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Einweihung der Mobilitäts-Drehscheibe Bahnhof Mahndorf
Zum Herunterladen als PDF-Dokument erhalten Sie hier:
- Das Faltblatt mit allen Fakten rund um die neuen Verbindungen in Mahndorf (etwa 2 mb) hier
- Journal Südost zur Verlängerung der Linie 1 bis zum Bahnhof Mahndorf (24. März 2013; 1,9 mb), hier
- Den Umgebungsplan des Bahnhofes Mahndorf (etwa 100 kb) hier
Der Dienstag, 2. April 2013, war ein großer Tag für Bremen und seine Straßenbahn, für Mahndorf und die Linie 1: Die neue Straßenbahnstrecke von Nußhorn bis zum neuen Umsteigepunkt am Bahnhof Mahndorf wurde eröffnet. Ab 13.00 Uhr begrüßten Brigitte Pieper, Leiterin des Amtes für Straßen und Verkehr, Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Wilfried Eisenberg, Vorstand Technik und Sprecher des Vorstandes der BSAG, Friedemann Keßler, Leiter Regionalbereich Nord der DB Station & Service AG, Rainer Counen, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen und Ullrich Höft, Ortsamtsleiter Hemelingen, die ersten Züge auf der neuen Anlage.
Historischer Verkehr am 6. April
Am Sonnabend, dem 6. April 2013, ist auf den Gleisen der Linie 1 zwischen dem Betriebshof Neue Vahr (Kurt-Huber-Straße) und dem Bahnhof Mahndorf mächtig was los: Die historischen Straßenbahnwagen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) und der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. pendeln zum gewohnten VBN-Tarif. Und das im Zehn-Minuten-Takt:
- Ab Kurt-Huber Straße/Betriebshof Neue Vahr: 10.43 Uhr bis 15.33 Uhr alle zehn Minuten und
- Ab Bahnhof Mahndorf: 11.14 Uhr bis 16.04 alle zehn Minuten.
Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. freuen sich auf Ihren Besuch und bringen rund 100 Jahre Mobilitätsgeschichte auf die Schienen. Mit dabei ist zum Beispiel die „Zigarre“, der legendäre Großraumwagen von 1954. Insgesamt sechs historische Züge sind eingeplant. Mehr Infos gibt es hier
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Wegen des guten Erfolges nochmals verlängert (2. April 2013)
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- Das Faltblatt mit allen Fakten rund um die neuen Verbindungen in Mahndorf (etwa 2 mb) hier
- Das Faltblatt mit sämtlichen Informationen zum Schienenersatzverkehr der Linie 1 während der kommenden Wochenenden (etwa 1 mb) hier
- Den Umgebungsplan des Bahnhofes Mahndorf (etwa 100 kb) hier
Die neue Straßenbahnstrecke von Nußhorn bis zum Bahnhof Mahndorf und die Eröffnung der Mobilitäts-Drehscheibe sind der krönende Abschluss zur Verlängerung der Linie 1 im Bremer Osten.
Am 2. April 2013 wird die rund 800 Meter lange Straßenbahnstrecke der Linie 1 von Nußhorn bis zum neuen Bahnsteig des Haltepunktes Bahnhof Mahndorf in Betrieb genommen. Dort ist ein umfangreicher Verknüpfungspunkt zwischen der Straßenbahn, den Nahverkehrszügen und den lokalen Busverbindungen entstanden. Park&Ride-Plätze und Fahrrad-Abstellmöglichkeiten ergänzen das Angebot und machen den neuen Umsteigepunkt zur Mobilitäts-Drehscheibe für den Südosten Bremens. Das im Auftrag der Stadt Bremen, vertreten durch das Amt für Straßen und Verkehr, geplante und finanzierte, sowie durch die BSAG-Tochtergesellschaft Consult Team Bremen GmbH (CTB) geleitete Projekt umfasst neben den Gleis- und Fahrleitungsarbeiten die Erneuerung von Fahrbahnen, Rad- und Fußwegen sowie Baumpflanzungen. Die neue Strecke vervollständigt die vor rund einem Jahr eröffnete Verlängerung der Linie 1 vom Schweizer Eck durch Tenever, an den Einkaufsmärkten der Hans-Bredow-Straße vorbei bis nach Nußhorn. Schnelle Verbindungen zum Beispiel von Achim zum Weserpark über Mahndorf werden damit Wirklichkeit.
So geht es lang ...
Die überwiegend als Grüngleis gestaltete Strecke beginnt an der derzeitigen provisorischen Schleife in Nußhorn, die bis zur Eröffnung abgebaut wird. Von Nußhorn führt die Trasse nahezu geradlinig durch den bisher brachliegenden Bereich der „Lehmkuhle“ zum Ehlersdamm, auf dem sie dann nach Süden abbiegt. Zur Unterquerung der Eisenbahnstrecke Osnabrück – Hamburg (Güter-Umgehungsbahn Bremen-Süd) ist ein neues Brücken-Bauwerk errichtet. Den Abschluss der Verlängerung der Linie 1 von der Züricher Straße bis zum Bahnhof Mahndorf bildet die End-Wendeschleife am neuen Standort des Bahnhofs Mahndorf beim Bürgerhaus. Die Straßenbahn-Haltestelle ist mit zwei Bahnsteigen ausgestattet.
Gut vernetzt im Umweltverbund
Um den Umstieg auf nachhaltige Mobilität im Südosten Bremens zu erleichtern, ist am neuen Haltepunkt Bahnhof Mahndorf der Regio-S-Bahn RS1 (Farge – Hauptbahnhof – Verden) eine Mobilitäts-Drehscheibe entstanden, auf der bequem zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln des Umweltverbundes umgestiegen werden kann.
- Dafür sind nördlich des Bahnhofs die Straßenbahn-Wende-schleife für die Linie 1 sowie eine Park&Ride-Anlage und Fahrrad-Abstellmöglichkeiten (Bike&Ride) gebaut. Auch die Buslinie 37 wird vom Kuhkamp-Quartier bis hierhin geführt.
- Außerdem haben die Beteiligten an der Südseite des Bahnhofs eine weitere Umsteige- und Haltestellenanlage mit Park&Ride- beziehungsweise Bike&Ride-Plätzen geschaffen. Die Busse der Linien 38, 39, 40/41 und 44 fahren diesen Verknüpfungspunkt an, so dass zwischen allen Verkehrsträgern gute und barrierefreie Umsteigemöglichkeiten geboten werden können.
- Insgesamt stehen den Bürgerinnen und Bürgern auf beiden Seiten mehr als 220 Park&Ride-Plätze, über 200 Fahrrad-Abstellplätze (davon etwa 140 überdachte) und zwei Taxistände zur Verfügung.
Die Deutsche Bahn AG hat zwei neue Bahnsteige mit jeweils 76 Zentimetern Höhe und rund 220 Metern Länge an ihrer Strecke zwischen Bremen und Hannover errichtet. Sie besitzen einen neuen Belag, der mit einem ertastbaren Begleitsystem ausgestattet ist – ähnlich den Haltestellen bei der BSAG. Dieses System ermöglicht Sehbehinderten die eigenständige Bewegung auf dem Bahnhof. Der Spalt zwischen Bahnsteig und Zug wird dann mit einer Spaltenüberbrückung verdeckt, so dass Eltern mit Kinderwagen und mit dem Rollstuhl fahrende Fahrgäste ohne Probleme in den Zug ein- und aussteigen können. Eine Fußgängerbrücke mit Aufzügen verbindet die beiden Bahnsteige auf Höhe des Bahnübergangs barrierefrei miteinander. Zudem ist der Bahnhof Mahndorf mit Wetterschutz-Anlagen, Vitrinen, Abfallbehältern, Beleuchtung und dynamischen Schriftanzeigern zur Kundeninformation ausgestattet. Mit 1.200 Menschen, die den verlegten Haltepunkt künftig nutzen, wird gerechnet. Ein kurzer und bequemer Umstieg zwischen den Nahverkehrszügen und der Straßenbahn ist gewährleistet.
Die grüne Linie 1
Wie bereits an der 2012 eröffneten Teilstrecke vom Schweizer Eck bis nach Nußhorn, so ist auch der neue Abschnitt mit Rasen begrünt. Insgesamt rund 120 Bäume werden zwischen Nußhorn und dem Bahnhof Mahndorf gepflanzt. Als Ersatz für das entfernte Gehölz an der Endstelle in Mahndorf ist eine Wiese am FFH-Gebiet Krietes Wald (Flora-Fauna Hibitat; zum Schutz des Eremiten, eines seltenen Käfers) aufgeforstet. Ein weiterer wichtiger Beitrag zum Umweltschutz ist die im Bereich der Wendeschleife Mahndorf eingebaute Weichenheizung, die durch Erdwärme (Geothermie) betrieben sind. Die Erprobung dieser Technik soll im Winter Strom sparen helfen beziehungsweise den Einsatz von Streusalz erübrigen. Außerdem werden für die Beleuchtung überwiegend Strom sparende LED-Lampen eingesetzt.
Das Konzept
Wilfried Eisenberg, Vorstandssprecher der BSAG: „Die stärkere Vernetzung der verschiedenen Verkehrsmittel durch Schaffung von Mobilitäts-Points war eines der wichtigsten Themen der 1. Bremer Wissensbörse Elektro-Mobilität, welche die BSAG im Spätsommer 2012 initiiert hat. Die Stadt Bremen und wir können gemeinsam mit der Eröffnung der Mobilitäts-Drehscheibe nach weniger als einem Jahr Ergebnisse vorlegen. Die neue Umsteigestelle am Bahnhof Mahndorf ist ein Vorzeigeprojekt, denn dort sind nicht nur die Regio-S-Bahn, Straßenbahnen und sechs lokale Busverbindungen miteinander vernetzt, sondern auch Auto- und Radfahrerinnen und -fahrer finden Angebote vor. Wer nachts unterwegs ist, kann sogar auf drei Nachtlinien zurückgreifen. Durch den Zehn-Minuten-Takt tagsüber, der künftig während der Hauptverkehrszeiten am Nachmittag auf siebeneinhalb Minuten verdichtet wird, bietet die Linie 1 sehr dichte Fahrpläne und attraktive Möglichkeiten beispielsweise zum Einkaufen. Wir setzen darauf, dass das neue Angebot vor allem viele Autofahrerinnen und -fahrer zum Umsteigen bewegen wird und hoffen auf viele neue Fahrgäste.“
Die Eröffnung der Mobilitäts-Drehscheibe in Mahndorf ist ein erster Schritt zur Schaffung oder Verbesserung von Verknüpfungspunkten der Verkehrsmittel, dem im laufenden Jahr noch weitere folgen: Die Umsteigeanlage Huckelriede in der Bremer Neustadt wird zurzeit erneuert und ist in Verbindung mit dem P&R-Platz beim Sielhof ein zentraler Punkt für die nachhaltige Mobilität im Bremer Süden. Für Bremen-Nord entsteht ab 2013 eine neue Drehscheibe am Bahnhof Blumenthal. Im niedersächsischen Falkenberg wird im Zusammenhang mit der Verlängerung der Linie 4 bis nach Lilienthal ebenfalls eine Verknüpfung zwischen der Straßenbahn, den regionalen Busverbindungen ins weitere Umland, dem Autoverkehr (P&R-Platz) und dem Fahrrad (B&R) geschaffen. Die Vernetzungen der Verkehrsmittel und die Ausweitung der Elektromobilität sind damit sowohl in Bremen als auch in der niedersächsischen Region auf gutem Wege.
Weitere neue Straßenbahnstrecken
Zurzeit befindet sich die Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 von Borgfeld bis nach Lilienthal und Falkenberg bereits im Bau und wird voraussichtlich Ende 2013 eröffnet. Mit den Verlängerungen der Linien 1 und 4 soll jedoch nicht Schluss mit dem Ausbau des Straßenbahnnetzes sein: Nach dem positiven Beschluss der Bremer Baudeputation werden nun auch die Planungen zum Ausbau der Straßenbahnlinien 1 und 8 nach Mittelshuchting beziehungsweise Weyhe-Leeste wieder aufgenommen und die vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren eingeleitet. Zudem beginnen jetzt die konkreten Planungen für die Querspange zwischen den Linien 1 und 2/10 im Bremer Osten über die Stresemannstraße. Über weitere neue Straßenbahnstrecken wird nachgedacht.
Die Baumaßnahme Mahndorf in der Übersicht:
- Bauform: Die Trasse für die Straßenbahnlinie 1 ist überwiegend als begrünter besonderer Bahnkörper gestaltet (Bremer Rasengleis).
- Bauherr: Freie Hansestadt Bremen. Senator für Umwelt, Bau und Verkehr. Amt für Straßen und Verkehr.
- Bauzeit: Frühjahr 2012 bis Frühjahr 2013.
- Beteiligte: Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Stadt Bremen/ Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Amt für Straßen und Verkehr, BSAG, CTB, Umweltbetrieb Bremen.
- Bike-and-Ride (B+R): Haltestellen Nußhorn und Bf. Mahndorf. Am Bf. Mahndorf werden rund 200 Stellplätze gebaut, davon etwa 140 überdacht. Ca. 150 Plätze sind es auf der Nordseite (Straßenbahn) und 50 auf der Südseite beim Bürgerhaus.
- Erschlossene Einwohner Durch die Linie 1 werden etwa 2.000 Menschen in Mahndorf direkt an das Straßenbahnnetz angebunden.
- Fahrzeit Nußhorn - Mahndorf: Rund zwei Minuten.
- Grünkonzept Etwa 280 Bäume sind zwischen Schweizer Eck und Mahndorf neu gepflanzt, davon zwischen Nußhorn und Mahndorf etwa 55 Stück zuzüglich 60 Bäume an der Umsteigeanlage.
- Haltestellen: Anzahl 1 (Umsteigestelle Bahnhof Mahndorf)
- Finanzierung: Rund 60% Bund, 30% Land Bremen und 10% Stadt Bremen.
- Länge (gesamt): Osterholz / Züricher Str. – Bf. Mahndorf ca. 4,8 km
- Linien tagsüber: Regio-S-Bahn RS1, Straßenbahnlinie 1, Buslinien 37 bis 41 und 44. Ab Ende 2013 auch RegionalExpress Hannover – Bremen – Oldenburg – Norddeich oder – Bremerhaven.
- Linien nachts: Nacht-Straßenbahnlinie N1, Nachtbuslinien N3 und N5.
- Park-and-Ride (P&R): Am Bf. Mahndorf sind zwei neue Anlagen mit über 200 Stellplätzen für Autos entstanden.
- Projektsteuerung: Consult Team Bremen GmbH (CTB; Tochtergesellschaft der BSAG).
- Straßenbahnlinie 1: Streckenführung Huchting – Am Brill – Hauptbahnhof – Schwachhausen – Neue Vahr-Süd – Osterholz – Tenever – Weserpark – Bahnhof Mahndorf.
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Aktuelles von den Straßenbahnlinien 1, 1S und 1E
THEMENÜBERSICHT FÜR DIE LINIEN 1 UND 1S
- Bus statt Bahn
- Einkaufen im 7,5-Minuten-Takt
- Fahrplan-Infos 2012
BUS STATT BAHN ./. KANALBAUSTELLE
Busse statt Bahnen zwischen Schwachhausen und Vahr / Kanalbaustelle in der Geschwister-Scholl-Straße ab dem 24.5.
Wegen Kanalbauarbeiten an der Geschwister-Scholl-Straße in der Neuen Vahr können die Straßenbahnen der Linien 1 und N1 zwischen Schwachhausen (Kirchbachstraße) und der Neuen Vahr (Betriebshof Kurt-Huber-Straße) ab Freitag, 24. Mai (21 Uhr) bis Montag, 27. Mai (3:30 Uhr) leider nicht fahren. Ersatzweise setzt die BSAG Busse ein.
- Huchting – Am Brill – Hauptbahnhof – Kirchbachstraße und weiter wie die Linie 5 bis zur Horner Mühle: Straßenbahnen
- Kirchbachstraße – Kurt-Huber-Straße (BSAG-Betriebshof Neue Vahr): Ersatzbusse
- Kurt-Huber-Straße – Bahnhof Mahndorf: Straßenbahnen
Umsteigemöglichkeiten zwischen den Straßenbahnen und den Ersatzbussen bestehen an der Kirchbachstraße und an der Kurt-Huber-Straße. Die Ersatzbusse der Linien 1E/N1E fahren in Richtung Kurt-Huber-Straße (BSAG-Betriebshof Neue Vahr): ab Haltestelle Kirchbachstraße (vor der Sparkasse), Kirchbachstraße, Konrad-Adenauer-Allee, Ostpreußische Straße, Kirchbachstraße, Bismarckstraße, Stresemannstraße, Steubenstraße, Julius-Brecht-Allee, wie die Straßenbahnlinie 1 bis Kurt-Hubert-Straße (Betriebshof) In Richtung Kirchbachstraße: Betriebshof Neue Vahr, wie die Straßenbahnlinie 1 bis Konrad-Adenauer-Allee, Kurfürstenallee, Schwachhauser Heerstraße stadtauswärts bis Haltestelle Kirchbachstraße (vor der Sparkasse).
Haltestellen der Ersatzbusse in Richtung Neue Vahr sind:
- Kirchbachstraße (vor der Sparkasse)
- Kurfürstenallee (Haltestelle Linie 1)
- Barbarossastraße (vor Haus Nr. 37, Parkstreifen)
- Stader Straße / Bismarckstraße (Haltestelle Linie 25)
- Stresemannstraße (Haltestelle Linie 25)
- Steubenstraße (Haltestelle Linie 25)
- Julius Brecht Allee (Hinter der Kreuzung in Julius-Brecht-Allee)
- Polizeipräsidium (Hinter der Kreuzung in der Kurt-Schumacher-Allee)
- Wilhelm-Leuschner-Straße (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Berliner Freiheit (Haltestelle Linie 29)
- Carl-Goerdeler-Straße (Haltestelle Linie 29)
- Dietrich-Bonhoeffer-Straße (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Kurt-Huber-Straße (Haltestelle an der Einfahrt zum Betriebshof)
Haltestellen in Richtung Schwachhausen sind:
- Kurt-Huber-Straße (Ausfahrt vom Betriebshof)
- Dietrich-Bonhoeffer-Straße (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Carl-Goerdeler-Straße (Haltestelle Linie 29)
- Berliner Freiheit (Haltestelle Linie 29)
- Wilhelm-Leuschner-Straße (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Polizeipräsidium (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Julius-Brecht-Allee (Konrad-Adenauer-Allee, Parkstreifen vor Haus Nr. 86)
- Barbarossastraße (Fahrbahnrand vor Haltestelle Parkstreifen)
- Kurfürstenallee (Kurfürstenallee vor Haus Nr. 56 Parkstreifen)
- Verdunstraße (Haltestelle Linie 24)
- Metzer Straße (Fahrbahnrand in Höhe Haltestelle)
- Kirchbachstraße (vor der Sparkasse)
EINKAUFEN IM 7,5-MINUTEN-TAKT
Die Linie 1 fährt nicht nur weiter, sondern auch häufiger als bisher: Montags bis freitags am Nachmittag (etwa von 15:00 Uhr bis 18:45 Uhr) pendelt sie alle siebeneinhalb Minuten zwischen Huchting und dem Bahnhof Mahndorf. Bisher verkehrte sie im Zehn-Minuten-Takt. Das bedeutet eine Steigerung der Fahrtenanzahl um ein Drittel. Dafür entfallen allerdings die Verstärkerfahrten zwischen Tenever und der Alten Neustadt (Linie 1E). Hierzu meint Wilfried Eisenberg: „Die Straßenbahnlinie 1 verbindet große Wohngebiete mit den Einkaufszentren in Huchting, der Neustadt, der Innenstadt, der Vahr und in Osterholz. In Verbindung mit dem Siebeneinhalb-Minuten-Takt an den Nachmittagen montags bis freitags wird die Verbindung zu unserer Shopping-Linie. Die Huchtingerinnen und Huchtinger gelangen häufiger mit der „1“ zum Hauptbahnhof.“
FERIEN-FAHRPLAN
Da viele Fahrgäste Urlaub machen, gilt bei der BSAG ab Donnerstag, 27. Juni, bis einschließlich Freitag, 9. August, für alle Linien montags bis freitags der Ferienfahrplan 2013. Sonnabends und sonntags ändern sich die Abfahrtszeiten nicht. Die wichtigsten Fahrplaninfos sind:
- Die Straßenbahnlinien 1, 2, 3, 4, 6 und 10 fahren tagsüber je-weils alle zehn Minuten.
- Die Linie 6 verkehrt bis Freitag, 5. Juli, während der Hauptver-kehrszeiten im Fünf-Minuten-Takt.
- Der Bauplan der Linien 8 und 8E bleibt unverändert.
- Die Buslinien 24, 25 und 26 / 27 (zwischen Huckelriede und Findorff) verkehren tagsüber ebenfalls im Zehn-Minuten-Takt.
- In Bremen-Nord fahren die Linien 80, 81, 82, 87, 90, 91, 93, 94, 96/97 und 98/99 wie gewohnt.
- Weitere Infos finden Sie ab Anfang Juni hier
FAHRPLAN-INFOS
Den Umgebungsplan des Bahnhofes Mahndorf erhalten Sie als PDF-Dokument zum Herunterladen (etwa 100 kb) hier
Journal Südost zur Verlängerung der Linie 1 bis zum Bahnhof Mahndorf (PDF; 24. März 2013; 1,9 mb), hier
Das Faltblatt mit allen Fakten rund um die neuen Verbindungen in Mahndorf erhalten Sie als PDF-Dokument zum Herunterladen (etwa 2 mb) hier
- Ab dem 27. Juni bis zum 9. August 2013 gilt der Sommerferien-Fahrplan 2013.
- An dem 10. August 2013 gilt wieder der Jahresfahrplan 2013/2014.
- Am Tag der deutschen Einheit, 3. Oktober 2013, gelten die Fahrpläne für den Sonntag.
- Ab dem 19. Oktober 2013 werden saisonbedingt auf einigen Linien Zusatzfahrten angeboten.
- Ab dem 15. Dezember 2013 bis zum 13. Dezember 2014 gilt der Jahres-Fahrplan Bremen-Nord 2014.
- Heiligabend, 24. Dezember 2013, gelten besondere Fahrpläne.
- Weihnachten, 25./26. Dezember 2013, gelten die Fahrpläne für den Sonntag.
- Silvester, 31. Dezember 2013, gelten besondere Fahrpläne.
- Neujahr, 1. Januar 2014, gelten besondere Fahrpläne.
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Aus Plänen werder Verbindungen: Bahn frei für die Straßenbahnlinie 1 (März 2012)
Eröffnung der Verlängerung von Osterholz bis nach Nußhorn
- Straßenbahn-Anschluss für Tenever und für die Einkaufsmärkte an der Hans-Bredow-Straße
- Reststrecke bis zur geplanten Mobilitäts-Drehscheibe Bahnhof Mahndorf folgt 2013
- Auftakt für den umfassenden Ausbau des Straßenbahnnetzes in Bremen und in den niedersächsischen Nachbargemeinden
- Mehr Informationen zum Ausbau der Linie 1 bis nach Mahndorf gibt es im Internet auf der Homepage: http://www.anbindung-ost.de/
Am 26. März 2012 wird die rund 4,1 Kilometer lange Straßenbahnstrecke der Linie 1 zwischen Osterholz/Züricher Straße, Tenever, Hans-Bredow-Straße und Osterholz / Weserpark (Nußhorn) eröffnet. Das von der BSAG-Tochtergesellschaft Consult Team Bremen GmbH (CTB) geleitete Projekt umfasst neben den Gleis- und Fahrleitungsarbeiten die Erneuerung von Fahrbahnen, Rad- und Fußwegen sowie der Parkstreifen, Baumpflanzungen und die gesamte Erneuerung beziehungsweise Umverlegung von Versorgungsleitungen und Kanälen im genannten Abschnitt.
Das Konzept
Der Öffentliche Personennahverkehr ist nicht nur ausbaufähig, sondern gehört zu den wirtschaftlichen Standortaspekten und -vorteilen einer Region, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Mehr Schienen für Bremen und das Umland, mehr direkte Verbindungen: Mit guten Ideen werden noch mehr Fahrgäste von der Straße auf die Schiene gebracht. Das zeigt sich auch bei allen ab 1998 eröffneten neuen Strecken, die oft Fahrgast-Zuwächse von über 60 Prozent erbrachten. Die Fahrgastzahlen der BSAG sind von 92,5 Millionen (1997) auf über 102,6 Millionen (2010) angestiegen. Immer mehr Menschen erhalten die Möglichkeit, mit einem Straßenbahnanschluss die umweltfreundliche Elektromobilität zu nutzen.
Bremens Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse: „Die Straßenbahn ist die ökologischste Form des öffentlichen Nahverkehrs: Sie ist bequem und motiviert zum Umsteigen, sie fährt ohne Abgase und sie kann viele Menschen transportieren. Wir haben uns daher vorgenommen, das Straßenbahnnetz in Bremen weiter auszubauen und attraktiver zu machen. Heute gehen wir mit der Inbetriebnahme der verlängerten Linie 1 einen großen Schritt voran.“
Wolfgang Golasowski, Aufsichtsratsvorsitzender der BSAG: „Mit dem Ausbau des ÖPNV-Angebots schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass auch künftig alle Bevölkerungsschichten mobil bleiben. Eine verbesserte Infrastruktur ist auch eine Chance für Handel, Handwerk und Gewerbe. Und es rechnet sich: Bessere Verbindungen führen zu mehr Fahrgästen. Mehr Fahrgäste bringen höhere Erträge und verbessern das Ergebnis der BSAG. Alles zusammen wirkt sich positiv auf den Wirtschaftsstandort aus.“
Gute Gründe für den Ausbau der Linie 1
Die Straßenbahnlinie 1 wird von der heutigen Wendeschleife an der Züricher Straße (neu: Schweizer Eck) über Tenever zunächst bis Osterholz/Weserpark (Nußhorn) rollen und somit auch die großen Einkaufsmärkte an der Hans-Bredow-Straße anbinden. Der weitere Abschnitt bis zur geplanten Mobilitäts-Drehscheibe am Bahnhof Mahndorf folgt in einem Jahr.
Der Vorstand der BSAG: „Zwischen der Vahr, Blockdiek, Osterholz und Mahndorf gibt es starke Verkehrsströme. Daher mussten bisher viele Fahrgäste an der Züricher Straße umsteigen. Die Busverbindungen sind zudem stark nachgefragt. Rund 16.000 Einwohner, Kunden der Einkaufsmärkte und Freizeitstätten an der Hans-Bredow-Straße sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gewerbegebiet Nußhorn erhalten durch die Verlängerung der Linie 1 eine schnelle und komfortable Direktverbindung in Richtung Vahr, Hauptbahnhof und Innenstadt. Der Stadtteil Tenever, der bisher keinen Schienenanschluss hatte, profitiert neben den zurzeit laufenden Maßnahmen zur Strukturverbesserung auf diese Weise von einer zusätzlichen Qualitätssteigerung. Der Bahnhof Mahndorf wird neu gestaltet, so dass die verlängerte Linie 1 und die Nahverkehrszüge dicht beieinander halten. Durch die enge Verzahnung der Verkehrsmittel kann der ÖPNV im gesamten Bremer Osten neu und damit für die Menschen noch attraktiver gestaltet werden. Denn auch aus dem Umland lassen sich Fahrgäste gewinnen, die zum Beispiel über Mahndorf zum Weserpark fahren.“
Hier geht es lang
Die Neubaustrecke der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 verläuft von der bisherigen End-Wendeschleife an der Walliser Straße (Haltestelle Züricher Straße) über die St.-Gotthard-Straße und die Otto-Brenner-Allee bis zur Osterholzer Heerstraße. Von dort führt sie weiter über die Hans-Bredow-Straße und über eine vorhandene Freifläche bis zum Ehlersdamm. Ab hier verschwenkt die Trasse in Richtung Süden und findet ihr Ende am geplanten neu gestalteten Haltepunkt der künftigen Regio-S-Bahn in Bremen-Mahndorf.
Die Straßenbahnstrecke ist zweigleisig und mit einem besonderen, von der Straße abgesetzten Bahnkörper errichtet, um eine weitgehende Unabhängigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs von dem motorisierten Individualverkehr zu gewährleisten. Nur auf einem Teilabschnitt der St.-Gotthard-Straße (zwischen Brienzer Straße und Engadiner Straße) sind die Gleise im Straßenraum (straßenbündig) verlegt, da die beengten Verhältnisse eine Aufweitung des Straßenkörpers nicht zulassen. Am Bahnhof Mahndorf werden eine Wendeschleife sowie eine P+R-Anlage eingerichtet. Hier kann künftig in die Regio-S-Bahn nach Verden (Linie RS1) beziehungsweise Bremen Hauptbahnhof und Bremen-Nord umgestiegen werden. Auch die Buslinie 37 wird bis hier geführt. Außerdem wird an der Südseite des Bahnhofs eine weitere Haltestellen-Anlage geschaffen. Die Busse der Linien 38, 40/41 und 44 fahren diesen Verknüpfungspunkt an, so dass zwischen allen Verkehrsträgern sehr gute und barrierefreie Umsteigemöglichkeiten geboten werden können.
Drei Schritte führen zum Ziel
Mit Hochdruck, aber auch mit Sensibilität, haben die Stadt Bremen, die CTB und die BSAG das Vorhaben durchgeführt. Die gesamte Strecke von 4,8 Kilometern Länge ist in drei Abschnitte unterteilt:
- 1. Bauabschnitt: von der Wendeschleife Züricher Straße bis zur Osterholzer Heerstraße (ab April 2010 bis Ende 2011; der Umschluss an der Wendeschleife erfolgt ab 23. März 2012),
- 2. Bauabschnitt: von der Osterholzer Heerstraße über die Hans-Bredow-Straße in Richtung Nußhorn (ab Anfang 2011 bis Anfang 2012),
- 3. Bauabschnitt: Von Nußhorn bis zum geplanten neuen Haltepunkt in Mahndorf (Mitte 2011 bis Anfang 2013)
Baubeginn war an der Neuwieder Straße, also im 1. Bauabschnitt. Von dort wurde zunächst in Richtung Zermatter Straße und ab Mai 2010 in Richtung Osterholzer Heerstraße gebaut. In einem ersten Schritt wurden bereits seit Sommer 2009 Leitungsarbeiten, d.h. die Erneuerung von Strom-, Wasser-, Telefon- und Gasleitungen ausgeführt. Im Anschluss folgten dann die Straßen-, Gleis- und Kanalarbeiten einschließlich der Nebenanlagen, also von Rad- und Fußwegen sowie bereichsweise der Parkstreifen.
Christian van der Velde, Prokurist der Consult Team Bremen GmbH: „Das Projekt war eine große Herausforderung. Denn einen kompletten Straßenzug mit Fahrbahnen, Gleisanlagen, Rad- und Fußwegen, Kanälen sowie Grünstreifen in etwas mehr als zweieinhalb Jahren zu bauen, ist schon eine bemerkenswerte Leistung der Bau ausführenden Firmen und der betreffenden Behörden. Mehrere bedeutende Straßenzüge sind von der Maßnahme betroffen, so zum Beispiel die Otto-Brenner-Allee in Tenever und die Hans-Bredow-Straße in Osterholz. Vor allem musste der Verkehrsfluss während der Bauzeit gewährleistet werden. Dies war eine besondere logistische Herausforderung an die Beteiligten“.
Die Hans-Bredow-Straße blieb während der Bauzeit nahezu durchgängig zweistreifig je Fahrtrichtung befahrbar, so dass die Einkaufsmärkte trotz der Baustelle gut erreichbar bleiben. Die Otto-Brenner-Allee bot währenddessen in beiden Richtungen jeweils einen Fahrstreifen. Die St.-Gotthard-Straße konnte aufgrund der sehr beengten Platzverhältnisse nur in einer Fahrtrichtung (zur Osterholzer Heerstraße) einstreifig befahren werden. Der Einrichtungsverkehr dauerte etwa von Juni 2010 bis Mitte 2011. Nach dem Umbauschluss der bisherigen Wendeschleife an der Züricher Straße vom 23. März bis zum 26. März 2012 können die ersten beiden Bauabschnitte bis zum Nußhorn in Betrieb genommen werden. Den Abschluss der neuen Verlängerungsstrecke bildet der 3. Bauabschnitt, der dann Anfang 2013 eröffnet werden kann. Die Baumaßnahme Linie 1–Mahndorf in der Übersicht:
- Bauform Die Trasse für die Straßenbahnlinie 1 ist überwiegend als begrünter besonderer Bahnkörper gestaltet (Bremer Rasengleis).
- Bauzeit Frühjahr 2010 bis Anfang 2013
- Beteiligte Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Stadt Bremen/ Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Amt für Straßen und Verkehr, BSAG, CTB
- Bike-and-Ride (B+R) Haltestelle Züricher Straße, Bf. Mahndorf
- Endstelle Osterholz/Weserpark (Nußhorn) Ab 2013: Neuer Haltepunkt Bf. Mahndorf
- Erschlossene Einwohner Durch die Linie 1 werden etwa 16.000 Menschen in Osterholz, Tenever und in Mahndorf direkt an das Straßenbahnnetz angebunden.
- Fahrzeit Innenstadt - Nußhorn Rund 40 Minuten
- Grünkonzept Bäume Rund 300 Bäume werden neu gepflanzt. Während der Bauphase wurden die vorhandenen Bäume geschützt, so dass sie durch die Bautätigkeit keinen Schaden nehmen.
- 9 Haltestellen: (Züricher Straße), Engadiner Straße, Neuwieder Straße, Tenever-Zentrum, Teneverstraße, Werner-Steenken-Straße, Weserpark, Thalenhorststraße/ Weserpark, Nußhorn, Bf. Mahndorf
- Ausstattung Ertastbare Leitstreifen für Sehbehinderte, gläserne und beleuchtete Fahrgastunterstände mit Sitzgelegenheit, elektronische Abfahrtsanzeigen (dynamische Fahrgastinformation)
- Kosten und Finanzierung 60% Bund 30% Land Bremen 10% Stadt Bremen
- Länge Osterholz / Züricher Str. – Bf. Mahndorf ca. 4,8 km
- Park-and-Ride (P+R) Am Bf. Mahndorf ist eine neue Anlage mit über 200 Stellplätzen für Autos geplant.
- Projektsteuerung Consult Team Bremen GmbH (CTB; Tochtergesellschaft der BSAG).
- Straßenbahnlinie 1 Huchting – Am Brill – Hauptbahnhof – Neue Vahr-Süd - Osterholz – Tenever – Weserpark – Bf. Mahndorf
Anhang: Wir haben viele Pläne
Die genauen Pläne gibt es auf der Homepage: www.anbindung-ost.de
Von der Züricher Straße bis nach Tenever
Die Länge des 1. Bauabschnittes beträgt rund 1.950 Meter. Er beginnt an der gegenwärtigen End-Haltestelle Züricher Straße. Um den unterschiedlichen Platzverhältnissen möglichst optimal zu entsprechen, ist der Gleiskörper in unterschiedlicher Art und Weise ausgeführt und angeordnet. Im Zuge der Weiterführung der Linie 1 bis zum Bahnhof Mahndorf besteht für die bisherige Schleife an der Züricher Straße kein Bedarf mehr. Sie wird daher zurückgebaut. Die neue Straßenbahn-Haltestelle befindet sich in Zentrumsnähe. Insgesamt entsteht ein großzügiger Bereich, der z.B. als Marktplatz genutzt und künftig bebaut werden kann. Die St.-Gotthard-Straße erhält zwischen der Haltestelle Züricher Straße und der Brienzer Straße einen besonderen Bahnkörper in Mittellage mit jeweils einstreifigen Fahrbahnen für den motorisierten Individualverkehr (MIV). Der Bahnkörper ist bis zu den innen liegenden Schienen mit einer Asphaltoberfläche versehen. Die Fläche in der Mitte ist als Rasengleis gestaltet. Im anschließenden Bereich der St.-Gotthard-Straße, ab der Brienzer Straße bis zur Engadiner Straße, teilen sich Autos und Straßenbahnen aufgrund der beengten Verhältnisse die Fläche (straßenbündiger Bahnkörper). Die Haltestelle Engadiner Straße wurde als Kaphaltestelle hergestellt. Das bedeutet: Die Fahrgäste können ohne Überqueren der Fahrbahnen direkt vom Fußweg ein- oder aussteigen. Durch die Gestaltung ist es möglich, den Straßenraum durch begleitende Baumreihen zu gliedern und optisch ansprechend zu gestalten. Zwischen den Haltestellen Engadiner Straße und Neuwieder Straße hat der Straßenzug St.-Gotthard-Straße/Otto-Brenner-Allee einen besonderen Bahnkörper in Mittellage mit einstreifigen Richtungs-Fahrbahnen für den Autoverkehr (MIV) erhalten. Der Bahnkörper ist bis zu den innen liegenden Schienen mit einer Asphaltoberfläche versehen. Der Bereich in der Mitte wurde wieder als Rasengleis ausgebaut. In der Otto-Brenner-Allee ab der Haltestelle Neuwieder Straße bis zur Wendeschleife Tenever sind die Gleise in die bisherige westliche zweistreifige Richtungs-Fahrbahn eingelassen und als besonderer Bahnkörper mit einem Rasengleis gestaltet. Die zweistreifige östliche Fahrbahn wurde für den Beid-Richtungsverkehr freigegeben. Somit konnte der östliche Straßenraum sehr kostengünstig nahezu unverändert beibehalten werden. Die überwiegend zu erhaltende Baumreihe des alten Mittelstreifens wurde durch weitere Neupflanzung ergänzt und vervollständigt. Beide Haltestellen in diesem Abschnitt, Neuwieder Straße und Tenever-Zentrum, sind als gegenüberliegende Haltestellen jeweils im Seitenraum angeordnet. Am Ende des 1. Bauabschnittes wurde die neue Zwischen-Wendeschleife Tenever errichtet. Hier wenden planmäßig die Züge der Schnellbahnlinie 1S und der Verstärkerlinie 1E. Von Tenever bis nach Nußhorn
Die Länge des 2. Bauabschnittes beträgt ca. 2.150 Meter. Ansprechende Bauformen mit viel Grün werten vor allem im zentralen Einkaufsbereich deutlich die Aufenthaltsqualität auf. Die Straßenbahn ist von der Zwischen-Wendeschleife bis in Höhe der Dürkheimer Straße in der Seitenlage geführt. Dort verschwenkt die Trasse in die Mittellage und mündet in der Haltestelle Teneverstraße, die als gegenüberliegende Haltestelle gestaltet ist. Der Bahnkörper wurde bis auf die Knotenpunkt- und Haltestellenbereiche als Rasengleis ausgebildet. Im folgenden Abschnitt im Zuge der Hans-Bredow-Straße, zwischen Osterholzer Heerstraße und Thalenhorststraße, verläuft die Straßenbahn ebenfalls auf einem besonderen Bahnkörper in Mittellage. Als Bauform ist auch hier ein optisch ansprechendes Rasengleis umgesetzt. Der Bahnkörper hat auf der östlichen Seite eine parallele Baumreihe erhalten, hinter der Haltestelle Werner-Steenken-Straße auf einem kurzen Abschnitt sogar beidseitig. Der Straßenraum gliedert sich neben dem besonderen Bahnkörper in Mittellage in jeweils eine zweistreifige Richtungs-Fahrbahn. Durch die Trassierung ist es gelungen, einen Großteil der vorhandenen Bäume südlich der mittleren Zufahrt des Weserparks zu erhalten. Und mit Blick auf den Umweltschutz: Krietes Wald wird durch die Planung in keiner Weise beeinträchtigt. Die Haltestelle Weserpark befindet sich in Höhe des heutigen zentralen Fußgänger-Zugangs zum Weserpark. Aufgrund des zu erwartenden hohen Fahrgastaufkommens ist die Haltestelle mit einer Breite von bis zu vier Metern gestaltet. Der Fußgänger-Überweg ist mit einer Breite von acht Metern ebenfalls für hohe Verkehrsströme ausgelegt. Im Bereich der Hans-Bredow-Straße/Thalenhorststraße ist ein Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Straßenbahn entstanden. Hier enden die Linien 38 und 41. Vorgesehen ist es, die gegenüberliegenden Bahnsteige der Haltestelle Thalenhorststraße in Mittellage hinter dem Knotenpunkt jeweils von Straßenbahn und Bus benutzen zu lassen. Auch im folgenden Streckenabschnitt ist die Straßenbahn als besonderer Bahnkörper in Mittellage geführt. Daneben verbleibt eine Richtungs-Fahrbahn mit einer Breite von rund fünf Metern. Im Bereich der Haltestelle Nußhorn wurde eine provisorische Wendeschleife installiert. Nur so können die Bauabschnitte 1 und 2 auch vor Fertigstellung des 3. Bauabschnittes in Betrieb genommen werden. Die Wendeschleife ist mit einem Schotteroberbau hergestellt. Somit ist ein schneller und unkomplizierter Rückbau möglich.
Von Nußhorn bis zur Endhaltestelle
Die Länge des 3. Bauabschnittes beträgt ca. 800 Meter zuzüglich der End-Wendeschleife am Bahnhof Mahndorf. Dort entsteht eine neue Drehscheibe für den öffentlichen Verkehr. Von Nußhorn führt die Trasse nahezu geradlinig durch den heute brachliegenden Bereich der „Lehmkuhle“ zum Ehlersdamm, auf dem sie dann nach Süden abbiegt. Zur Unterquerung der Eisenbahnstrecke Osnabrück – Hamburg (Güter-Umgehungsbahn Bremen-Süd) wird ein neues Brücken-Bauwerk errichtet. Den Abschluss der Verlängerung der Linie 1 von der Züricher Straße bis zum Bahnhof Mahndorf bildet die End-Wendeschleife am neuen Standort des Bahnhofs Mahndorf. Die Haltestelle wird mit zwei Bahnsteigen ausgestattet. Busse erhalten eigene Bussteige.
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Warum die "1" grün ist (26.3.2012)
Die Stadt Bremen und die BSAG erproben zahlreiche Umweltprojekte an der neuen Strecke bis nach Mahndorf
Die Stadt Bremen und die BSAG sind mobil für morgen: Auf der neuen Strecke der Linie 1 von der Züricher Straße bis nach Mahndorf werden verschiedene Modell-Projekte des Umweltschutzes erprobt. Dazu zählen beispielhaft Maßnahmen zur Energieeinsparung und somit Verminderung des Treibhausgases Kohlendioxid genauso, wie Begrünungen (zum Beispiel Baumpflanzungen) sowie die Vernetzung der Verkehrsmittel untereinander und insbesondere von Bahn, Bus und Fahrrad. Hierzu der Vorstand der BSAG: „Wir freuen uns, dass es gemeinsam mit der Stadt Bremen gelungen ist, an der neuen Strecke der Linie 1 verschiedene Umweltprojekte erproben können. Sie unterstreichen die hohe Bedeutung der Straßenbahn als ein ökologisch sinnvolles, nachhaltiges Verkehrsmittel und helfen, Strom und damit Kohlendioxid einzusparen. Die neue Strecke mit ihren zahlreichen neuen Bäumen und den Rasengleisen durchzieht den Ortsteil Tenever und die Einkaufsmeile beim Weserpark wie ein grünes Band. Sie wertet den Südosten Bremens spürbar auf. Die Maßnahmen ergänzen viele weitere Umweltaktivitäten der BSAG, wie zum Beispiel die Erprobung von Hybridbussen und Elektroautos oder den Einsatz von 180 Dieselbussen (von insgesamt rund 210) mit dem höchsten europäischen EEV-Abgasstandard. Wir sind mobil für morgen.“
Maßnahmen zur Energieeinsparung
Die Straßenbahn ist an sich schon ein sehr umweltfreundliches Verkehrsmittel, denn sie erzeugt vor Ort keine Abgase. In Bremen werden sie mit zertifiziertem, nachhaltig erzeugtem Ökostrom betrieben. Folgende Projekte des technischen Umweltschutzes und insbesondere zur Energieeinsparung sind an der neuen Strecke verwirklicht:
- Energiespeicher: Mit seiner Hilfe kann der von den Straßenbahnen beim Bremsen erzeugte Strom durch Zwischenspeicherung besser ausgenutzt werden. Der Speicher dient also dazu, Strom einzusparen (siehe unten).
- Über die aktuellen Energieflüsse im Schwungrad-Speicher kann sich die Öffentlichkeit mit Hilfe einer Anzeigentafel an der Haltestelle Weserpark in Zukunft informieren.
- Ebenfalls an der Walter-Geerdes-Straße befindet sich eine weitere so genannte Umformerstation (Gleichrichterwerk), in welcher die gelieferte Mittelspannung (Drehstrom) in die von den Straßenbahnen benötigte Spannung (600 Volt, Gleichstrom) umgewandelt wird. Auf dem Dach dieser Station ist eine Photovoltaik-Anlage entstanden, die Sonnenenergie in Strom umwandelt. Dieser Strom wird ins allgemeine Stromnetz eingespeist.
- Alle 43 neuesten Niederflurbahnen erhalten für die Fahrerinnen und Fahrer Stromverbrauchs-Anzeigen. Zwei Niederflurbahnen werden mit Anzeigen ausgestattet, an denen der Fahrgast erkennt, wann die Bahn Energie ins Fahrleitungsnetz rückspeist.
- Im Zuge der Strecke sind so genannte Hochketten-Fahrleitungen (Oberleitungen) installiert, welche die natürlichen Leitungsverluste mindern.
- Sämtliche Fahrgastunterstände an der neuen Strecke erhalten stromsparende LED-Beleuchtung.
- Die Deckenbeleuchtung (LEDs) je eines Fahrgastunterstandes der Haltestellen Engadiner Straße und Tenever wird versuchsweise mit Sonnenenergie und unabhängig vom Stromnetz betrieben. Die Stationen sind dafür mit Solarmodulen ausgestattet. An den beiden Haltestellen Weserpark wird versuchsweise eine Solaranlage installiert, die neben der Beleuchtung der Fahrgastunterstände (LEDs) auch die Beleuchtung der Werbeträger mit Energie versorgt. Das ermöglicht eine vollständige Ausnutzung des installierten Solarsystems. Erst wenn die „geerntete Energie“ des installierten Solarsystems verbraucht ist, wird Strom aus dem Netz bezogen.
- Die Beleuchtung der Wendeschleife Koblenzer Straße in Tenever erfolgt durch LED-Strahler, welche autark vom Stromnetz von Solarmodulen mit elektrischer Energie versorgt werden.
- Die Beheizung von zwei Weichen im Bereich der künftigen Wendeschleife Bahnhof Mahndorf zum Schutz vor dem Einfrieren erfolgt mit Erdwärme (Geothermie). Durch Bohrungen wird natürliche Wärme aus dem Erdinneren genutzt. Das spart Strom und erübrigt den Einsatz von Streusalz.
Die neue Linie 1 rollt über Rasen
Auf der neuen Strecke der Linie 1 von der Züricher Straße bis nach Mahndorf kam überwiegend Grüngleis zum Einbau, das heißt der Bahnkörper ist mit Rasen begrünt. Um den unterschiedlichen Ansprüchen vor Ort zu entsprechen, gibt es die verschiedensten technischen Bauformen. Die Merkmale sind zum Beispiel: gelegentliche Überfahrbarkeit durch Straßenfahrzeuge, Pflegebedürftigkeit, Optik und Wirtschaftlichkeit. Das Erscheinungsbild der neuen Strecke ist daher sehr unterschiedlich und somit interessant ausgefallen:
- St.-Gotthard-Straße (zwei kurze Abschnitte): Begrünung mit Rasen nur zwischen den beiden Innengleisen bis zur Schienen-Oberkante. Im Untergrund ist ein befahrbares, hoch druckfestes und wasserdurchlässiges Material (Biolit; ein besonderes Gesteinsmehl) eingebracht, das im Notfall von Rettungs-Fahrzeugen überfahren werden kann. Der übrige Bahnkörper ist mit einer Asphalt-Oberfläche versehen.
- Otto-Brenner-Allee: Die Gleise sind auf Beton-Längsbalken verlegt (Bremer Bauart). Der komplette Bahnkörper ist bis zur Schwellen-Oberkante begrünt. Die Schienen bleiben sichtbar.
- Wendeschleife Koblenzer Straße in Tenever: Die Oberflächen-Eindeckung erfolgt mit Schotterrasen.
- Hans-Bredow-Straße von der Osterholzer Heerstraße bis Nußhorn: Die Gleise sind auf Beton-Längsbalken verlegt (Bremer Bauart). Der komplette Bahnkörper ist bis zur Schienen-Oberkante begrünt, die Schiene ist somit eingedeckt und nicht sichtbar. Als Eindeckung wurde Rollrasen auf Mutterboden verwendet.
- Nußhorn bis zur Endstelle Mahndorf: Bauart wie in der Hans-Bredow-Straße.
Weitere Maßnahmen des Baum- und Naturschutzes sind:
- Für 200 Bäume und Sträucher, die insgesamt leider gefällt werden mussten, werden rund 300 neu gepflanzt, also 100 mehr, als bisher vorhanden waren! Bei der Auswahl hat die Stadt Bremen den vorhandenen Bestand berücksichtigt: Es sind überwiegend Eichen, in Einzelfällen auch Hainbuchen, Rosskastanien, Ahorne und Eschen gepflanzt worden. Bis zu vier Baumreihen begrünen die von der neuen Strecke benutzten Straßenzüge.
- Als Praxistest wird die Begrünung von 31 Oberleitungsmasten mit Kletterpflanzen durchgeführt.
- Als Ersatz für gerodete Gehölz an der Endstelle in Mahndorf wird eine Wiese am FFH-Gebiet Krietes Wald (Flora-Fauna Hibitat; zum Schutz des Eremiten, einem seltenen Käfer) aufgeforstet.
Gut vernetzt im Umweltverbund
Um den Umstieg auf nachhaltige Mobilität im Südosten Bremens zu erleichtern, entsteht am neuen Haltepunkt Bahnhof Mahndorf der Regio-S-Bahn RS1 bis 2013 eine „Mobilitäts-Drehscheibe“, auf der bequem zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln des Umweltverbundes umgestiegen werden kann. Dafür werden nördlich des Bahnhofs eine Straßenbahn-Wendeschleife für die Linie 1 sowie eine Park&Ride-Anlage und Fahrrad-Abstellmöglichkeiten (Bike&Ride) gebaut. Auch die Buslinie 37 wird vom Kuhkamp-Quartier bis hier geführt. Außerdem schaffen die Beteiligten an der Südseite des Bahnhofs eine weitere Umsteige- und Haltestellenanlage mit Park- beziehungsweise Bike&Ride-Plätzen.
Die Busse der Linien 38, 40/41 und 44 fahren diesen Verknüpfungspunkt an, so dass zwischen allen Verkehrsträgern gute und barrierefreie Umsteigemöglichkeiten geboten werden können. Insgesamt sind auf beiden Seiten rund 220 Park&Ride-Plätze, 200 Fahrrad-Abstellplätze sowie zudem zwei Taxistände geplant. Nachhaltig mobil sogar rund um die Uhr: Am Bahnhof Mahndorf werden die Nachtlinien N1, N3 und N5 von Hemelingen und Osterholz miteinander verknüpft.
Weitere Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität an der neuen Strecke sind:
- Fahrrad-Abstellanlagen (Bike&Ride) gibt es an vielen Haltestellen der Linie 1. So kann man bequem mit dem Rad anreisen und zur Weiterfahrt die Bahn nutzen: Schweizer Eck (überdachte Abstellmöglichkeiten), Engadiner Straße (Bügel), Neuwieder Straße (Bügel), im Bereich der Thalenhorst-Kreuzung (Bügel) und ab 2013 am Bahnhof Mahndorf (Bügel und möglicherweise Boxen).
- Ein Taxistand mit sieben Ständen entsteht an der Haltestelle Schweizer Eck. Zwei weitere werden am Bahnhof Mahndorf berücksichtigt.
- CarSharing: An der Haltestelle Schweizer Eck bietet das Vermietungs-Unternehmen cambio zwei Kleinwagen für registrierte Nutzerinnen und Nutzer an.
- Möglichkeiten für die Einrichtung von Ladestationen von Elekt-rofahrzeugen, wie zum Beispiel E-Fahrräder und E-Pkws werden zurzeit geprüft.
Anhang: Mit 25.000 Umdrehungen pro Minute mobil für morgen
Beim Bremsen produzieren die modernen Straßenbahnen der BSAG, mit Ausnahme einiger noch vorhandenen älteren Fahrzeuge, Bremsenergie, die in die Fahrleitung zurückgespeist wird. Diese Energie kann derzeit nur dann effektiv genutzt werden, wenn ortsnah auch gleichzeitig andere Straßenbahnen anfahren, beziehungsweise beschleunigen und dadurch die zur Verfügung stehende Bremsenergie für ihren Fahrvorgang auch nutzen. Wenn das nicht der Fall ist, wird die Bremsenergie von dem, bremsenden Fahrzeug über Bremswiderstände in nutzlose Wärmeenergie umgewandelt. Die derzeitige Technik mit den rückspeisenden Straßenbahnen führt im Innenstadt-Bereich zu guten Ergebnissen, weil aufgrund der hohen Fahrzeugdichte für fast jedes bremsende Fahrzeug auch zeitgleich wieder ein anderer Wagen vorhanden ist, welches die erzeugte Bremsenergie für seinen Anfahrvorgang nutzt. In den Außenstrecken bleibt die Bremsenergie derzeit noch weitgehend ungenutzt, weil hier aufgrund der geringen Taktdichte nicht für jedes bremsende Fahrzeug ein anderes Fahrzeug zum Verbrauch der erzeugten Bremsenergie zur Verfügung steht.
Deshalb erproben die Stadt Bremen und die BSAG auf der neuen Strecke der Linie 1 im Bereich Weserpark (Walter-Geerdes-Straße) eine neue Technik. Es handelt sich hierbei um einen Schwungrad-Speicher. Dieses Schwungrad-System besteht hauptsächlich aus einem in Vakuum mit etwa 15.000 bis 25.000 Umdrehungen pro Minute rotierendem Schwungrad aus Hochleistungsfaser-Verbundwerkstoffen (Gewicht etwa 130 kg) und einem Motorgenerator, sowie diversen elektrischen und elektronischen Komponenten zur Steuerung und Regelung des Speichers. Die Sicherheitseinrichtungen des Schwungrads garantieren, dass in jedem möglichen Havariefall aus dem Gehäuse nichts unkontrolliert austritt und das Schwungrad sich nicht aus der Verankerung im Grundrahmen losreißen kann. Die Elektronik hat Sicherheitseinrichtungen, die bei Überspannung, Unterspannung, inneren oder äußeren Kurzschlüssen, Fehlern im Motor oder bei der Erdung reagieren. Durch diesen Energiespeicher kann die sonst ungenutzte Bremsenergie aufgefangen und „zwischengeparkt“ werden. Das ermöglicht jedem rückspeisefähigen Fahrzeug, die zum Halten an der Haltestelle selbst erzeugte Bremsenergie in den Speicher „zwischenzulagern“, etwa 20 Sekunden später für seinen eigenen Anfahrvorgang wieder zu nutzen und dadurch Energie zu sparen.
Anhang: Projekte der „Grünen Linie“
- Fahrzeuge Zwei Niederflurbahnen werden mit Stromverbrauchs-Anzeigen ausgestattet und sind außen entsprechend gestaltet.
- Gesamte Strecke Strom sparende Beleuchtung der Fahrgastunterstände mit LED-Lampen. Hochketten-Fahrleitungen, d.h. geringe Leitungsverluste. Umfangreiche Be-grünungsmaßnahmen: Rasengleis, Baumpflanzungen.
- Haltestelle Schweizer Eck Überdachte Bike&Ride-Anlage, 7 Taxistände, 2 Pkws für CarSharing von cambio, Schienenschmieranlage mit Photovoltaik und Solarpanel.
- Haltestelle Engadiner Straße Fahrrad-Abstellbügel, Fahrgastunterstände mit LED-Beleuchtung und Photovoltaik.
- Haltestelle Neuwieder Straße Fahrrad-Abstellbügel.
- Haltestelle Tenever Fahrgastunterstände mit LED-Beleuchtung und Photovoltaik.
- Zwischen-Wendeschleife Koblenzer Straße Die Beleuchtung der Wendeschleife Koblenzer Straße in Tenever erfolgt durch Strom sparende, innovative LED-Leuchten mit Solarzellen (Photovoltaik).
- Hans-Bredow-Straße Begrünung von rund 30 Fahrleitungsmasten.
- Krietes Wald (bei der Haltestelle Werner-Steenken-Straße) Eine Wiese am FFH-Gebiet Krietes Wald (Flora-Fauna Hibitat; zum Schutz des Eremiten, einem seltenen Käfer) wird aufgeforstet.
- Haltestelle Weserpark Anzeigentafel über die Energieflüsse im Schwungrad-Speicher. Ausrüstung mit Photovoltaik.
- Walter-Geerdes-Straße Schwungrad-Speicher, Photovoltaik auf dem Dach der Umformerstation.
- Haltestelle Thalenhorststraße Fahrrad-Abstellbügel.
- Endschleife Bahnhof Mahndorf (ab 2013) Mobilitätsdrehscheibe: Verknüpfungen von Regio-S-Bahn, Straßenbahn und Bussen. Umfangreiche Park&Ride sowie Bike&Ride-Möglichkeiten. Auf der Südseite sind zwei Taxistände geplant. Beheizung von zwei Weichen zum Schutz vor dem Einfrieren mit Erdwärme (Geothermie). Das spart Strom oder Streusalz. Schienenschmieranlage mit Photovoltaik und Solarpanel.
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Geschichte der Linie 1: Die Linie 1 setzt ein Zeichen
(Mitteilung der Freunde der Bremer Straßenbahn)
Als nach dem Zweiten Weltkrieg rund 100.000 Wohnungen in Bremen fehlten, wurde 1954/55 auf der Hastedter Feldmark begonnen, die Gartenstadt Vahr mit 2.200 Wohnungen aufzubauen. Von 1957 bis 1962 wurde beiderseits der Franz-Schütte-Allee die Neue Vahr mit rund 11.800 Wohnungen errichtet. In der Vahr wohnten um 1965 rund 30.000 Einwohner.
Der neue Stadtteil Vahr benötigte öffentliche Verkehrsverbindungen. Auch in Bremen waren die fünfziger und frühen sechziger Jahre von der Idee einer autogerechten Stadt geprägt. Die BSAG griff zunächst auf den Omnibus zurück, denn Buslinien lassen sich schneller als Schienenverbindungen einrichten. 1953 eröffnete die BSAG die damalige Buslinie 23 zwischen Radio Bremen und dem St.-Joseph-Stift (Schwachhauser Heerstraße). Schon 1957 folgte als zweite Linie die „25“ über Bismarckstraße in die Gartenstadt Vahr. 1958 bediente die „23“ die Neue Vahr bis zur Carl-Goerdeler-Straße. Und 1959 nahm die Buslinie 24 die Strecke zur Neuen Vahr-Nord in Betrieb. Da immer mehr Menschen in die Vahr zogen, waren die Busse den Anforderungen bald nicht mehr gewachsen. Der Bau einer leistungsfähigen Schienenverbindung mit der Straßenbahn wurde daher immer dringlicher. Diskutiert wurden unter anderem eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 10, die damals in der St.-Jürgen-Straße endete, in das Zentrum der Neuen Vahr oder der Neubau von zwei Straßenbahnlinien (9 und 19) in die Neue Vahr-Süd und –Nord.
Bei der anerkannt hohen Leistungsfähigkeit der Straßenbahn im Bereich der Beförderung großer Menschenmassen hatte der Gedanke an eine Modernisierung und Verlängerung des vorhandenen Gleisnetzes in die neuen, bevölkerungsreichen Wohngebiete natürlich nahe gelegen. Schließlich wurde eine Straßenbahn geplant, die von der Kirchbachstraße aus über die Kurfürstenallee und die Kurt-Schumacher-Allee in die Neue Vahr und weiter nach Blockdiek und Osterholz führen sollte. Anfangs als Linie 9 geplant, erhielt die neue Verbindung dann die Nummer 1.
Zwischen der Kirchbachstraße und dem Arsterdamm ersetzte die neue Linie 1 die bisherige „4“. Am 18. Juni 1967 ging die neue Strecke zunächst bis nach Blockdiek ans Netz. Gleichzeitig übernahm der Betriebshof Neue Vahr die Straßenbahnen des alten Depots in Horn. Ein Jahr später, am 6. Oktober 1968, war auch die Verlängerung der Linie 1 bis nach Osterholz fertig, womit die Neubaugebiete nun eine schnelle Verbindung in die Innenstadt aufwiesen. Die Gesellschaft hatte für die Linie 1 eigens 30 Trieb- und 24 Beiwagen eines vierachsigen Gelenkfahrzeugtyps beschafft, der ab 1959 von der Hansa-Waggonbau GmbH in Bremen entwickelt worden war und in den neunziger Jahren durch die heutigen Niederflurzüge abgelöst worden waren. Der heutige Museumszug (Triebwagen 446 und Beiwagen 1458) gehört zu dieser Serie.
Die neue Straßenbahnverbindung wurde von den Bewohnern der Großsiedlungen im Bremer Osten von Anfang an als ein Gewinn empfunden. Konnten die während der Spitzenzeiten im dichten Takt verkehrenden Gelenkzüge doch mehr als doppelt so viele Fahrgäste befördern, wie die Gelenkbusse der Linie 23, die bis zum letzten Tag von Berufstätigen überfüllt gewesen waren. Den neuen Verkehrsströmen entsprechend disponiert, vom Autoverkehr abgeschirmt und von leistungsfähigen Fahrzeugen in schneller Folge bedient, konnte die Linie 1 mitten in einer überschwappenden Motorisierungswelle ein positives Beispiel für einen zeitgemäßen Straßenbahnbetrieb geben. Als ein neues Rückgrat des Öffentlichen Personennahverkehrs in Bremen erfüllte diese Linie alle in sie gesetzten Erwartungen und leitete somit ein Umdenken zugunsten der öffentlichen Verkehrsmittel und insbesondere zur Straßenbahn ein, das bis heute Bestand hat.
Konsequenterweise sollte in Obervieland die neue Großsiedlung Kattenturm gleich im Entstehen einen Schienenanschluss erhalten. Die Stadtbahnstrecke von Huckelriede nach Arsten-West konnte am 7. Oktober 1973 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig stellte die BSAG im gleichen Jahr die ersten neuen Straßenbahnzüge vor, die in Kassel bei Wegmann und Co gebaut worden waren, die so genannten „Stadtbahnwagen“. Es sind diejenigen Züge, die vor kurzem ausgesondert wurden. Energiekrise und autolose Sonntage hatten die Beförderungszahlen im November und Dezember 1973 um etwa fünf bis sieben Prozent in die Höhe schnellen lassen.
Die Streckenführung zwischen Arsten und Osterholz behielt die Linie 1 bis zum 24. Mai 1998 bei. Mit der Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke nach Horn-Lehe und der damit verbundenen Netzreform erhielt sie die neue Route zwischen Huchting, Am Brill, Hauptbahnhof und Osterholz, während die wiedereröffnete Linie 4 den Abschnitt nach Arsten übernahm. Er wurde im Dezember 1998 um zwei Haltestellen erweitert.
Eine kuriose Geschichte ereignete sich an der neuen Linie 1. In der Nähe der Kaserne Vahr befand sich das Gelände einer Gärtnerei, deren Besitzer sein Grundstück partout nicht verkaufen wollte. Erst 1972 kam es zu einer Einigung. Vorher musste die Straßenbahn das Gelände auf einer provisorischen Strecke umfahren. Nach der Enteignung des Gärtners an der heutigen Julius-Brecht-Allee stellte sich letztlich heraus, dass ihm das Grundstück gar nicht gehört hatte.
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Journale
Hier finden Sie folgende Journale zum Ausbau der Linie 1:
zum Herunterladen als PDF-Dokumente:
Bau-Journal August 2011 (9 mb), hier
Frühjahrs-Journal Bremen-Stadt vom März 2011 (etwa 2 mb), hier
Bau-Journal Mahndorf vom August 2010 (2 mb): hier
Frühjahrs-Journal 2010, 8-seitige Ausgabe für Bremen-Stadt (ca 2 mb), mehr
Frühjahrs-Journal 2010, 12-seitige Ausgabe für Hemelingen und Osterholz (ca 4 mb), mehr
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Linie 1-Mahndorf aktuell
BAHN FREI FÜR DEN BAU DER LINIE 1 (vom 30. April 2010)
Baubeginn für die Verlängerung von Osterholz bis zum Bahnhof Mahndorf
Der 30. April 2010 ist ein bedeutender Tag für Bremen und seine Straßenbahn: Der Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Dr. Reinhard Loske der Parlamentarische Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr, Jürgen Mitz, der Vorstandsvorsitzende der BSAG, Georg Drechsler, und Vertreter der örtlichen Politik geben den Bau der neuen, rund 4,8 Kilometer langen Straßenbahnstrecke der Linie 1 zwischen Osterholz/Züricher Straße, Tenever, Hans-Bredow-Straße und Mahndorf frei. Das von der BSAG-Tochtergesellschaft Consult Team Bremen GmbH (CTB) geleitete Projekt umfasst neben den Gleis- und Fahrleitungsarbeiten die Erneuerung von Fahrbahnen, Rad- und Fußwegen sowie der Parkstreifen, Baumpflanzungen und die gesamte Erneuerung beziehungsweise Umverlegung von Versorgungsleitungen und Kanälen im genannten Abschnitt.
Das Konzept
Am 14. Januar 2010 fordert Bundespräsident Horst Köhler anlässlich der ADAC-Preisverleihung „Gelber Engel“ 2010: „Der öffentliche Nah- und Fernverkehr muss weiter ausgebaut werden – nicht nur in Absichtserklärungen. Er gehört ins Zentrum unserer Mobilitätspolitik.“ (Quelle: http://www.bundespraesident.de/-,2.661099/Grusswort-von-Bundespraesident.htm). Der Öffentliche Personennahverkehr ist nicht nur ausbaufähig, sondern gehört zu den wirtschaftlichen Standortaspekten und -vorteilen einer Region, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Mehr Schienen für Bremen und das Umland, mehr direkte Verbindungen: Mit guten Ideen werden noch mehr Fahrgäste von der Straße auf die Schiene gebracht. Das zeigt sich auch bei allen ab 1998 eröffneten neuen Strecken, die oft Fahrgast-Zuwächse von über 60% erbrachten. Die Fahrgastzahlen der BSAG sind von 92,5 Millionen (1997) auf über 101 Millionen (2009) angestiegen.
Bremens Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Dr. Reinhard Loske: „Mit dem Ausbau des ÖPNV-Angebots tun wir etwas für die Wirtschaftlichkeit und den Umweltschutz. Im Rahmen der Daseinsvorsorge wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass auch künftig alle Bevölkerungsschichten mobil bleiben. Die Wirtschaft erhält einen Impuls, denn eine verbesserte Infrastruktur ist eine Chance für Handel, Handwerk und Gewerbe. Und das rechnet sich: Bessere Verbindungen führen zu mehr Fahrgästen. Mehr Fahrgäste bringen höhere Fahrgelderträge. Mehr Einnahmen bei gleich bleibendem oder sinkendem Aufwand verbessern das Ergebnis der BSAG. Alles zusammen wirkt sich positiv auf den Wirtschaftsstandort aus. Das Zielnetz 2010 zum Ausbau des Straßenbahnnetzes wurde am 8. April 2005 in der Bremer Baudeputation auf den Weg gebracht. In den kommenden Jahren werden insgesamt sechs neue Straßenbahnstrecken mit einer Länge von rund 30 Kilometern gebaut und in Betrieb genommen. Es beinhaltet auch Verbindungen in die niedersächsischen Nachbargemeinden. Da Straßenbahnen wesentlich mehr Platz bieten als der Bus, schafft das Konzept auch die Voraussetzung für größere Fahrgastzuwächse. Weitere Wohn- und Gewerbegebiete sowie Einkaufszentren erhalten attraktive Direktverbindungen mit dem Zentrum.“
Folgende neue Strecken werden gebaut:
- Linie 1 nach Mahndorf,
- Linien 1 nach Mittelshuchting und 8 nach Leeste,
- Linie 4 nach Falkenberg sowie
- Linien 2 und 10 nach Osterholz beziehungsweise zu Mercedes.“
Jürgen Mitz, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehr: „Die Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts „Anbindung Ost“, mit dem Ziel, die Verkehrsverhältnisse in den Stadtteilen Hemelingen und Osterholz deutlich zu verbessern. Ein Meilenstein hierfür ist der 2008 abgeschlossene Ausbau der Hans-Bredow-Straße mit der Schaffung zusätzlicher Fahrstreifen. Dies bewirkt für die hoch belasteten Fahrbeziehungen Osterholzer Heerstraße bzw. Hans-Bredow-Straße zur BAB 27 Richtung Hannover eine enorme Entlastung, was dem gesamten Verkehrsfluss zu Gute kommt. Beim Ausbau der Hans-Bredow-Straße wurde der erforderliche Platz für die Straßenbahn-Trasse in Straßenmitte geschaffen. In den beiden Knotenpunkten sind im Zuge des Straßenbaus die Schienen bereits eingebaut. Damit wird ein erneuter Eingriff in die empfindlichen Knotenpunkt-Bereiche beim Bau der Straßenbahn vermieden. Mehr Informationen gibt es im Internet auf unserer Homepage: http://www.anbindung-ost.de/
Gute Gründe für den Ausbau der Linie 1
Die Straßenbahnlinie 1 soll schon ab 2012 von der heutigen Endstation an der Züricher Straße über Tenever bis zum neuen Bahnhof Mahndorf rollen und dabei auch die großen Einkaufs-märkte an der Hans-Bredow-Straße anbinden. Georg Drechsler, Vorstandvorsitzender der BSAG: „Zwischen der Vahr, Blockdiek, Osterholz und Mahndorf gibt es starke Verkehrsströme. Daher müssen heute viele Fahrgäste an der Züricher Straße umsteigen. Die Busverbindungen sind zudem stark nachgefragt. Rund 16.000 Einwohner, Kunden der Einkaufsmärkte und Freizeitstätten an der Hans-Bredow-Straße sowie die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gewerbegebiet Nußhorn erhalten durch die Verlängerung der Linie 1 eine schnelle und komfortable Direktverbindung in Richtung Vahr, Hauptbahnhof und Innenstadt. Der Stadtteil Tenever, der bisher keinen Schienenanschluss hatte, profitiert neben den zurzeit laufenden Maßnahmen zur Strukturverbesserung auf diese Weise von einer zusätzlichen Qualitätssteigerung. Der Bahnhof Mahndorf wird neu gestaltet, so dass die verlängerte Linie 1 und die Nahverkehrszüge dicht beieinander halten. Durch die enge Verzahnung der Verkehrsmittel kann der ÖPNV im gesamten Bremer Osten neu und damit für die Menschen noch attraktiver gestaltet werden. Denn auch aus dem Umland lassen sich Fahrgäste gewinnen, die zum Beispiel über Mahndorf zum Weserpark fahren.“
So geht es lang
Die Neubaustrecke der Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 verläuft von der gegenwärtigen End-Wendeschleife an der Walliser Straße (Haltestelle Züricher Straße) über die St.-Gotthard-Straße und Otto-Brenner-Allee bis zur Osterholzer Heerstraße. Von dort führt sie weiter über die Hans-Bredow-Straße und über eine vorhandene Freifläche bis zum Ehlersdamm. Ab hier verschwenkt die Trasse in Richtung Süden und findet ihr Ende am geplanten neu gestalteten Haltepunkt der künftigen Regio-S-Bahn in Bremen-Mahndorf.
Die Straßenbahnstrecke wird grundsätzlich zweigleisig und mit einem besonderen, von der Straße abgesetzten Bahnkörper errichtet, um eine weitgehende Unabhängigkeit des Öffentlichen Personennahverkehrs von dem motorisierten Individualverkehr zu gewährleisten. Nur auf einem Teilabschnitt der St.-Gotthard-Straße (zwischen Brienzer Straße und Engadiner Straße) werden die Gleise im Straßenraum (straßenbündig) verlegt, da die beengten Verhältnisse eine Aufweitung des Straßenkörpers nicht zulassen. Am Bahnhof Mahndorf werden eine Wendeschleife sowie eine P+R-Anlage eingerichtet. Hier kann künftig in die Regio-S-Bahn nach Verden beziehungsweise Bremen Hauptbahnhof und Bremen-Nord umgestiegen werden.
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