängerung Lilienthal
Verlängerung Süd
Bereits realisierte Strecken
Langfristige Überlegungen

Plan: Zukunft Schiene


  PDF-Dokument zum Herunterladen (etwa 6 mb)
  • Plan zum Ausbau des Schienenverkehrs (Zielnetz Stufe 2)  hier

 


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Gute Gründe für die Schiene


Eine Region, die über ein leistungsstarkes Straßenbahnnetz verfügt, kann sich glücklich schätzen. Denn dieses hochmoderne Verkehrsmittel, das gerade überall in Europa und der Welt eine Renaissance erlebt, ist ein Gewinn für alle. Die wichtigsten Vorteile einer Straßenbahn sind:
  • Sie fährt vor Ort völlig abgasfrei und sorgt so für höhere Lebensqualität bei Fahrgästen und Anwohnern.
  • Die Straßenbahn bzw. Stadtbahn ist ein sehr wirtschaftliches Verkehrsmittel, da weniger Fahrzeuge benötigt werden als beim Einsatz von Bussen. Eine Straßenbahn befördert so viele Fahrgäste wie zwei große Gelenkbusse oder wie drei kleine Busse. Dadurch werden die Straßen .entlastet, die Betriebskosten langfristig deutlich gesenkt und die Umwelt geschont.
  • Das Fahren in einer Straßenbahn/ Stadtbahn  ist komfortabler,da sie ruhiger fährt als andere Verkehrsmittel.
  • Die Straßenbahn/ Stadtbahn fährt störungsfrei, da sie über eigene Gleiskörper verfügt.
  • Der Ausbau von Straßenbahnstrecken wird durch den Bund gefördert.

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Finanzierung


Finanzierungsmodelle für Neubaustrecken

Der Bund unterstützt Großvorhaben, wenn deren volkswirtschaftlicher Nutzen belegt ist. Dies wird im Rahmen einer neutralen standardisierten Bewertung festgestellt. Geregelt ist dies im Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetz (GVFG).

In Bremen setzt sich die Kostenverteilung im Ausbau von Straßenbahnstrecken infolge dessen so zusammen:

  • 60% werden durch den Bund gefördert,
  • 40% kommen aus Bremer Mitteln, hiervon 30% aus zweckgebundenen ÖPNV-Mitteln und 10% aus dem Bremer Haushalt.

In Niedersachsen übernehmen

  • 60 % der Bund,
  • etwa 20 bis 25 % das Land
  • und den Rest die jeweilige Gemeinde.

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Anbindung Ost


Allgemeine Informationen zum geplanten Ausbau des Schienenverkehrs in Bremen und in der niedersächsischen Region und insbesondere die detailgenauen Pläne finden Sie hier:

  • Verlängerung der Linie 1 bis zum Bf. Mahndorf - mehr
  • Querspange Stresemannstraße - mehr
  • Verlängerungen der Linien 2 und 10 bis nach Osterholz bzw. zum Mercedes-Werk. Diese Projekte sind zurück gestellt - mehr

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Verlängerung Lilienthal


  • Verlängerung der Linie 4 bis nach Lilienthal - mehr


 


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Verlängerung Süd


  • Verlängerung der Linie 1 bis nach Mittelshuchting - mehr
  • Verlängerung der Linie 8 über Stuhr bis nach Weyhe-Leeste - www.weserbahn.de/7572.php


 


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Bereits realisierte Strecken


1990 beschloss die Bremische Bürgerschaft das ÖPNV-Konzept '89. Seitdem wurden folgende neue Straßenbahnstrecke gebaut und eröffnet:
  • Kirchbachstraße - Horn-Lehe - Borgfeld (Linien 4 und 5; 1998 und 2002)
  • Riensberg - Universität (Linie 6; 1998)
  • Verlängerung der Linien 4 und 5 in Arsten (1998)
  • Westerstraße - Osterstraße (Linie 8; 2001)
  • Hafen-Straßenbahn (Linie 3; 2006)
  • Duckwitzstraße  (2009; Betriebsstrecke)

 


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Langfristige Überlegungen


Stillstand bedeutet Rückschritt. Die Stadt Bremen, die niedersächsischen Nachbargemeinden und die BSAG machen sich bereits jetzt Gedanken über Verkehrsangebote für die kommende Generation. Dazu zählen beispielsweise Planungen über langfristig mögliche Netzerweiterungen, also die Weiterenticklung und Fortschreibung des Zielnetzes 2010. Es sollen weitere Quartiere mit leistungsfähigen Straßenbahnen angebunden werden. Denn nach wie vor sind größere Stadtteile ausschließlich mit dem Bus zu erreichen. Diese Vorstellungen sind heute noch Zukunftsmusik.

Als neue Verbindungen sind in der Überlegung bzw. Planung:

  • Gröpelingen - Burg
  • Hauptbahnhof - Findorff
  • zusätzliche Strecke in den nördlichen Bereich der Überseestadt
  • Westerstraße - Woltmershausen - Rablinghausen
  • Leeste - Kirchweyhe oder -Sudweyhe
  • Verbindungen zwischen den Linien 1 und 2 in der Östlichen Vorstadt (Stresemannstraße)
  • Neustadt - Delmenhorst
  • Riensberg - Oberneuland

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