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Neue Azubis bei der BSAG
BSAG mit 31 neuen Auszubildenden Insgesamt damit 100 BSAG-Auszubildende
Am 1. September 2010 beginnt für 31 Jugendliche und junge Erwachsene ein neuer Lebensabschnitt: 12 weibliche und 19 männliche Auszubildende starten ihre Berufsausbildung bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG):
- Elektroniker/-in für Betriebstechnik
- KFZ-Mechatroniker/-in
- Konstruktionsmechaniker/-in
- Holzmechaniker/-in
- Fahrzeuglackierer/-in
- Tiefbau-Facharbeiter/-in
- Industriekaufleute
- Kaufleute für Bürokommunikation
- Fachkräfte im Fahrbetrieb
BSAG-Arbeitsdirektor Michael Hünig: „Wir freuen uns auf unsere neuen Auszubildenden, denen wir eine qualifizierte Ausbildung bieten können. Wir wollen langfristig unseren Nachwuchsbedarf sichern und haben deshalb unser gesamtes Ausbildungskonzept weiterentwickelt, wozu auch ein kompletter Umbau des Ausbildungszentrums gehört. Wir möchten auch künftig unser Nahverkehrsangebot mit qualifizierten Fachkräften erbringen. Wie wichtig uns dies Thema ist, wird auch im neuen Kontrakt mit der Stadt Bremen, der bis 2020 gilt, deutlich: Darin ist festgeschrieben dass die BSAG rund 100 Ausbildungsplätze bereithält.“ Die BSAG bildet zusammen mit den neuen Azubis 100 junge Menschen in elf verschiedenen gewerblichen und kaufmännischen Berufen aus.
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BSAG-Kundencenter Bremen-Nord
VBN-Tickets in Blumenthal
am 31. August 2010 wird die Verkaufsstelle an der Erm-landstraße geschlossen. In Zukunft erfolgen Ticketverkauf, Tarifauskünfte, Bearbeitung und Annahme von BOB-Anträgen, Bearbeitung von JahresTickets, Einzahlungen von erhöhtem Beförderungsentgelt, Ausstellungen von Kundenkarten für Schüler uvm. über das Kundencenter in Vegesack.
Öffnungszeiten Kundencenter Vegesack:
- Montag – Freitag: 7.00 – 18.00 Uhr und
- Sonnabend: 9.00 – 14.30 Uhr.
Tickets sind außerdem zum Beispiel bei folgenden privaten Vorverkaufsstellen in der Umgebung erhältlich:
- Verkaufsstelle Oschatz (Der Büro-Elch): Dillener Str. 31
- Verkaufsstelle Oschatz (Der Büro-Elch): Rönnebecker Str. 64
- Verkaufsstelle Coldewey: Neuenkirchener Weg 22
Zusätzliche Auskünfte gibt es auch über das Info-Telefon 01805/ 826 826 (14 Ct .pro Min. aus dem deutschen Festnetz; Preis aus den Mobilfunknetzen max. 0,42 Ct./ Min.). Wir bedanken uns für Ihr jahreslanges Vertrauen und verbleiben mit freundlichen Grüßen Ihre BSAG.
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Jahresabschluss 2009 der BSAG (20.8.2010)
Gute Perspektiven bis 2020 BSAG im Jahr 2009 erneut mit über 100 Mio. Fahrgästen
Die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) hat ihren Geschäftsbericht für 2009 vorgelegt.
Immer mehr Menschen nutzen die Busse und Bahnen des Unternehmens. 2009 waren es über 100 Mio. Fahrgäste. Das zeigt, dass aus dem Umdenken immer mehr ein Umsteigen wird. Damit es in Zukunft noch mehr Kundinnen und Kunden werden, wird die BSAG ihre Angebote, wo möglich, weiterentwickeln.
Angebot gemäß Betrauung eingehalten
Das Angebot lag mit 22,0 Mio. Nutzwagen-Kilometern um 102.000 km (0,5 %) höher als im Vorjahr und um 70.000 km (0,3 %) leicht über Plan. Die für das Gebiet der Freien Hansestadt Bremen in der Betrauung vereinbarte Leistung wurde eingehalten. Die Mehrleistungen im Zusammenhang mit dem Kirchentag sind hier nicht berücksichtigt.
Umsatzsteigerungen
Die Umsatzerlöse lagen mit 81,0 Mio. EUR um 3,0 Mio. EUR (3,8 %) höher als im Jahr 2008 und um 0,3 Mio. EUR (0,4 %) über Plan. Im Wesentlichen war dies auf die Entwicklung der Fahrgelderträge zurückzuführen, die aufgrund einer Fahrpreiserhöhung des VBN von durchschnittlich 4,1 % sowie zusätzlichen Einnahmen, bedingt durch den evangelischen Kirchtag, gesteigert werden konnten. Ein weiterer Nachfragezuwachs war beim BOB–Ticket zu verzeichnen – mit positiven Auswirkungen auf Mehrfahrten und TagesTickets. Erträge aus den Zeitkarten waren – trotz des Rückgangs bei den Stückzahlen – aufgrund der Tarifanhebung positiv.
Ergebniseinhaltung im Kontraktzeitraum
Mit einem Verlust von 52,6 Mio. EUR lag das Ergebnis um 4,3 Mio. EUR (7,5 %) niedriger als im Jahr 2008 und um 0,1 Mio. EUR (0,1 %) besser als geplant. Sofern auch im Geschäfts-jahr 2010 das vereinbarte Ziel erreicht wird, sind die im bis Ende des Jahres 2010 laufenden Kontrakt festgeschriebenen Ansätze über die gesamte Laufzeit eingehalten worden.
„Wir haben noch viel vor“
In Bremen und in den niedersächsischen Nachbargemeinden kommt der Ausbau des Straßenbahnnetzes mit großen Schritten voran: Für die neue Strecke der Linie 1 in Tenever werden dem-nächst die ersten Gleise verlegt. Der zweite Bauabschnitt beim Weserpark (Hans-Bredow-Straße) steht für 2011 im Terminkalender. Der erste Spatenstich für die Verlängerung der Linie 4 bis nach Falkenberg wird noch Ende 2010 begonnen. Die Planungen zum Ausbau der Straßenbahnlinien 1 und 8 über das Roland-Center hinaus sind ein gutes Stück vorangekommen. 21 neue dreiachsige Busse sorgen demnächst für noch mehr Komfort. Sie ersetzen ältere auszusondernde Wagen, bieten den höchsten Umweltstandard für Dieselfahrzeuge und verfügen über mehr Platz als die bisherigen Wagen. Außerdem erhält die BSAG neun weitere Straßenbahnzüge des bewährten Typs zum Einsatz auf den neuen Strecken. Schlussendlich wird das Unternehmen ab 2011 zwei Hybridbusse der modernsten Generation gründlich erproben.
Die „grüne“ Linie 1
Der Ausbau des Straßenbahnnetzes ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Straßenbahn ist als Verkehrsmittel besonders umweltfreundlich, denn sie erzeugt vor Ort gar keine Abgase. Die neue Strecke bis nach Mahndorf wird, wo immer es möglich ist, mit Rasen begrünt. Besonders hohe Bedeutung haben Maßnah-men zur Energieeinsparung und somit der Verminderung des Treibhausgases Kohlendioxid. An der Linie 1 möchten die Beteiligten modellhaft verschiedene Maßnahmen erproben.
BSAG ist „Klimaschutzbetrieb 2010“
Staatsrat Wolfgang Golasowski, selbst Aufsichtsratsmitglied der BSAG, brachte vor kurzem frohe Botschaft aus dem Umweltressort in Form einer Urkunde mit. Damit verleiht der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa dem ÖPNV-Dienstleister die Auszeichnung zum „Klimaschutzbetrieb CO2-20“. Dieser Titel wird an Unternehmen vergeben, die ihren Ausstoß an CO2-Emissionen in den vergangenen fünf Jahren am Standort Bremen um mehr als 20 % gesenkt haben und damit das Ziel, das die Europäischen Union bis 2020 vorgibt, schon heute erreicht haben. Geschafft hat die BSAG dies nicht damit, dass ihre Busse und Bahnen täglich rund 300.000 Menschen klimafreundlich befördern. Vielmehr erzielte das Unternehmen dieses Ergebnis mit einer Vielzahl an energieeffizienten Maßnahmen, die nach und nach auf dem Betriebsgelände am Flughafendamm umgesetzt wurden.
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JahresTicket PLUS
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BSAG-Chef Georg Drechsler geht Ende des Jahres in den Ruhestand (21.6.2010)
BSAG-Chef Georg Drechsler geht Ende des Jahres in den Ruhestand
Der Vorstandsvorsitzende der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), Dipl.-Ing. Georg Drechsler (61), geht Ende 2010 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand. Georg Drechsler: „Seit meiner Herztransplantation vor einem Jahr schreitet der Genesungsprozess stetig voran. Es braucht noch Zeit und Geduld, bis meine Leistungsfähigkeit wieder voll hergestellt ist. Der Vorstandschef der BSAG muss aber auch auf Dauer unter der Belastung eines täglichen 14-Stunden-Arbeitstages stets dem Unternehmen zur Verfügung stehen. Dies ist kein Teilzeitjob. Es entspricht auch nicht meinem eigenen Anspruch, halbe Sachen zu machen. Die Entscheidung fiel mir sehr schwer, da ich mit Leib und Seele für die BSAG und den Nahverkehr arbeite und viele Projekte, die nach langer Vorbereitungszeit jetzt endlich umgesetzt werden, gerne weiter begleitet hätte. Aber es ist die einzig richtige Entscheidung.“
Dazu der Aufsichtsratsvorsitzende, Staatsrat Wolfgang Golasowski: „Ich bedauere das Ausscheiden von Georg Drechsler sehr. Er hat in 14 Jahren als Vorstand der BSAG mit vielen Ideen, großem Engagement, Durchsetzungsvermögen und Ausdauer eine Anzahl wichtiger Projekte für die Stadt und ihre Menschen umgesetzt, die nachhaltig wirken. Georg Drechsler hat damit das Unternehmen und den Nahverkehr in Bremen geprägt und das Fundament für die weitere Entwicklung gelegt. Selbstverständlich akzeptiere ich seine Entscheidung, die wir in enger Abstimmung getroffen haben, voll und ganz – mit Rücksicht auf die persönliche Situation von Herrn Drechsler und auf die BSAG.“
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Gute Perspektiven bis 2020
Gute Perspektiven bis 2020 BSAG im Jahr 2009 erneut mit über Mio. 100 Fahrgästen
Immer mehr Menschen nutzen die Busse und Bahnen der BSAG. Auch 2009 nutzten über 100 Mio. Fahrgäste die BSAG-Linien. Das zeigt, dass aus dem Umdenken immer mehr ein Umsteigen wird. Damit es in Zukunft noch mehr Kundinnen und Kunden werden, wird die BSAG ihre Angebote, wo möglich, weiterentwickeln.
Der Kontrakt
Eine gute Grundlage hierfür bildet der Vertrag (Kontrakt) mit der Stadt Bremen, auf dessen Grundlage das Unternehmen mindestens bis Ende 2020 für den Straßenbahn- und Busverkehr in Bremen zuständig sein wird: Im Jahr 2009 wurde mit den Vertragspartnern der Freien Hansestadt Bremen, der Gewerkschaft ver.di und dem Betriebsrat der BSAG der Kontrakt über die strategische Weiterentwicklung der BSAG für die Jahre 2011 bis 2020 erfolgreich abgeschlossen. Mit dem diesem Abschluss zugrunde liegenden Zukunftskonzept der BSAG ist ein umfangreiches Zielbündel verbunden, beginnend mit einem bis zum Jahr 2020 deutlich abschmelzenden Verlustausgleich, über die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen bis hin zum Ausbau des Straßenbahn-Streckennetzes.
Die zusätzlich erforderliche Beauftragung für die Erbringung von ÖPNV-Leistungen soll Mitte des Jahres 2010 nach den Vorschriften der EU-Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 auf dem Weg einer Direktvergabe erfolgen. Die Verhandlungen dazu sind mit dem zu-ständigen Aufgabenträger und der Freien Hansestadt Bremen weit-gehend abgeschlossen.
Das bedeutet, dass der öffentliche Verkehr auch weiterhin vor Ort gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt und der Region geplant wird und die zahlreichen guten Ideen der Bürgerinnen und Bürger in die Weiterentwicklung der Angebote einfließen können. Denn viele setzen sich in ihrer Freizeit für die Verbesserung der Bahn- und Busverbindungen ein und geben wertvolle konstruktive Hinweise und Tipps, von denen alle profitieren.
Kontrakt eingehalten
Die BSAG hat im Geschäftsjahr 2009 die Anforderungen, die sich aus der Betrauung mit der Erbringung von ÖPNV-Verkehrsleistungen durch den Senat der Freien Hansestadt Bremen und dem zwischen der Stadt Bremen, der Gewerkschaft ver.di sowie dem Vorstand und dem Betriebsrat der BSAG abgeschlossenen Unternehmenskontrakt ergeben, zum neunten Mal in Folge erfüllt. Wie bereits im Vorjahr konnte auch im Jahr 2009 mit 100,6 Mio. Fahrgästen die 100-Millionen-Grenze überschritten werden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Zuwachs von 0,3 Mio. (0,3 %). Im Mai sorgte der evangelische Kirchentag für eine zusätzliche Nachfrage von rund 1.000.000 Fahrgästen.
Angebot gemäß Betrauung eingehalten
Das Angebot lag mit 22,0 Mio. Nutzwagen-Kilometern um 102.000 km (0,5 %) höher als im Vorjahr und um 70.000 km (0,3 %) leicht über Plan. Die für das Gebiet der Freien Hansestadt Bre-men in der Betrauung vereinbarte Leistung wurde eingehalten. Die Mehrleistungen im Zusammenhang mit dem Kirchentag sind hier nicht berücksichtigt.
Personalbestand sinkt weiter
Der Personalbestand betrug zum Jahresende 2.089 Mitarbeitende. Darin enthalten waren 103 Auszubildende. Gemessen in aktiven Vollzeit-Mitarbeitenden waren 1.593 Mitarbeitende bei der BSAG beschäftigt und damit gegenüber dem Vorjahr 15 (0,9 %) weniger. Der Personalaufwand lag mit 86,5 Mio. EUR um 3,2 Mio. EUR (3,8 %) über dem Vorjahr und mit 3,3 Mio. EUR (4,0 %) über Plan. Die Planüberschreitung resultierte mit 2,2 Mio. EUR hauptsächlich aus einer höheren Zuführung zur Alterteilzeit-Rückstellung, höheren Lohn- und Gehaltsaufwändungen aufgrund des höheren Personalbestandes sowie aus im Zuge der Finanzkrise gestiegenen Beiträgen zum Pensionssicherungsverein und zur Insolvenzgeldumlage.
Modernisierung des Fahrzeugparks fortgeführt
Im Jahr 2009 lagen die Investitionen mit 29,2 Mio. EUR um 20,9 Mio. EUR (41,7 %) deutlich niedriger als im Vorjahr. Dabei stellte die Modernisierung der Fahrzeugflotte bei Straßenbahnen und Bussen nach wie vor den Investitionsschwerpunkt dar. Im Bereich der Infrastruktur standen die Maßnahmen in der Hastedter Heerstraße, Violenstraße, Vor dem Steintor und Arbeiten auf dem Be-triebsgelände Flughafendamm im Vordergrund.
Umsatzsteigerungen durch höhere Fahrpreise und Nachfrageanstieg
Die Umsatzerlöse lagen mit 81,0 Mio. EUR um 3,0 Mio. EUR (3,8 %) höher als im Jahr 2008 und um 0,3 Mio. EUR (0,4 %) über Plan. Im Wesentlichen war dies auf die Entwicklung der Fahrgelderträge zurückzuführen, die aufgrund einer Fahrpreiserhöhung des VBN von durchschnittlich 4,1 % sowie zusätzlichen Einnahmen, bedingt durch den evangelischen Kirchtag, gesteigert werden konnten. Ein weiterer Nachfragezuwachs war beim BOB–Ticket zu verzeichnen – mit positiven Auswirkungen auf Mehrfahrten und TagesTickets. Erträge aus den Zeitkarten waren – trotz des Rückgangs bei den Stückzahlen – aufgrund der Tarifanhebung positiv.
Ergebniseinhaltung im Kontraktzeitraum
Mit einem Verlust von 52,6 Mio. EUR lag das Ergebnis um 4,3 Mio. EUR (7,5 %) niedriger als im Jahr 2008 und um 0,1 Mio. EUR (0,1 %) besser als geplant. Sofern auch im Geschäftsjahr 2010 das vereinbarte Ziel erreicht wird, sind die im bis Ende des Jahres 2010 laufenden Kontrakt festgeschriebenen Ansätze über die gesamte Laufzeit eingehalten worden.
Nachhaltigkeit
Mit Nachhaltigkeit lässt sich Zukunft sichern. Gerade im Verkehrssektor ist Nachhaltigkeit ein wichtiger unternehmerischer Vorteil. Die BSAG entwickelt Dienstleistungsangebote, mit denen sich der kontinuierlich wachsende Bedarf an Mobilität und Transport umweltfreundlich und ressourcenschonend decken lässt. Mit ihrem Personalmanagement gestaltet die BSAG attraktive und familienfreundliche Arbeitsplätze, fördert die Vielfalt der Belegschaft und stellt die Weichen, damit wir trotz des demografischen Wandels immer hervorragend motivierte und qualifizierte Mitarbeitende haben. Mit seinem Nachhaltigkeitsmanagement bekennt sich die BSAG zu den Prinzipien nachhaltigen, zukunftsfähigen Wirtschaftens in allen Themen der Nachhaltigkeit.
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BSAG ist Klimaschutzbetrieb 2010 (26.5.2010)
(Pressemitteilung der Freien Hansestadt Bremen)
„Die Ampel steht auf Grün“ - BSAG ist „Klimaschutzbetrieb 2010“
Staatsrat Golasowski überreichte die Auszeichnung
Vor der Aufsichtsratssitzung der Bremer Straßenbahn AG am 26. Mai gab es etwas zu feiern. Staatsrat Wolfgang Golasowski, selbst Aufsichtsratsmitglied der BSAG, brachte frohe Botschaft aus dem Umweltressort in Form einer Urkunde mit. Damit verleiht der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa dem ÖPNV-Dienstleister die Auszeichnung zum „Klimaschutzbetrieb CO2 -20“. Dieser Titel wird an Unternehmen vergeben, die ihren Ausstoß an CO2-Emissionen in den vergangenen fünf Jahren am Standort Bremen um mehr als 20 Prozent gesenkt haben und damit das Ziel, das die Europäischen Union bis 2020 vorgibt, schon heute erreicht haben. Geschafft hat die BSAG dies nicht damit, dass ihre Busse und Bahnen täglich rund 300.000 Menschen klimafreundlich befördern. Vielmehr erzielte das Unternehmen dieses Ergebnis mit einer Vielzahl an energieeffizienten Maßnahmen, die nach und nach auf dem Betriebsgelände Am Flughafendamm umgesetzt wurden.
„Die BSAG ruht sich nicht darauf aus, umweltfreundlichen öffentlichen Personennahverkehr zu realisieren. Nachhaltiges Wirtschaften gehört ebenfalls und ganz selbstverständlich zum betrieblichen Alltag“, lobte Wolfgang Golasowski. Unter aktivem Umweltschutz versteht das Gründungsmitglied der ’partnerschaft umwelt unternehmen’ nicht nur, den Fuhrpark zur Senkung des Stromverbrauchs und des Schadstoffausstoßes zu modernisieren. Auch der Firmensitz wurde energietechnisch konsequent optimiert und somit fit für die Zukunft gemacht: „Wir haben beispielsweise im Zuge der ohnehin fälligen Erneuerung sämtliche PC-Arbeitsplätze umgerüstet und 122 PC-Röhrenmonitore mit 80 Watt-Leistung durch energiearme 30-Watt Bildschirme ausgetauscht. Allein dadurch sparen wir jährlich elf Tonnen CO2 ein“, sagte BSAG-Arbeitsdirektor Michael Hünig, der die Auszeichnung „Klimaschutzbetrieb 2010“ gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Georg Drechsler und Hajo Müller entgegennahm. Zahlreiche bauliche Maßnahmen folgten: So wurden die Fenster in diversen Gebäudetrakten erneuert und durch Scheiben mit einem Wärmedurchgangskoeffizient von 1,1 ersetzt, der für eine gute Wärmdämmeigenschaft steht. Die Hallendächer in den Werkstätten erfuhren eine grundlegende Sanierung und sind heute nach den Maßgaben der Energieverordnung (EnEV) gedämmt.
Bauliche Maßnahmen verringern CO2-Emissionen:
Den Löwenanteil der CO2-Reduktion bringt das neu installierte, über das REN-Förderprogramm des Senators für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa finanzierte, Blockheizkraftwerk. Über Kraft-Wärme-Kopplung spart die BSAG jährlich 1.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid ein und hat überdies auch noch die gesamte Heizzentrale saniert: Sie ist mit einem neuen Heizkessel ausgestattet und verfügt nun über ein verbessertes Wärmeverteilsystem. Um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden, wurden die Hallentore in der Werkstatt über Bewegungsmelder automatisiert. „Der Erfolg liegt in der Vielzahl der Maßnahmen“, so Michael Hünig, der sich gemeinsam mit seinen BSAG-Vorstands-Kollegen über die Anerkennung aus der Umweltbehörde freute, und versicherte: „Bei uns steht die Ampel auch weiterhin auf Grün.“
Um die Auszeichnung „Klimaschutzbetrieb CO2-20“, die seit 2008 von der ’initiative umwelt unternehmen’ vergeben wird, können sich Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen bewerben. Sie müssen ihre CO2-Emissionen am Firmenstandort im Land Bremen nachweislich um mindestens 20 Prozent in den letzten fünf Jahren gesenkt haben. Hier wird neben Energiesparmaßnahmen auch die Nutzung selbst erzeugter regenerativer Energie anerkannt. Ein Expertenteam bewertet die Klimaschutz-Leistungen getrennt nach den Energieträgern Strom, Gas, Öl und Fernwärme. Der Titel Klimaschutzbetrieb erhält eine Jahreszahl, um den Aktionszeitraum zu bezeichnen und gleichzeitig die Träger anzuregen, auch weiterhin nach Energieeinsparmöglichkeiten zu suchen. Jedes Unternehmen kann sich jährlich neu um die Auszeichnung bemühen. Weitere Informationen zum Klimaschutzbetrieb und zur ’partnerschaft umwelt unternehmen’ unter www.umwelt-unternehmen.bremen.de
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Lob von Senator Dr. Loske für Einsatz und Leistungen der BSAG
Ein Lob für die Leistungen der Bremer Straßenbahnerinnen und Straßenbahner gab es gestern von höchster politischer Stelle. Dr. Reinhard Loske – Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa – besuchte am Mittwoch das Verkehrsunternehmen, um sich einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zu verschaffen und um sich für den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des besonders strengen Winters zu bedanken. „Ich finde, sie ist ein super Unternehmen, die BSAG“, sagte er. Und er muss es wissen, denn Senator Dr. Loske ist auch privat eifriger Nutzer unserer Verkehrsmittel.
Dass die BSAG nicht nur aktuell im Winterdienst sehr gut aufgestellt, sondern auch bei den mittel- und langfristigen Zielen auf gutem Kurs ist, berichteten die drei Vorstände des Unternehmens – Georg Drechsler, Michael Hünig, Hajo Müller – gemeinsam mit Betriebsratsvorsitzendem Michael Haar.
Von besonderem Interesse war für Senator Dr. Loske das große Themenfeld der Nachhaltigkeit, das er auf den unterschiedlichsten Feldern der bremischen Wirtschaft anschiebt. Er erfuhr gestern, dass die BSAG als Unternehmen in Bremen auf diesem Gebiet vorweg geht. Schon heute kann das Unternehmen unter anderem auf Umwelt-Zertifikate, nachhaltiges Wirtschaften im personellen wie im technischen Bereich und schlussendlich auch auf einen Nachhaltigkeitsbericht verweisen. Im Anschluss an das Gespräch ließ es sich der Senator nicht nehmen, selbst noch eine Probefahrt in einer Straßenbahn zu unternehmen. Dies nicht etwas als Fahrgast, er steuerte die moderne Niederflur-Straßenbahn selbst. Und das mach-te er sehr gut. Da waren sich seine Fahrgäste einig.
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Jahresrückblick 2009
Für Bremen: Das war das Jahr 2009 bei der BSAG
Immer mehr Menschen nutzen die Busse und Bahnen der BSAG. Auch in diesem Jahr, so der derzeitige Stand, erwartet das Unternehmen über 100 Millionen Fahrgäste. Das zeigt, dass aus dem Umdenken immer mehr ein Umsteigen wird. Damit es in Zukunft noch mehr Kundinnen und Kunden werden, wird die BSAG ihre Angebote, wo möglich, weiterentwickeln.
Der Kontrakt
Eine gute Grundlage hierfür bildet der Vertrag (Kontrakt) mit der Stadt Bremen, auf dessen Grundlage das Unternehmen mindestens bis Ende 2020 für den Straßenbahn- und Bus-verkehr in Bremen zuständig sein wird. Das bedeutet, dass der öffentliche Verkehr auch weiterhin vor Ort gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt und der Region geplant wird und die zahlreichen guten Ideen der Bürgerinnen und Bürger in die Weiterentwicklung der Angebote einfließen kön-nen. Denn viele setzen sich in ihrer Freizeit für die Verbesserung der Bahn- und Busverbindungen ein und geben wertvolle konstruktive Hinweise und Tipps, von denen alle profitieren. So zum Beispiel eine Gruppe von Leserinnen und Leser einer Tageszeitung, die das Informationsangebot gründlich unter die Lupe genommen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet hat. Denn Informationen spielen für die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle. Und noch ein Beispiel: Seit 20 Jahren engagieren sich die „Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.“ mit dem Aufbau einer um-fangreichen und lebendigen Sammlung zur Bremer Straßenbahngeschichte.
Hinter den Kulissen
Engagiert in Bewegung sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG. Hinter den Kulissen des Unterneh-mens ist mehr Aufwand erforderlich, als man es vielleicht vermutet. Das hat die BSAG gemeinsam mit dem Bremer Kellner-Verlag in einem ungewöhnlichen Buch Mitte Dezember veröffentlicht: Im Vordergrund steht in diesem Band nicht die Geschichte der BSAG, sondern der Alltag in einem Verkehrsbetrieb. Beschäftige der verschiedensten Bereiche berichten über ihre Aufgaben. Hierdurch kann man ein bremisches Unternehmen kennen lernen, und von aktuellen Entwicklungen erfahren.
„Wir bewegen den Kirchentag“
Für Bremen: Mit zusätzlichen Fahrten trug die BSAG zum Gelingen vieler Veranstaltungen bei. Allen voran ist der Deutschen Evangelische Kirchentag zu erwähnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten insgesamt etwa eine Million Fahrten mit den Bahnen und Bussen der BSAG zurück. Aber beispielsweise auch zum Fest in der Überseestadt, zum Bremer Freimarkt oder im Advent wurden viele Linien verstärkt.
Die Löwen kommen:
Nach der Inbetriebnahme von rund 90 neuen Bussen mit höchstem Umweltstandard (EEV) seit Ende 2006 folgen Ende 2009/Anfang 2010 noch einmal 60 Fahrzeuge des Herstellers MAN vom Typ „Lion’s City“, nämlich 45 dreiachsige Gelenkbusse und 15 zweiachsige Busse.
Gute Perspektiven auch für 2010
Zum Frühjahr beginnen die Stadt Bremen und die BSAG mit dem Ausbau der Linie 1 bis zum Bf. Mahndorf, außerdem starten 2010 die Arbeiten für die Verlängerung der Linie 4 bis nach Falkenberg. Weitere Projekte werden planerisch vorangebracht. Rechtzeitig zum neuen Fahrplan für Bremen-Stadt ab März 2010 wird die BSAG die Angebote unter anderem in den Bereichen Güterverkehrszentrum und Überseestadt noch-mals verbessern. Die BSAG unterstützt damit die gute Entwicklung dieser Stadtgebiete. Damit nicht genug: Ende 2010 kommen nochmals rund 20 neue Busse und die ersten von neun Straßenbahnzügen nach Bremen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es sicher keine Selbstverständlichkeit, dass Angebote nicht nur gehalten, sondern sogar noch verbessert werden. BSAG-Chronik für das Jahr 2009
- 2. Januar 2009: Aufgrund der guten Inanspruchnahme weitet der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) sein Angebot „VBN-Nachtschwärmer“ erheblich aus. Die Linie N12 verbindet Weyhe-Kirchweyhe, Weyhe-Leeste und Stuhr-Brinkum mit Bremen zusätzlich zu den Samstagnächten auch jede Freitagnacht.
- 30. Januar 2009: Die erste vollständig modernisierte Niederflur-bahn der ersten Generation (Wagen 3043) wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Unternehmen verkündet die Aufsichtsrats-Beschlüsse zur weiteren Fahrzeugbeschaffung: Neun zusätzliche Niederflur-Straßenbahnwagen und 60 Niederflurbusse (bis Ende 2010) sollen geliefert werden.
- 02. Februar 2009: Fahrgäste, die feststellen wollen, ob verloren Gegangenes wieder gefunden wurde, können dies auf der Homepage der BSAG rund um die Uhr klären. Dort finden die Nutzerinnen und Nutzer nicht „nur“ Fundsachen des BSAG-Fundbüros in Gröpelingen, sondern einen Link auf eine nationa-le Fundsachen-Datenbank.
- 06. Februar 2009: Die Jade-Weser-Bahn, eine gemeinsame Tochter der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe El-be/Weser GmbH (EVB) und der WeserBahn GmbH, verkündet ihren Start. Sie ist eine neue Gesell-schaft für den Schienen-Güterverkehr.
- 10. Februar 2009: Michael Hünig, Vorstand Personal- und Sozialwe-sen, ist vom Aufsichtsrat einstimmig für weitere fünf Jahre wieder gewählt worden.
- 11. März 2009: Der Rat der Gemeinde Stuhr beschließt, dass die Gemeinde demnächst die Beschaffung von zwei Straßenbahnzügen für den Ausbau der Linie 8 beauftragen soll.
- 28. März 2009: Der neue Fahrplan 2009/2010 bringt vor allem verbesserte Anschlüsse der Nachtlinien am Hauptbahnhof sowie veränderte Führungen der Nachtlinien N3 und N9.
- 31. März 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. präsen-tieren das erweiterte Depot – die Straßenbahn-Ausstellung in Sebaldsbrück – sowie das Jahres-programm 2009. Es sieht unter anderem aktuali-sierte Streckenführungen der Stadtrundfahrtlinie 15 (über Überseestadt) und der historischen Ring-bahnlinie 16 (über Ostertor) vor.
- Ende März 2009: Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Linie 8 bis nach Leeste beantragt.
- 17. April 2009: Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der Linie 1 bis nach Mittelshuchting beantragt.
- 6. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Stuhr spricht sich mehrheit-lich für den zeitnahen Bau der Verlängerung der Linie 8 aus.
- 11. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Lilienthal hat in seiner Sit-zung am 11.05.2009 um 20:27 Uhr den Bau der Linie 4 mit 14 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen zugestimmt.
- 20. Mai – 24. Mai 2009: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchen-tags legen insgesamt etwa eine Million Fahrten mit den Bahnen und Bussen der BSAG zurück. Diese Leistung wird zusätzlich zum gewohnten Fahrgast-Aufkommen erbracht. Die wichtigsten Linien fahren z. T. doppelt so oft, wie während der gewohnten Hauptverkehrszeiten – eine große logistische Herausforderung für die BSAG. Als ein besonderer Anziehungspunkt erweist sich die Bremer Überseestadt.
- 27. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Weyhe beschließt einstim-mig, auf der Grundlage der aktualisierten Kostenrechnung, die zeitnahe Umsetzung der Verlängerung der Linie 8 bis nach Leeste.
- 29. Mai 2009: Nach den Beschlüssen der Gemeinden Lilienthal, Stuhr und Weyhe und der Zustimmung der Lan-desnahverkehrsgesellschaft in Hannover (LNVG) löst die BSAG die Option auf vier weitere Nieder-flur-Straßenbahnwagen ein, die auf den zu ver-längernden Linien 4 und 8 eingesetzt werden.
- 29. Mai 2009: Planfeststellungsbeschluss für den 1 und den 2. Bauabschnitt für die Verlängerung der Linie 1 bis nach Mahndorf erlassen.
- 29. Mai 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. fahren den Orchesterchef und Künstler James Last mit einer historischen Straßenbahn von Sebaldsbrück bis zum Waller Ring
- 31. Mai 2009: Der Verein Werder Bremen wird mit zwei Straßen-bahnen zu den Sieges-Feierlichkeiten zum Bremer Rathaus gefahren.
- 12. Juni 2009: Mit Unterzeichnung des neuen Kontrakts sind die Qualität der Dienstleistungen im Öffentlichen Personennahverkehr Bremens, das Unternehmen BSAG in seiner Struktur und die derzeit mehr als 2.000 Arbeitsplätze bis zum 31.12.2020 gesi-chert. Eckpunkte des Kontrakts sind u. a. die weitere Reduzierung der Unternehmensverluste der BSAG von 54,7 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 40,2 Mio. Euro im Jahr 2020 sowie die gleichzeitige Umsetzung des Schienennetz-Ausbaus um rund 27 Kilometer.
- 12. Juni 2009: Mit Hans Joachim Müller hat der Aufsichtsrat ein-stimmig den Nachfolger für den bisherigen Fi-nanzvorstand Peter Hofmann zum 1.10.2009 bestellt.
- 16. Juni 2009: Der Senat beschließt den neuen Vertrag mit der BSAG bis 2020 sowie die Einführung des SozialTi-ckets (StadtTickets Bremen)
- 30. Juni 2009: Bremen und Lilienthal schließen eine detaillierte Verwaltungs-Vereinbarung für den Bau der Li-nie 4.
- 25. August 2009: Die Bremische Bürgerschaft stimmt dem Zehn-Jahres-Vertrag zwischen der Stadt und der BSAG zu.
- 6. September 2009: Anlässlich des ersten autofreien Sonntags prä-sentiert die BSAG ihr Angebot in der Innenstadt.
- 19./20. September 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. bege-hen ihr 20-jähriges Jubiläum mit der Enthüllung eines ehemaligen Bremer Pferdebahnwagens im Rahmen eines Tages der offenen Tür im „Depot“ Sebaldsbrück.
- 21. September 2009: Mit der Unterschrift von Staatsrat Wolfgang Gola-sowski ist der Kontrakt zwischen der BSAG, ihrem Vorstand und ihrem Betriebsrat, der Stadt Bremen und der Gewerkschaft ver.di endgültig perfekt. Damit sind die Zukunft der BSAG und die hohe Qualität des ÖPNVs in Bremen bis ins Jahr 2020 gesichert.
- 24. Oktober 2009: Die neue Verbindung durch die Richard-Dunkel-Straße wird erstmalig während einer Umleitung der Linie 1 genutzt. Anlass ist der Freimarktsumzug.
- Oktober: Das Informationsangebot der BSAG kommt an: Insgesamt 409.002-mal wurde die Homepage im Monat Oktober genutzt Auf 1.166.275 Seitengriffen die Nutzerinnen und Nutzer zu – so viel wie nie zuvor!
- 7. November 2009: Ein ungewöhnlicher Konzertort: Die Kammerphil-harmonie Bremen veranstaltet in der Service-werkstatt der BSAG das Konzert „Back to the roots“
- 11. November 2009: Der Delbus weiht den neuen Delmenhorst-Fanbus ein: einen Sympathieträger für die Delmestadt
- 18. November 2009: Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Bre-men/Niedersachsen (VBN) gibt grünes Licht für ein neues Ticketangebot speziell für Jugendliche: das „Jugend-FreizeitTicket“. Es soll zum 1. März 2010 eingeführt werden.
- 3. Dezember 2009: Die deutschen Innenminister fahren mit einer historischen Straßenbahn vom Bürgerpark zum Rathaus
- 12. Dezember 2009: Die BSAG und der Kellner-Verlag stellen das neue BSAG-Buch „Für Bremen - Straßenbahngeschich-ten“ vor.
Gepäckbusaktion an der Domsheide
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Neue Richard-Dunkel-Straße dient auch dem ÖPNV
(Pressemitteilung des Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europaangelegenheiten)
Neue Richard Dunkel Straße wird Donnerstag dem Verkehr übergeben 28.10.2009 Mit der Wiederherstellung der Richard-Dunkel-Straße ist auch die letzte Maßnahme der Autobahn 281 des Bauabschnitts 2/1 in der Bremer Neustadt abgeschlossen. Nach über sieben Jahren wird es am Donnerstag, dem 29. Oktober, erstmals wieder möglich sein, die Richard-Dunkel-Straße zwischen dem Flughafendamm und der Duckwitzstraße auf einer Länge von 575 Metern durchgehend zu befahren. Der Staatsrat des Bauressorts, Wolfgang Golasowski, wird die Verkehrsfreigabe persönlich vornehmen: „Die Straße zeigt sich zwar in alter Linienführung, aber in völlig neuer Gestaltung. Ungewöhnlich für Bremer Verhältnisse ist, dass die Straße unterhalb der neuen Autobahn A 281, sozusagen 'überdacht', verläuft.“
Der neu gestaltete Straßenraum unter der Autobahn bietet 125 zusätzliche PKW-Stellplätze in Längs- und Schrägaufstellung, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Straßenbahnlinien 1, 8 und 6 befinden und somit das innenstadtnahe P+R Angebot ergänzen. Zudem verkehrt die Buslinie 52 zukünftig wieder auf ihrer ursprünglichen Route und nutzt die ebenfalls neu errichteten Haltestellen in der Richard-Dunkel-Straße.
Nicht nur der Straßenraum, sondern auch die nähere Umgebung wurde neu gestaltet. dadurch hat sich die Aufenthaltsqualität spürbar verbessert. Einher gehend mit dem Straßenneubau wurde der parallel verlaufende Fluß Neuenlander Wasserlöse, der ehemals durch Rohre unter der Erde verlief, an das Tageslicht geholt und wird derzeit beidseitig mit insgesamt 86 Bäumen bepflanzt. Begleitend wird auf der nördlichen Seite ein rund 450 m langer Geh- und Radweg mit Sitzgelegenheiten angelegt, der die Duckwitzstraße mit dem Flughafendamm verbindet.
Parallel begannen im April 2009 die Arbeiten zum Ausbau der Duckwitzstraße als stadtbremische Maßnahme. An den zunächst erforderlichen Kanalbau schlossen sich Straßenbau und Gleisarbeiten an. Beendet wurden die Arbeiten mit der Herstellung des Grüngleises auf besonderem Bahnkörper durch die BSAG im September 2009. Die Baukosten beider Straßen und Nebenanlagen belaufen sich auf 9 Millionen Euro.
Auf der südlichen Seite der neuen Richard-Dunkel-Straße wurde von der BSAG ein neues Gleis für die Zustellung von Straßenbahnen angelegt, das im Zuge des Freimarktsumzuges bereits als Umleitungsstrecke für die Straßenbahnlinie 1 genutzt werden konnte. Auch zukünftig bietet das Gleis bei verkehrsbedingten Störungen des Linienverkehrs die Möglichkeit, die ÖPNV- Anbindung des Rolandcenters weiterhin zu gewährleisten. Zudem besteht ein wirtschaftlicher Vorteil für die BSAG darin, Züge der Linien 1 und 8 zukünftig direkt in das Netz “einspeisen“ zu können.
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