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Fachvortrag
Fachvortrag „Aktuelle Entwicklungen im Omnibus-Wagenpark der BSAG“
Am kommenden Montag (08.03.) erläutert Yusuf Demirkaya von der Bremer Straßenbahn AG aktuelle Entwicklungen im Omnibus-Wagenpark der BSAG. Der Experte aus dem Fachbereich Fahrzeuge gibt einen Einblick in die Besonderheiten des aktuellen Fahrzeugbestandes und stellt Überlegungen für die künftige Nutzung von Hybridantrieben und Elektromobilität vor.
In den letzten Jahren wurde der Bus-Fuhrpark stark erneuert. Aktuell werden neue Fahrzeuge des Herstellers MAN in Betrieb gesetzt, in den Jahren zuvor kamen die Busse vom Hersteller Solaris.
Der Fachvortrag beginnt am Montag, 08.03.2010 um 19.30 Uhr im Verwaltungsgebäude der BSAG, Flughafendamm 12. Der Eintritt ist frei. Die Dauer beträgt etwa 1,5 bis 2 Stunden.
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Lob von Senator Dr. Loske für Einsatz und Leistungen der BSAG
Ein Lob für die Leistungen der Bremer Straßenbahnerinnen und Straßenbahner gab es gestern von höchster politischer Stelle. Dr. Reinhard Loske – Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa – besuchte am Mittwoch das Verkehrsunternehmen, um sich einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zu verschaffen und um sich für den Einsatz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des besonders strengen Winters zu bedanken. „Ich finde, sie ist ein super Unternehmen, die BSAG“, sagte er. Und er muss es wissen, denn Senator Dr. Loske ist auch privat eifriger Nutzer unserer Verkehrsmittel.
Dass die BSAG nicht nur aktuell im Winterdienst sehr gut aufgestellt, sondern auch bei den mittel- und langfristigen Zielen auf gutem Kurs ist, berichteten die drei Vorstände des Unternehmens – Georg Drechsler, Michael Hünig, Hajo Müller – gemeinsam mit Betriebsratsvorsitzendem Michael Haar.
Von besonderem Interesse war für Senator Dr. Loske das große Themenfeld der Nachhaltigkeit, das er auf den unterschiedlichsten Feldern der bremischen Wirtschaft anschiebt. Er erfuhr gestern, dass die BSAG als Unternehmen in Bremen auf diesem Gebiet vorweg geht. Schon heute kann das Unternehmen unter anderem auf Umwelt-Zertifikate, nachhaltiges Wirtschaften im personellen wie im technischen Bereich und schlussendlich auch auf einen Nachhaltigkeitsbericht verweisen. Im Anschluss an das Gespräch ließ es sich der Senator nicht nehmen, selbst noch eine Probefahrt in einer Straßenbahn zu unternehmen. Dies nicht etwas als Fahrgast, er steuerte die moderne Niederflur-Straßenbahn selbst. Und das mach-te er sehr gut. Da waren sich seine Fahrgäste einig.
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Jahresrückblick 2009
Für Bremen: Das war das Jahr 2009 bei der BSAG
Immer mehr Menschen nutzen die Busse und Bahnen der BSAG. Auch in diesem Jahr, so der derzeitige Stand, erwartet das Unternehmen über 100 Millionen Fahrgäste. Das zeigt, dass aus dem Umdenken immer mehr ein Umsteigen wird. Damit es in Zukunft noch mehr Kundinnen und Kunden werden, wird die BSAG ihre Angebote, wo möglich, weiterentwickeln.
Der Kontrakt
Eine gute Grundlage hierfür bildet der Vertrag (Kontrakt) mit der Stadt Bremen, auf dessen Grundlage das Unternehmen mindestens bis Ende 2020 für den Straßenbahn- und Bus-verkehr in Bremen zuständig sein wird. Das bedeutet, dass der öffentliche Verkehr auch weiterhin vor Ort gemeinsam mit den Menschen dieser Stadt und der Region geplant wird und die zahlreichen guten Ideen der Bürgerinnen und Bürger in die Weiterentwicklung der Angebote einfließen kön-nen. Denn viele setzen sich in ihrer Freizeit für die Verbesserung der Bahn- und Busverbindungen ein und geben wertvolle konstruktive Hinweise und Tipps, von denen alle profitieren. So zum Beispiel eine Gruppe von Leserinnen und Leser einer Tageszeitung, die das Informationsangebot gründlich unter die Lupe genommen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet hat. Denn Informationen spielen für die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle. Und noch ein Beispiel: Seit 20 Jahren engagieren sich die „Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.“ mit dem Aufbau einer um-fangreichen und lebendigen Sammlung zur Bremer Straßenbahngeschichte.
Hinter den Kulissen
Engagiert in Bewegung sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG. Hinter den Kulissen des Unterneh-mens ist mehr Aufwand erforderlich, als man es vielleicht vermutet. Das hat die BSAG gemeinsam mit dem Bremer Kellner-Verlag in einem ungewöhnlichen Buch Mitte Dezember veröffentlicht: Im Vordergrund steht in diesem Band nicht die Geschichte der BSAG, sondern der Alltag in einem Verkehrsbetrieb. Beschäftige der verschiedensten Bereiche berichten über ihre Aufgaben. Hierdurch kann man ein bremisches Unternehmen kennen lernen, und von aktuellen Entwicklungen erfahren.
„Wir bewegen den Kirchentag“
Für Bremen: Mit zusätzlichen Fahrten trug die BSAG zum Gelingen vieler Veranstaltungen bei. Allen voran ist der Deutschen Evangelische Kirchentag zu erwähnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten insgesamt etwa eine Million Fahrten mit den Bahnen und Bussen der BSAG zurück. Aber beispielsweise auch zum Fest in der Überseestadt, zum Bremer Freimarkt oder im Advent wurden viele Linien verstärkt.
Die Löwen kommen:
Nach der Inbetriebnahme von rund 90 neuen Bussen mit höchstem Umweltstandard (EEV) seit Ende 2006 folgen Ende 2009/Anfang 2010 noch einmal 60 Fahrzeuge des Herstellers MAN vom Typ „Lion’s City“, nämlich 45 dreiachsige Gelenkbusse und 15 zweiachsige Busse.
Gute Perspektiven auch für 2010
Zum Frühjahr beginnen die Stadt Bremen und die BSAG mit dem Ausbau der Linie 1 bis zum Bf. Mahndorf, außerdem starten 2010 die Arbeiten für die Verlängerung der Linie 4 bis nach Falkenberg. Weitere Projekte werden planerisch vorangebracht. Rechtzeitig zum neuen Fahrplan für Bremen-Stadt ab März 2010 wird die BSAG die Angebote unter anderem in den Bereichen Güterverkehrszentrum und Überseestadt noch-mals verbessern. Die BSAG unterstützt damit die gute Entwicklung dieser Stadtgebiete. Damit nicht genug: Ende 2010 kommen nochmals rund 20 neue Busse und die ersten von neun Straßenbahnzügen nach Bremen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es sicher keine Selbstverständlichkeit, dass Angebote nicht nur gehalten, sondern sogar noch verbessert werden. BSAG-Chronik für das Jahr 2009
- 2. Januar 2009: Aufgrund der guten Inanspruchnahme weitet der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) sein Angebot „VBN-Nachtschwärmer“ erheblich aus. Die Linie N12 verbindet Weyhe-Kirchweyhe, Weyhe-Leeste und Stuhr-Brinkum mit Bremen zusätzlich zu den Samstagnächten auch jede Freitagnacht.
- 30. Januar 2009: Die erste vollständig modernisierte Niederflur-bahn der ersten Generation (Wagen 3043) wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das Unternehmen verkündet die Aufsichtsrats-Beschlüsse zur weiteren Fahrzeugbeschaffung: Neun zusätzliche Niederflur-Straßenbahnwagen und 60 Niederflurbusse (bis Ende 2010) sollen geliefert werden.
- 02. Februar 2009: Fahrgäste, die feststellen wollen, ob verloren Gegangenes wieder gefunden wurde, können dies auf der Homepage der BSAG rund um die Uhr klären. Dort finden die Nutzerinnen und Nutzer nicht „nur“ Fundsachen des BSAG-Fundbüros in Gröpelingen, sondern einen Link auf eine nationa-le Fundsachen-Datenbank.
- 06. Februar 2009: Die Jade-Weser-Bahn, eine gemeinsame Tochter der Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe El-be/Weser GmbH (EVB) und der WeserBahn GmbH, verkündet ihren Start. Sie ist eine neue Gesell-schaft für den Schienen-Güterverkehr.
- 10. Februar 2009: Michael Hünig, Vorstand Personal- und Sozialwe-sen, ist vom Aufsichtsrat einstimmig für weitere fünf Jahre wieder gewählt worden.
- 11. März 2009: Der Rat der Gemeinde Stuhr beschließt, dass die Gemeinde demnächst die Beschaffung von zwei Straßenbahnzügen für den Ausbau der Linie 8 beauftragen soll.
- 28. März 2009: Der neue Fahrplan 2009/2010 bringt vor allem verbesserte Anschlüsse der Nachtlinien am Hauptbahnhof sowie veränderte Führungen der Nachtlinien N3 und N9.
- 31. März 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. präsen-tieren das erweiterte Depot – die Straßenbahn-Ausstellung in Sebaldsbrück – sowie das Jahres-programm 2009. Es sieht unter anderem aktuali-sierte Streckenführungen der Stadtrundfahrtlinie 15 (über Überseestadt) und der historischen Ring-bahnlinie 16 (über Ostertor) vor.
- Ende März 2009: Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Linie 8 bis nach Leeste beantragt.
- 17. April 2009: Planfeststellungsverfahren für die Verlängerung der Linie 1 bis nach Mittelshuchting beantragt.
- 6. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Stuhr spricht sich mehrheit-lich für den zeitnahen Bau der Verlängerung der Linie 8 aus.
- 11. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Lilienthal hat in seiner Sit-zung am 11.05.2009 um 20:27 Uhr den Bau der Linie 4 mit 14 Ja-Stimmen und 10 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen zugestimmt.
- 20. Mai – 24. Mai 2009: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kirchen-tags legen insgesamt etwa eine Million Fahrten mit den Bahnen und Bussen der BSAG zurück. Diese Leistung wird zusätzlich zum gewohnten Fahrgast-Aufkommen erbracht. Die wichtigsten Linien fahren z. T. doppelt so oft, wie während der gewohnten Hauptverkehrszeiten – eine große logistische Herausforderung für die BSAG. Als ein besonderer Anziehungspunkt erweist sich die Bremer Überseestadt.
- 27. Mai 2009: Der Rat der Gemeinde Weyhe beschließt einstim-mig, auf der Grundlage der aktualisierten Kostenrechnung, die zeitnahe Umsetzung der Verlängerung der Linie 8 bis nach Leeste.
- 29. Mai 2009: Nach den Beschlüssen der Gemeinden Lilienthal, Stuhr und Weyhe und der Zustimmung der Lan-desnahverkehrsgesellschaft in Hannover (LNVG) löst die BSAG die Option auf vier weitere Nieder-flur-Straßenbahnwagen ein, die auf den zu ver-längernden Linien 4 und 8 eingesetzt werden.
- 29. Mai 2009: Planfeststellungsbeschluss für den 1 und den 2. Bauabschnitt für die Verlängerung der Linie 1 bis nach Mahndorf erlassen.
- 29. Mai 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. fahren den Orchesterchef und Künstler James Last mit einer historischen Straßenbahn von Sebaldsbrück bis zum Waller Ring
- 31. Mai 2009: Der Verein Werder Bremen wird mit zwei Straßen-bahnen zu den Sieges-Feierlichkeiten zum Bremer Rathaus gefahren.
- 12. Juni 2009: Mit Unterzeichnung des neuen Kontrakts sind die Qualität der Dienstleistungen im Öffentlichen Personennahverkehr Bremens, das Unternehmen BSAG in seiner Struktur und die derzeit mehr als 2.000 Arbeitsplätze bis zum 31.12.2020 gesi-chert. Eckpunkte des Kontrakts sind u. a. die weitere Reduzierung der Unternehmensverluste der BSAG von 54,7 Mio. Euro im Jahr 2011 auf 40,2 Mio. Euro im Jahr 2020 sowie die gleichzeitige Umsetzung des Schienennetz-Ausbaus um rund 27 Kilometer.
- 12. Juni 2009: Mit Hans Joachim Müller hat der Aufsichtsrat ein-stimmig den Nachfolger für den bisherigen Fi-nanzvorstand Peter Hofmann zum 1.10.2009 bestellt.
- 16. Juni 2009: Der Senat beschließt den neuen Vertrag mit der BSAG bis 2020 sowie die Einführung des SozialTi-ckets (StadtTickets Bremen)
- 30. Juni 2009: Bremen und Lilienthal schließen eine detaillierte Verwaltungs-Vereinbarung für den Bau der Li-nie 4.
- 25. August 2009: Die Bremische Bürgerschaft stimmt dem Zehn-Jahres-Vertrag zwischen der Stadt und der BSAG zu.
- 6. September 2009: Anlässlich des ersten autofreien Sonntags prä-sentiert die BSAG ihr Angebot in der Innenstadt.
- 19./20. September 2009: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. bege-hen ihr 20-jähriges Jubiläum mit der Enthüllung eines ehemaligen Bremer Pferdebahnwagens im Rahmen eines Tages der offenen Tür im „Depot“ Sebaldsbrück.
- 21. September 2009: Mit der Unterschrift von Staatsrat Wolfgang Gola-sowski ist der Kontrakt zwischen der BSAG, ihrem Vorstand und ihrem Betriebsrat, der Stadt Bremen und der Gewerkschaft ver.di endgültig perfekt. Damit sind die Zukunft der BSAG und die hohe Qualität des ÖPNVs in Bremen bis ins Jahr 2020 gesichert.
- 24. Oktober 2009: Die neue Verbindung durch die Richard-Dunkel-Straße wird erstmalig während einer Umleitung der Linie 1 genutzt. Anlass ist der Freimarktsumzug.
- Oktober: Das Informationsangebot der BSAG kommt an: Insgesamt 409.002-mal wurde die Homepage im Monat Oktober genutzt Auf 1.166.275 Seitengriffen die Nutzerinnen und Nutzer zu – so viel wie nie zuvor!
- 7. November 2009: Ein ungewöhnlicher Konzertort: Die Kammerphil-harmonie Bremen veranstaltet in der Service-werkstatt der BSAG das Konzert „Back to the roots“
- 11. November 2009: Der Delbus weiht den neuen Delmenhorst-Fanbus ein: einen Sympathieträger für die Delmestadt
- 18. November 2009: Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Bre-men/Niedersachsen (VBN) gibt grünes Licht für ein neues Ticketangebot speziell für Jugendliche: das „Jugend-FreizeitTicket“. Es soll zum 1. März 2010 eingeführt werden.
- 3. Dezember 2009: Die deutschen Innenminister fahren mit einer historischen Straßenbahn vom Bürgerpark zum Rathaus
- 12. Dezember 2009: Die BSAG und der Kellner-Verlag stellen das neue BSAG-Buch „Für Bremen - Straßenbahngeschich-ten“ vor.
Gepäckbusaktion an der Domsheide
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Neue Richard-Dunkel-Straße dient auch dem ÖPNV
(Pressemitteilung des Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europaangelegenheiten)
Neue Richard Dunkel Straße wird Donnerstag dem Verkehr übergeben 28.10.2009 Mit der Wiederherstellung der Richard-Dunkel-Straße ist auch die letzte Maßnahme der Autobahn 281 des Bauabschnitts 2/1 in der Bremer Neustadt abgeschlossen. Nach über sieben Jahren wird es am Donnerstag, dem 29. Oktober, erstmals wieder möglich sein, die Richard-Dunkel-Straße zwischen dem Flughafendamm und der Duckwitzstraße auf einer Länge von 575 Metern durchgehend zu befahren. Der Staatsrat des Bauressorts, Wolfgang Golasowski, wird die Verkehrsfreigabe persönlich vornehmen: „Die Straße zeigt sich zwar in alter Linienführung, aber in völlig neuer Gestaltung. Ungewöhnlich für Bremer Verhältnisse ist, dass die Straße unterhalb der neuen Autobahn A 281, sozusagen 'überdacht', verläuft.“
Der neu gestaltete Straßenraum unter der Autobahn bietet 125 zusätzliche PKW-Stellplätze in Längs- und Schrägaufstellung, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Straßenbahnlinien 1, 8 und 6 befinden und somit das innenstadtnahe P+R Angebot ergänzen. Zudem verkehrt die Buslinie 52 zukünftig wieder auf ihrer ursprünglichen Route und nutzt die ebenfalls neu errichteten Haltestellen in der Richard-Dunkel-Straße.
Nicht nur der Straßenraum, sondern auch die nähere Umgebung wurde neu gestaltet. dadurch hat sich die Aufenthaltsqualität spürbar verbessert. Einher gehend mit dem Straßenneubau wurde der parallel verlaufende Fluß Neuenlander Wasserlöse, der ehemals durch Rohre unter der Erde verlief, an das Tageslicht geholt und wird derzeit beidseitig mit insgesamt 86 Bäumen bepflanzt. Begleitend wird auf der nördlichen Seite ein rund 450 m langer Geh- und Radweg mit Sitzgelegenheiten angelegt, der die Duckwitzstraße mit dem Flughafendamm verbindet.
Parallel begannen im April 2009 die Arbeiten zum Ausbau der Duckwitzstraße als stadtbremische Maßnahme. An den zunächst erforderlichen Kanalbau schlossen sich Straßenbau und Gleisarbeiten an. Beendet wurden die Arbeiten mit der Herstellung des Grüngleises auf besonderem Bahnkörper durch die BSAG im September 2009. Die Baukosten beider Straßen und Nebenanlagen belaufen sich auf 9 Millionen Euro.
Auf der südlichen Seite der neuen Richard-Dunkel-Straße wurde von der BSAG ein neues Gleis für die Zustellung von Straßenbahnen angelegt, das im Zuge des Freimarktsumzuges bereits als Umleitungsstrecke für die Straßenbahnlinie 1 genutzt werden konnte. Auch zukünftig bietet das Gleis bei verkehrsbedingten Störungen des Linienverkehrs die Möglichkeit, die ÖPNV- Anbindung des Rolandcenters weiterhin zu gewährleisten. Zudem besteht ein wirtschaftlicher Vorteil für die BSAG darin, Züge der Linien 1 und 8 zukünftig direkt in das Netz “einspeisen“ zu können.
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Über 100 Millionen Fahrgäste
(Pressemitteilung vom 27. August 2009)
Die Pressemitteilung als PDF-Dokument (ca. 75 kb) erhalten Sie hier
1.952 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) beförderten mit 118 Straßenbahn-Zügen und 225 Omnibussen 100,26 Millionen Fahrgäste. Auf 8 Straßenbahn- und 42 Buslinien wurden 21.866.000 Nutzwagen-Kilometer zurückgelegt. (Stand: 31.12.2008). Das sind einige Zahlen des Geschäftsberichtes 2008 der BSAG, der jetzt vorliegt. Neben einer gedruckten Kurzfassung ist die ausführliche Version im Internet unter: http://www.bsag.de/ verfügbar. Ebenfalls vorgelegt wurde der Nachhaltigkeitsbericht für 2008. Die Fahrgäste können sich über 14 neue Straßenbahnzüge mit Niederflur-Technik und rund 80 neue Dieselbusse mit höchstem Umweltstandard (EEV) freuen, die im Laufe des Jahres 2008 (zehn Bahnen, 58 Busse) oder Anfang 2009 in Betrieb genommen wurden. Damit nicht genug: neun weitere Straßenbahnzüge für die neuen Strecken und 60 Busse sind derzeit bestellt, davon fünf Busse als Option. Dies alles – ständig zunehmende Fahrgastzahlen, fortlaufende Erneuerung des Fahrzeugparks und des Gleisnetzes – geht einher mit einem Jahr für Jahr geringeren Verlustausgleich der Stadt Bremen an die BSAG. Mehr Fahrgäste
Im Geschäftsjahr konnten abermals die Fahrgastzahlen gesteigert werden – und zwar auf nunmehr 100,26 Millionen Fahrgäste, was einen erneuten Zuwachs von 1,74 Millionen (+ 1,8 %) bedeutet. Täglich fahren durchschnittlich 274.500 Fahrgäste mit der BSAG. Gegenüber 1997 – vor der Eröffnung des Neuen Netzes – stiegen die Fahrgastzahlen sogar um 7,4 Millionen an. Dies ist insbesondere auf die ab 1998 neu eröffneten Straßenbahnstrecken zurückzuführen. Zu diesem Erfolg hat auch das BOB-KONTO-TICKET beigetragen. Mittlerweile nutzen über 45.000 Kundinnen und Kunden die BOB-Karte und weitere 45.000 fahren mit JahresTickets. Mehr Einnahmen
Auch bei den Einnahmen schlug sich die positive Entwicklung nieder: Mit 74,2 Mio. Euro lagen die Beförderungserträge deutlich über denen des Vorjahres (70,97 Mio. Euro). Mehrere Maßnahmen, die das Unternehmen ergriffen hat, haben diese Entwicklung gefördert. So zum Beispiel die neuen Fahrzeuge auf Schiene und Straße. Weniger Verluste
Im achten Jahr in Folge gelang es trotz der schwierigen finanziellen Ausgangslage, den Kontrakt mit der Stadt Bremen erneut zu erfüllen. Möglich war dies wiederum durch die seit Jahren laufenden Anstrengungen des Unternehmens, die Kosten weiter zu senken, die Qualität des Angebots aber gleichzeitig weiter zu steigern. Das von der BSAG aufgelegte Restrukturierungs-Programm hat also auch im fünften Jahr nichts von seiner Wirkung eingebüßt. Mit einem Verlust von 56,9 Mio. Euro lag das Ergebnis um 0,8 Mio. Euro niedriger als 2007. 1997 betrug der Verlustausgleich noch 86 Mio. Euro. Neue Schienen
Um die Infrastruktur-Anlagen in Ordnung zu halten und den Fahrgästen Verbesserungen anbieten zu können, gab es auch 2008 wieder einige größere Baustellen im Netz der BSAG. Allen voran sind die Baumaßnahmen im Ostertorsteinweg und in Hastedt zu erwähnen. Mehr Schienen
Bremen setzt auf Straßenbahnen. Um 27 Strecken-Kilometer soll das Straßenbahnnetz in den kommenden Jahren wachsen. Das im Jahr 2005 von der Politik beschlossene Ausbauprogramm wird Zug um Zug umgesetzt und führt zu einem leistungsfähigeren ÖPNV. Der Baubeginn für die neuen Strecken in Richtung Falkenberg (Linie 4) Mittelshuchting und Mahndorf (Linie 1) sowie Leeste (Linie 8) sollen ab Frühjahr 2010 erfolgen, die Eröffnungen bis 2013/14. Mehr Infos
Weiterführende Informationen gibt es auf der BSAG-Homepage als PDF-Dokumente zum Herunterladen:
BSAG 2008 in Zahlen
- Beförderte Personen in Mio.: 100,258
- Fahrten je Einwohner pro Jahr: 183
- Linien: 8 Straßenbahnlinien, 42 Buslinien
- Personalstand per 31.12.: 1.952 (ohne Auszubildende, Studenten Praktikanten und Aushilfen)
- Fahrzeuge per 31.12.: 107 Straßenbahn-Niederflurzüge, 11 Straßenbahn-Hochflurzüge, 163 Omnibus-Gelenkwagen, 62 Omnibus-Zweiachswagen
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