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Baustelle Schwachhauser Heerstraße
Den Flyer zum Herunterladen finden Sie als PDF-Dokument (etwa 2 mb) hier
Neue Schienen für die Schwachhauser Heerstraße!
- Die BSAG erneuert ab Anfang Juni bis Ende August die Straßenbahngleise zwischen der Kirchbachstraße und der Horner Heerstraße.
- Die Schwachhauser Heerstraße ist ab dem 10. Juni bis zum 17. Juli in stadtauswärtiger Richtung und ab dem 18. Juli in stadteinwärtiger Richtung nicht mehr durchgehend befahrbar und somit für den Durchgangsverkehr gesperrt. Eine Umleitung über Kurfürstenallee und Bürgermeister-Spitta-Allee wird eingerichtet.
- Die Straßenbahnen werden während des Ferien-Fahrplanes vom 27. Juni bis einschließlich zum 11. August durch Busse ersetzt. Während der übrigen Zeiten rollen sie weiter. Die BSAG informiert rechtzeitig.
- Die Beendigung der Bauarbeiten ist für Ende August 2013 vorgesehen.
Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) erneuert ab dem 10. Juni 2013 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bremen die Schienen der Straßenbahnlinien 4 und 5 auf rund 1,8 Kilometern Länge in der Schwachhauser Heerstraße zwischen der Kirchbachstraße und der Horner Heerstraße (Marcusallee) einschließlich der Horner Kurve. Sie nutzt dafür die verkehrsarme Ferienzeit.
Wir sagen Ihnen, wie es ist
Die Straßenbahnlinien 4 und 5 werden bereits heute sehr stark genutzt. Neben dem attraktiven Angebot tragen neue Wohnviertel zu dem guten Zuspruch bei, etwa das Quartier Hollergrund. In Borgfeld sind ganz neue Viertel entstanden, die auch künftig weiteren Zuzug auslösen. Durch die Verlängerung der „4“ bis nach Lilienthal voraussichtlich im Herbst dieses Jahres und weitere neue Wohngebiete, zum Beispiel das geplante Horner Mühlenviertel, ist perspektivisch mit noch mehr Fahrgästen zu rechnen. Bereits heute fahren die Wagen zeitweise im Fünf-Minuten-Takt und entlasten damit die Innenstadt, Schwachhausen, Horn-Lehe und Borgfeld vom Autoverkehr. Künftig fahren alle Bahnen mindestens bis nach Borgfeld. Das bedeutet bis zu zwölf Fahrten pro Stunde und Richtung. Kurse, die bereits an der Horner Mühle enden (Linie 5), gibt es dann nicht mehr. Die BSAG und die Stadt Bremen wollen die Linie 4 fit für die Zukunft machen: Um auch in Richtung Borgfeld und Lilienthal die neuen geräumigeren Straßenbahnwagen (sie bieten über 100 Sitzplätze statt knapp 80 Stück und haben mehr Stellflächen für zum Beispiel Rollstühle und Kinderwagen) einsetzen zu können, ist ein Umbau des Gleiskörpers zwischen Kirchbachstraße und Bürgermeister-Spitta-Allee erforderlich. Das größere Sitzplatzan-gebot kommt selbstverständlich auch den Fahrgästen aus Schwachhausen und Horn-Lehe zugute. Die im betroffenen Abschnitt verlegten Schienen könnten zwar noch einige Jahre genutzt werden. Für einen erneuten Einbau sind sie aber zu alt. Zudem möchte die BSAG der Schwachhauser Bevölkerung eine erneute, zweite Baustelle in einigen Jahren ersparen und die damit verbundenen Kosten vermeiden. Deshalb werden der Umbau und die vorzeitige Erneuerung der Gleise in einem einzigen Schritt vollzogen. So wird gebaut
Die ganze Baustelle ist in drei Abschnitte eingeteilt:
1. Kirchbachstraße – Friedhofstraße, 2. Friedhofstraße – Unter den Eichen und 3. Unter den Eichen – Marcusallee.
Begonnen wird am 10. Juni 2013 mit der Freilegung der Gleisanlage. Die Straßenbahnen rollen zunächst weiter. Auf den drei Abschnitten wird teilweise parallel gearbeitet, beginnend zwischen der Friedhofstraße und Unter den Eichen. Ab Ende Juni bis zum 11. August erfolgen dann der Gleis- und Fahrleitungsbau und die Arbeiten an den Fahrbahnen und an den Nebenanlagen. Nach den Ferien finden insbesondere noch Asphaltierungsarbeiten im Einmündungsbereich der Marcusallee (Horner Kurve) unter laufendem Straßenbahnverkehr statt.
Das wird besser
Im Zusammenhang mit der Baumaßnahme setzen die Stadt Bremen und die BSAG folgende Verbesserungen um:
- Das Amt für Straßen und Verkehr saniert die Kreuzung der Heerstraße mit der Marcusallee. Durch Umplanung wird sie leistungsfähiger.
- Die Pflasterung der Haltestellen Friedhofstraße, Focke Museum und Bürgermeister-Spitta-Allee wird nach modernstem Vorbild (mit weißem Leitsystem und anthrazitfarbenen Bahnsteigen) hergestellt.
- Herstellung der signalisierten Querung in Höhe Emmastraße/ Buchenstraße für Radfahrerinnen und Radfahrer.
So läuft der Verkehr
Mit dem Beginn der Bauarbeiten am 10. Juni bis zum 17. Juli wird der Verkehr weiträumig zunächst stadtauswärts über Kurfürstenallee und Bürgermeister-Spitta-Allee geführt. Die Schwachhauser Heerstraße ist dann zwischen Kirchbachstraße und Bürgermeister-Spitta-Allee stadtauswärts nicht mehr durchgängig befahrbar. Ab dem 18. Juli 2013 erfolgt die weiträumige Umleitung stadteinwärts über Bürgermeister-Spitta-Allee und Kurfürstenallee. Die Schwachhauser Heerstraße ist zwischen Bürgermeister-Spitta-Allee und Kirchbachstraße stadteinwärts nicht mehr durchgängig befahrbar.
- Die jeweiligen Gegen-Fahrtrichtungen sind zu jeder Zeit befahrbar, mit Ausnahme des Umbau-Wochenendes ab dem 19. Juli 2013.
- Die Straßenbahnen werden während der Ferienzeit ab dem 27. Juni bis zum 11. August durch Busse ersetzt.
Über Einzelheiten der Verkehrsführungen informieren die Stadt Bremen und die BSAG über ihre Öffentlichkeitsarbeit.
Umbau-Wochenende ab dem 19. Juli
Die Kreuzung der Schwachhauser Heerstraße mit der Kirchbachstraße und dem Schwachhauser Ring wird im Rahmen eines Umbau-Wochenendes (19. Juli bis 22. Juli 2013) bearbeitet:
- Stadteinwärts ist die Schwachhauser Heerstraße bereits ab dem 18. Juli von der Einmündung Unter den Eichen gesperrt.
- Von der Schwachhauser Heerstraße in stadtauswärtiger Richtung kann dann nur in Richtung Kirchbachstraße und geradeaus gefahren werden; das Abbiegen von der Schwachhauser Heerstraße in den Schwachhauser Ring ist dann nicht möglich.
- Vom Schwachhauser Ring kann nur nach rechts in die Schwachhauser Heerstraße (stadteinwärts) abgebogen werden. Alle anderen Fahrbeziehungen sind gesperrt.
- Von der Kirchbachstraße kann nur nach rechts über die Kleine Kirchbachstraße in die Schwachhauser Heerstraße stadtauswärts gefahren werden.
Bereits ab dem 18. Juli kann die Schwachhauser Heerstraße stadtauswärts wieder durchgängig befahren werden.
Busse statt Bahnen ab dem 27. Juni
In der Schwachhauser Heerstraße, zwischen Kirchbachstraße und Bürgermeister-Spitta-Allee, finden Gleisarbeiten statt. Als Ersatz für die Straßenbahnen der Linie 4 und der Nachtlinie N4 setzt die BSAG ab dem 27. Juni stattdessen Busse der Linie 4E nach Borgfeld ein.
Gut informiert ist halb gefahren
Die BSAG informiert die Bevölkerung aktuell über das laufende Baugeschehen. Dazu zählen zum Beispiel eine Informationsveranstaltung im Ortsamt, persönliche Gespräche mit dem Einzelhandel, Anliegerinfos, Pressearbeit und ein geplantes Bau-Journal. Der Verkehrsfunk erhält ebenfalls Mitteilungen über die jeweiligen Umleitungen. Im Internet sind folgende Informationen verfügbar:
- Hintergrundinfos zum Baugeschehen in der Schwachhauser Heerstraße und in Lilienthal: www.bsag.de/10659.php
- Umleitung der Straßenbahnlinie 4 und alles Wissenswertes zu den Ersatzbussen der Linie 4E: www.bsag.de/9273.php
- Verkehrshinweise für den Individualverkehr: vmz-bremen.de
Anliegerinnen und Anliegern steht als Anlaufstelle ein Baubüro (Infopoint) in der Schwachhauser Heerstraße, in der Höhe des Focke-Museums, zur Verfügung.
- Adresse: Schwachhauser Heerstraße / Unter den Eichen (beim Focke-Museum)
- Öffnungszeiten: Mo 14.30-16.30 Uhr, Di 10-14 Uhr , Do 11-13.30 Uhr.
- Telefon: 0421-5596 7077
- E-Mail: HelmutPflugradt@bvg-bremen.de
Daten und Fakten
- Abschnitt: Schwachhauser Heerstraße zwischen Kirchbachstraße und Bürgermeister-Spitta-Allee
- Alter der Schienen: Die vorhandene Gleisanlage ist etwa 15 bis 17 Jahre alt (Baujahre 1996-98)
- Bauzeit – Gleisbau: Ab 10. Juni 2013 bis Ende August 2013, also etwa der Zeitraum zwei Wochen vor den Ferien + Sommerferien + zwei Wochen nach den Ferien
- Fahrleitung, Stromversorgung und Signaltechnik: Sie wird innerhalb dieser Zeit auf ganzer Länge an die neue Situation angepasst
- Länge: 1,8 km Streckenlänge
- Linien: 4, 4S, 5 und N4
- Umleitungen (Bahn): Während der Schulferien ab dem 27. Juni fahren ersatzweise Busse von der Innenstadt nach Borgfeld
- Umleitungen (Bus und Auto): Wechselnde Umleitungen über Kurfürs-tenallee und Bürgermeister-Spitta-Allee
Der Terminkalender der Baustelle (Änderungen sind vorbehalten!)
- 10. Juni 2013 Beginn der Baustelle. Gleisaufbruch zwischen Friedhofstraße und Unter den Eichen. Die Bahnen rollen weiter.
Umleitung der Autos stadtauswärts über Kurfürstenallee und Bürgermeister-Spitta-Allee. Die Schwachhauser Heerstraße kann stadtauswärts nur noch bis zur Prager Straße befahren werden. Die Einmündungen der Clausewitzstraße und der Heinrich-Heine-Straße in die Schwachhauser Heerstraße sind gesperrt.
- 17. Juni 2013 Beginn des Gleisaufbruchs zwischen Unter den Eichen und Marcusallee. Sperrung der Schwachhauser Heerstraße stadtauswärts ab Prager Straße.
- 27. Juni 2013 Anstelle der Straßenbahnen fahren Busse zwischen der Domsheide und Borgfeld (Schienenersatzverkehr). Beginn des Gleisaufbruchs zwischen Kirchbachstraße und Friedhofstraße innerhalb der Gleiszone.
- 11. Juli 2013 Sperrung der Schwachhauser Heerstraße stadtauswärts ab der Kirchbachstraße. Sperrungen der Einmündungen der Buchenstraße und der Reinhard-Dehmel-Straße in die Schwachhauser Heerstraße. Ab der Prager Straße ist sie für den Individualverkehr wieder frei.
- 18. Juli 2013 Die Schwachhauser Heerstraße wird stadteinwärts ab der Einmündung der Straße Unter den Eichen gesperrt. Sie ist für den Durchgangsverkehr nicht mehr befahrbar. Von der Straße Unter den Eichen und von der Friedhofstraße kann nicht nach rechts in die Schwachhauser Heerstraße abgebogen werden. Die Einmündung der Eugener Straße in die Schwachhauser Heerstraße ist gesperrt.
Stadtauswärts ist die Schwachhauser Heerstraße für den Individualverkehr wieder frei.
- 19. Juli 2013 Umbau-Wochenende an der Kreuzung der Schwachhauser Heerstraße mit der Kirchbachstraße/Schwachhauser Ring bis zum 22. Juli 2013.
- 25. Juli 2013 Die Schwachhauser Heerstraße stadteinwärts ist ab der Bürgermeister-Spitta-Allee nicht mehr befahrbar.
- 12. August 2013 Die Straßenbahnen der Linien 4, 4S, 5 und N4 fahren wieder bis nach Borgfeld und zurück.
Auf der Schwachhauser Heerstraße, stadteinwärts, finden Asphaltarbeiten statt. Der Individualverkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt.
- 22. August 2013 Asphaltarbeiten an der Einmündung der Marcusallee (Horner Kurve). Der Verkehr rollt weiter.
- Ende August 2013 Abschluss der Arbeiten. Der Autoverkehr fließt wieder in beiden Richtungen durch die Schwachhauser Heerstraße.
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LiLi-Journale
Hier erhalten Sie Journale zum Ausbau der Linie 4 bis nach Lilienthal.
Hier erhalten Sie als PDF-Dokument zum Herunterladen:
- LiLi-Journal 7 vom 24. März 2013; (etwa 2,2 mb), hier
- LiLi-Journal 6 vom 25. November 2012; (etwa 7 mb), hier
- LiLi-Journal 5 vom Juni 2012 (etwa 6 mb), hier
- LiLi-Journal 4 vom März 2012 (etwa 4 mb), hier
- LiLi-Journal 3 vom August 2011 (etwa 7 mb), hier
- LiLi-Journal 2 vom April 2011 (etwa 1 mb), hier
- LiLi-Journal 1 vom März 2011 (etwa 1,7 mb), hier
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Zwei Straßenbahnen für Lilienthal (6.8.2012)
3140 und 3141 – zwei unscheinbare Nummern für ein großes Stück Mobilitätsentwicklung in Lilienthal: Der erste der beiden Straßenbahnwagen für die Wümmegemeinde ist fahrbereit! Die beiden Fahrzeuge werden für die Verlängerung der Straßen-bahnlinie 4 bis nach Falkenberg Mitte 2013 benötigt. Zusätzlich zu den 34 bisher vorhandenen neuesten Niederflurbahnen (Nr. 3101 bis 3134) hat die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) neun weitere Fahrzeuge (Nr. 3135 bis 3143) bestellt, von denen die Fahrzeuge 3140 und 3141 für Lilienthal bestimmt sind. Die Landesnahver-kehrsgesellschaft (LNVG) fördert die zuwendungsfähigen Kosten der Investition der Wagen 3140 und 3141 zu 75 Prozent. Die bei-den neuen Lilienthaler des Fabrikats Bombardier FLEXITY Classic sind baugleich mit den vorhandenen ab 2005 gelieferten Wagen und werden ab Mitte 2013 bevorzugt auf der Straßenbahnlinie 4 eingesetzt – so wie die bekannte LiLi-Straßenbahn.
Die Fahrzeuge bieten mehr Sitzplätze und Komfort als die bisher nach Borgfeld und Arsten eingesetzten Züge (darunter die LiLi-Bahn). Sie sind selbstverständlich Niederflur-Straßenbahnwagen. Die Fahrzeuge der neuesten Generation werden bisher auf den Linien 1, 3 und 6 eingesetzt. Nach und nach folgen alle weiteren Verbindungen, darunter vorrangig die Linie 4. Die neuen Wagen sind sehr geräumige Niederflur-Fahrzeuge mit zusätzlichen Sitz-plätzen und viel Platz für Rollstühle, Kinderwagen, Rollatoren und Gepäck. Die Beinfreiheit ist gegenüber den älteren Zügen deutlich verbessert. Jeder der neuen Bahnen erhält zudem einen Hublift an der ersten der insgesamt fünf Türen. Und mit dem Einbau einer leistungsfähigen Belüftung mit Unterstützung kühler Luft erfüllt die BSAG einen weiteren Wunsch der Fahrgäste.
Daten und Fakten
- Achsen 8 Stück, davon 4 angetrieben
- Anzahl 43 Stück, davon 2 für Lilienthal
- Antrieb Drehstrommotoren mit Rückspeisung ins Fahrleitungsnetz
- Antriebsleistung 500 kW
- Antriebssteuerung 2 Gleichstromsteller mit IGBT-Direkt-Pulsumrichter
- Drehgestelle 4 Stück, davon je 2 Trieb- bzw. Laufdrehgestelle
- Einstiegshöhe in mm 300 mm
- Fahrgastinformation Ansage, Haltestellenanzeige, Skizze vom Linienverlauf (Perlschnur)
- Fahrgastkomfort Leistungsfähige Lüftungsanlage, verbesserte Fahrwerke und Federung
- Fahrzeugbreite 2,65 m
- Fahrzeuglänge 35,4 m
- Gewicht (leer) 44 to
- Hersteller Bombardier Transportation, (Wagenbau)
- Vossloh Kiepe (Elektrik)
- Höchstgeschwindigkeit 70 km/h
- Lieferung Seit Oktober 2005 in mehreren Losen
- Nummern 3101 bis 3143 (Lilienthal: 3140 und 3141)
- Plätze 105 Sitzplätze, 134 Stehplätze
- Türenanordnung 5 Türen, davon eine mit Hublift
- Umweltschutz Stromrückspeisung beim Bremsen, halogenfreie Kabel
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In Lilienthal beginnt der Gleisbau (15. Mai, 10:00 Uhr)
In der 20. Kalenderwoche werden die ersten Gleise verlegt. Aus diesem Grund treffen wir uns Dienstag, dem 15. Mai 2012 um 10:00 Uhr in der Hauptstraße Nr. zwischen Trupe und Torneéstraße um bei der ersten Verlegung dabei zu sein.
Bau der Straßenbahn / Verlegung der ersten Gleise im Bauabschnitt 2
(Pressemitteilung der Gemeinde Lilienthal)
In der 20. Kalenderwoche werden im Bauabschnitt 2 im Bereich zwischen Mehlandsdeich und Torneéstraße die ersten Gleise verlegt. Dieses Ereignis stellt einen weiteren Meilenstein bei der Realisierung des Bauvorhabens dar, der insoweit von herausragender Bedeutung ist da damit ein erstes Teil der zukünftigen Straßenbahnlinie erstmals für Alle erkennbar ist. Der genaue Ablauf der ersten Gleisbauarbeiten und die damit verbundenen Auswirkungen werden in Kürze in einer gesonderten Baustelleninformation beschrieben.
Seit dem ersten Spatenstich ist 1 Jahr vergangen – ein guter Zeitpunkt um eine kurze Bilanz zu ziehen.
Mittlerweile ist bereits der überwiegende Teil der zu verlegenden Versorgungsleitungen sowie ein großer Teil der neuen Straßenentwässerungskanäle „in die Erde“ gebracht worden. Bei diesen Arbeiten in unbekanntem Untergrund traten einige Überraschungen auf, die vorher so nicht erkennbar waren. Insbesondere bestehende Leitungen, die sich an anderer als in den vorhandenen Plänen dargestellter Lage befanden oder sehr stark umwurzelt waren führten zu Verzögerungen im Bauablauf, da immer wieder Leitungsprovisorien geplant und gebaut werden mussten um die Versorgungssicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Dadurch kam es in den geraden Bauabschnitten 2, 4, 6 und 8 zu einen verspäteten Start der Straßen-, Gleis- und Kanalbauarbeiten.
In den für den Gesamtfertigstellungstermin entscheidenden ungeraden Bauabschnitten 1, 3, 5, 7 und 9 wurden bereits wesentliche Vorarbeiten ausgeführt. Die Hauptbauleistungen Straßen- und Gleisbau sowie die restlichen Straßenentwässerungskanalbauarbeiten werden im Juli 2012 beginnen.
Nach aktueller Terminfortschreibung steht dem Ziel der Fertigstellung der Straßenbahnlinie im Sommer 2013 weiterhin nichts entgegen.
Auf äußerst positive Resonanz bei den Anwohnern Lilienthals stößt der Info-Point in der Falkenberger Landstraße 12. Helmut Pflugradt steht den Bürgern hier für Fragen und Anliegen rund um die Baustelle zur Verfügung und verzeichnet mittlerweile über 2.100 Kontakte. Darüber hinaus wird mit Baustelleninformationen und auf der Homepage www.linie4-lilienthal.de über aktuelle Geschehnisse auf der Baustelle informiert.
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Gleisbau in zwei Varianten (4.3.2012)
Wenn Sie das nächste Mal mit der Straßenbahn unterwegs sind, dann achten Sie doch mal darauf, wie unterschiedlich Gleise gestaltet sein können: Anders als bei der Eisenbahn mit ihren eingeschotterten Gleisen können Sie die verschiedensten Varianten bemerken. So gibt es mit einer Asphalt- oder Betonoberfläche versehene Streckenabschnitte, eingepflasterte oder auch geschotterte Bahnkörper. Besonders beliebt sind mit Rasen oder Mauerpfeffer (Fetthenne; Sedum) und Moosen begrünte Gleise. Welche Bauform zur Anwendung kommt, hängt von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel den Bau- und Unterhaltungskosten, der Möglichkeit, den Bahnkörper auch für den übrigen Verkehr befahrbar zu machen und optischen Anforderungen ab.
Im Zuge der neuen Strecke der Linie 4 von Borgfeld bis nach Falkenberg kommen zwei Gleisbauformen zum Einsatz: Zwischen der Haltestelle Borgfeld und etwa der Wümmebrücke ist das Rasengleis Bremer Bauart eingeplant. Es ist die gleiche Bauform, wie sie auch auf den begrünten Abschnitten zwischen der Horner Mühle und Borgfeld verwendet worden ist, so dass ein ansprechendes und einheitliches Erscheinungsbild entsteht. In Lilienthal bis zur Endschleife Falkenberg kommt die so genannte Asphaltbauweise zur Anwendung, das heißt, dass der Bahnkörper mit einer Asphaltoberfläche versehen wird (so, wie zum Beispiel in der Schwachhauser Heerstraße). Das erfolgt unabhängig davon, ob die Straßenbahn einen eigenen Bahnkörper erhält oder dieser von den Autos mitbenutzt wird (= straßenbündig). Im Bereich der Straßenkreuzungen wird die Gleistrasse mit anthrazitfarbenem Fahrbahnbeton anstelle von Asphalt eingedeckt.
Beim Rasengleis Bremer Bauart handelt es sich um eine in Bremen entwickelte Bauform. Sie beruht auf Betonlängsbalken, die vor Ort betoniert werden. Darauf verlegt die Baufirma dann die gewohnten Querschwellen und auf diesen die Schienen. Der Vorteil: Wasser kann gut abfließen. Der Gleiskörper wird entweder bis zu den Schwellen oder bis zur Schienenoberkante mit Mutterboden aufgefüllt und darauf wird Rollrasen verlegt. Wie es später genau aussieht, hängt von den technischen und optischen Anforderungen ab. In Borgfeld werden die Schienen bis zur Oberkante aufgefüllt, so dass der Gleiskörper kaum sichtbar ist. Dies ist optisch besonders ansprechend und fügt sich gut in die naturnahe Umgebung ein.
Bei der in Lilienthal angewandten Asphalt-Bauweise besteht der Untergrund aus mehreren Schichten: Sand, eine Art Kiesgemisch und die Betontragplatte. Auf diesem festen Untergrund werden die Schienen durch eine Kunststoff-Ummantelung so verlegt, dass beim Befahren möglichst wenig Lärm und Erschütterungen entstehen. Der Gleiskörper wird dann mit Beton aufgefüllt und zum Abschluss oben mit einer Asphaltoberfläche versehen. Im Bereich des Grüngleises kommen sogenannte Vignolschienen (wie bei der Eisenbahn) vom Typ 49E1 (mit einem Gewicht von 49 kg/m) zum Einsatz, ansonsten Rillenschienen vom Typ 59Ri2 mit einem Gewicht von 59 kg/m.
Die Bauarbeiten für das größte Bauwerk, die Wümme-Flutbrücke, laufen bereits seit Juni 2011 und dauern bis Ende 2012 an. Die Konstruktion der Wörpe- und Radwegebrücke beginnt im März 2012 und ist voraussichtlich im September 2012 abgeschlossen. Für die Stromversorgung der Straßenbahn ist im Bauabschnitt 5 beim Kutscherweg eine sogenannte Umformerstation geplant, welche die erforderlichen Transformatoren und Gleichrichter aufnimmt. Erstellt wird die Station, die vergleichbar mit derjenigen in der Borgfelder Schleife ist, von März 2012 bis April 2013. Natürlich können sich bei den Abläufen noch Änderungen ergeben. Die jeweils aktuellen Zeiten finden Sie auf unserer Website: www.linie4-lilienthal.de. Es lohnt sich also, dort öfter mal reinzuschauen!
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Der erste Spatenstich
MIT DER STRASSENBAHN ÜBER DIE LANDESGRENZE
Mit der Verlängerung der Linie 4 bis nach Lilienthal beginnt der zweite Schritt zum Ausbau des Schienennetzes (Pressemitteilung vom Mai 2011)
Freitag, der 6. Mai 2011, ist ein wichtiger Tag für die Bremer Straßenbahn AG (BSAG): Die Gemeinde Lilienthal und die Stadt Bremen beginnen mit dem Bau der Verlängerung der Straßenbahnlinie 4 von Borgfeld über die Landesgrenze bis nach Lilienthal und Falkenberg. Die rund 5,5 Kilometer lange Strecke ist die erste, welche die Landesgrenze zwischen Bremen und Niedersachsen überquert. Die Eröffnung ist für 2013 geplant. Mit der Steuerung des gesamten Projekts, also zum Beispiel des Gleis- und Straßenbaus, der Verlegung von Kanälen und Versorgungsleitungen, sowie der Herstellung von Nebenanlagen, ist die Consult Team Bremen GmbH, eine hundertprozentigen Tochter der BSAG, beauftragt.
Hierzu Hajo Müller, Finanzvorstand der BSAG: „Alle seit 1998 eröffneten neuen Straßenbahn-Strecken haben uns mehr Fahrgäste gebracht. Statt 92,5 Millionen jährlich beförderter Kundinnen und Kunden, die unsere Linien Ende der neunziger Jahre nutzen, sind es heute rund 102 Millionen. Und es sollen noch einmal eine Million jährlich mehr werden. Das ist realistisch, wenn immer mehr Menschen über eine attraktive Straßenbahn-Anbindung verfügen können und nicht mehr umsteigen müssen.Nach der Baustelleneröffnung zur Verlängerung der Linie 1 über Tenever bis nach Mahndorf im Frühjahr 2010 folgt jetzt das zweite Projekt. Über zehn Kilometer neue Strecken sind damit bereits im Bau. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserer niedersächsischen Nachbargemeinde.“
Michael Hünig, Arbeitsdirektor der BSAG: „Der Ausbau des Straßenbahnnetzes ist ein wesentlicher Bestandteil eines umweltfreundlichen, nachhaltigen und zugleich leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehrs. Die Straßenbahn erzeugt vor Ort gar keine Abgase. Wir fahren zudem mit umweltfreundlichem Ökostrom, der nicht mit Atomkraft erzeugt wird. Das bessere Angebot trägt dazu bei, dass auch künftig noch mehr Menschen mit uns mobil sein können.“
Das heutige Straßenbahnnetz wird in den kommenden Jahren um insgesamt sechs Strecken erweitert. Im Jahr 2005 beschloss die Stadt Bremen den Bau von Schienen-Verbindungen nach Mahndorf (Linie 1), nach Mittelshuchting (Linie 1), nach Osterholz (Linie 2) und zu Mercedes (Linie 10), das Zielnetz 2010. Die niedersächsischen Nachbargemeinden Lilienthal (Linie 4) sowie Stuhr und Weyhe (Linie 8) haben sich ebenfalls für die Straßenbahn entschieden. Der Bau der Linie 1 bis nach Tenever und Mahndorf läuft bereits auf vollen Touren. Die Teilstrecke bis nach Nußhorn wird voraussichtlich schon im kommenden Jahr eröffnet! Mit dem Bau der Linie 4 bis nach Falkenberg wird jetzt begonnen. Darüber hinaus macht die BSAG sich zusammen mit ihren Partnern natürlich auch Gedanken über mögliche weitere Netzerweiterungen und somit einer nachhaltigen Mobilität für immer mehr Menschen. Aber das ist zurzeit noch Zukunftsmusik.
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Linie 4-Verkehrsführung in Lilienthal
SO FAHREN DIE BUSSE ....
Mehr Infos siehe hier
Bis auf weiteres werden die Busse der Linien 30, 630, 670 und N67 wegen der Bauarbeiten in Lilienthal nur in Richtung Borgfeld über Trupermoorer Landstraße - Moorhauser Landstraße - Hauptstraße - Dr.-Sasse-Straße, Lilienthaler Allee und Borgfelder Allee umgeleitet. Sie bedient folgende Haltestellen:
- Falkenberg: verlegt in die Trupermoorer Landstraße
- Weißdornweg
- Marienweg
- Auf dem Kamp: verlegt in die Moorhauser Landstraße
- Heidloge
- Klosterweide
- Hospital
- Moorhauser Landstraße: verlegt in die Dr.-Sasse-Straße
- Feldhäuser Straße
- Trupe: verlegt in die Lilienthaler Allee
- Truperdeich
- Borgfeld
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Linie 4-Infopoint Lilienthal
Das Baubüro und der Infopoint sind eingerichtet. Mit dem Infopoint steht für die Geschäftsleute wie auch für die Anwohner ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung – mit dem Ziel, z. B. Anlieferverkehre, Kundenanfahrten, aber auch Öllieferungen u. ä. so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Für alle Fragen rund um die Baumaßnahmen in Lilienthal, Anregungen und bei möglichen Schwierigkeiten steht der Bürgerbeauftragte der Gemeinde Lilienthal, Helmut Pflugradt, als Ansprechpartner gern zur Verfügung. Sein Büro befindet sich im Infopoint in der Falkenberger Landstraße 12. Er wird sich gern um Ihr Anliegen kümmern.
INFOPOINT LILIENTHAL - KONTAKTDATEN
LILI MIT EIGENER WEBSITE
www.linie4-lilienthal.de
Lili ist jetzt im Internet mit einer eigenen Homepage vertreten: Alle Informationen rund um den Bau der Linie 4 in Borgfeld und Lilienthal erhalten Sie auf der nagelneuen Website (www.linie4-lilienthal.de). Dort finden Sie zum Beispiel die detailgenauen Planungen mit Visualisierungen, aktuelle Informationen, Pressemeldungen, die Öffnungszeiten des Infopoints/Baubüros in der Fal-kenberger Landstraße oder Meldungen zu den Verkehrsführungen und Busverbindungen – kurzum: Alles was man über die Baustelle und Lili wissen möchte. Betreut wird die Site von der Gemeinde Lilienthal und unserem Baubüro. Damit ist sichergestellt, dass alle Mitteilungen aktuell sind. Wenn Sie immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung rund um die Baustelle sein wollen, schauen Sie also doch einfach mal öfter rein: www.linie4-lilienthal.de Mit der Homepage www.linie4-lilienthal.de werden wir Sie ständig auf dem Laufenden halten.
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Noch mehr Infos
WEITERE AKTUELLE MELDUNGEN
Weitere aktuelle Meldungen zur Verlängerung der Linie 4 nach Lilienthal und Falkenberg (Archiv) finden Sie hier
ALLGEMEINE INFOS ZUR PLANUNG DER LINIE 4
... und insbesondere Links zur detailgenauen Planung finden Sie hier
VERKEHRSHINWEISE
- Straßenbahnlinie 4, hier
- Omnibuslinien 30, 630 und 670 in Lilienthal, hier
- Nachtlinie N4, hier
- Nachtschwärmer N67, hier
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