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Raumschiff Straßenbahn
Ein Exot im Weltall
Im Universum gibt es viele geheimnisvolle Dinge zu erleben. Eines der merkwürdigsten Objekte im Weltall ist zweifellos eine historische Bremer Straßenbahn - garantiert in der dritten Dimension und ganz ohne Lichtgeschwindigkeit. An den Sonnabenden
ist es soweit: Dann setzen die Freunde der Bremer Straßen-bahn e.V. und die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) in Zusammenarbeit mit dem Olbers-Planetarium der Hochschule Bremen einen historischen Triebwagen für die intergalaktische Reise ein. Das Programm beinhaltet einen Besuch beim Olbers-Planetarium der Hochschule Bremen und eine anschließende Sternenbeobachtung unter freiem Himmel mit fachlicher Begleitung, wobei Teleskope zur Verfügung stehen. Die jeweiligen Transfers mit der historischen Bahn sind im Fahrpreis ebenso enthalten, wie ein Begrüßungssekt.
Die Sternenfahrten beginnen um 17.00 Uhr am Hauptbahn-hof (Bahnsteig F) und enden dort auch wieder. Die Teilnah-me beträgt 15,00 Euro. Eine Voranmeldung ist spätestens drei Tage vor der Fahrt erforderlich. Anmeldungen und weitere Infos:
Peter Burtchen ist seit 1989 Mitglied bei den Freunden der Bremer Straßenbahn e.V. und seit 1990 ehrenamtlicher Schaffner der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. Er meint zur MilchStraßenBahn: „Mit der Straßenbahn zu den Sternen reisen - Dieses ungewöhnliche Angebot kommt bei den Bremerinnen und Bremern gut an. Für diese Reise ins All benötigt man garantiert kein Weltraum-Training! Die Kombination aus einer Fahrt mit der historischen Straßenbahn, einem Besuch im Planetarium und anschließender praktischer Sternenbeobachtung unter freiem Himmel ist eine runde Sache. Wegen der hohen Nachfrage bieten wir diese Tour erneut dreimal an. Ich freue mich darüber, dass sich so viele Menschen in dieser Stadt für ihre Bremer Straßenbahn interessieren und uns durch ihr Fahrgeld unterstützen."
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Aktuelles von der Stadtrundfahrt-Straßenbahnlinie 15
THEMEN DER LINIE 15
- Nächste Fahrt
- Jahresprogramm 2009
NÄCHSTE FAHRT
- Der nächste Termin ist am 12. April 2009.
JAHRESPROGRAMM 2009
Infos folgen demnächst
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Aktuelles von der historischen Ringbahnlinie 16
AKTUELLE THEMEN DER LINIE 16
- Der nächste Termin
- Jahresprogramm 2009
DER NÄCHSTE TERMIN
Der nächste Termin ist am 26. April 2009.
JAHRESPROGRAMM 2009
Infos folgen demnächst.
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Noch mehr Zeitreisen
Die BSAG und die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. planen für 2008 wieder einige besondere Zeitreisen für die Freunde Bremens und seiner Straßenbahn:
- MilchStraßenBahn: Die Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. fahren wieder mit der „Elektrischen“ zu den Sternen. Garantiert ohne Überlicht-Geschwindigkeit bringt eine historische Bahn die Fahrgäste ins Olbers-Planetarium und anschließend zur Sternen-Beobachtung in die Dunkelheit. Die nächsten Termine sind im März und im November 2008
- Einen historischen Linienverkehr gibt es am 20. April 2008 zwischen Flughafen und Horn-Lehe anlässlich des Themas „10 Jahre Neues Netz“. Zwischen etwa 10:30 und 16:30 Uhr fahren 3 Züge aus den fünfziger und sechziger Jahren (Gelenktriebwagen 445, „Zigarre“ 811 und „Ackerwagen“ 917) im 40-Minuten-Takt auf der Strecke Neuenlander Feld - Horner Mühle. Es gilt der VBN-Tarif
Anmeldungen und Infos Tel: 0421/ 5596-7642 E-Mail: info@fdbs.net
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Bremerinnen und Bremer engagieren sich für "Ihre" Bremer Straßenbahn
Straßenbahnerinnen, Straßenbahner und Straßenbahnfreunde haben sich 1989 im Verein Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. zusammengeschlossen, sorgen in Ihrer Freizeit dafür, dass die historischen Straßenbahnzüge rollen können und tragen zum Aufbau der Sammlung zur Bremer Straßenbahn- und Mobilitätsgeschichte bei. Deshalb sind 2007 auch Blicke hinter die Kulissen des historischen Straßenbahnverkehrs in Bremen geplant.
Georg Drechsler, Vorstandsvorsitzender der BSAG: „Ich freue mich über das ehrenamtliche und zugleich professionelle Engagement vieler Bremerinnen und Bremer für „ihre“ Straßenbahn. Dabei finde ich es bemerkenswert, wie stark sich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG in ihrer Freizeit für die Entwicklung der Mobilität in unserer Stadt interessieren, diese dokumentieren und der Öffentlichkeit zum Beispiel mit Ausstellungen oder lebendigen Zeitreisen erlebbar machen. Vorbei fahrende historische Straßenbahnen zaubern bei vielen Passanten ein Lächeln auf den Lippen. All dies zeigt mir, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden: Wir tun was für unsere Stadt.“
Gerd Borcherding, 2. Vorsitzender der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.: „Ich bin 1954 geboren und im Stadtteil Findorff aufgewachsen. Dort gab es bis in die sechziger Jahre die Straßenbahnlinien 5, 6 und 7. Außerdem waren noch viele Relikte der meterspurigen Kleinbahn Bremen-Tarmstedt, genannt „Jan Reiners“, vorhanden. Meine Großeltern wohnten in Bremen-Horn, und zum Wochenende bin ich oft mit der Straßenbahn dort hin gefahren. Mit der „6“ zum Bahnhof und dort in die alte Linie 4 nach Horn. Wenn es möglich war, habe ich mich immer in der Nähe des Fahrers aufgehalten, um ihn bei seiner Arbeit zu beobachten. Diese Verbindungen wurden nach und nach zugunsten von Buslinien aufgegeben. In den folgenden Jahren habe ich mich nicht mehr so sehr für die Straßenbahn interessiert. Die Lehre als Kommunikationstechniker, Tanzschule und die Tätigkeit als Bassist in einer Band haben mich davon abgehalten. Nach meiner Heirat, Anfang der achtziger Jahre, erschien ein Buch über die Bremer Straßenbahn. Es ging erneut los – das Interesse war wieder geweckt. Ein Straßenbahner rief 1989 durch einen Zeitungsartikel im Weser-Kurier zur Gründung eines Straßenbahn-Vereins auf. Da musste ich natürlich mit dabei sein. Mittlerweile existiert der Verein über 17 Jahre und ist in Bremen durch sein Engagement für das Museum „Das Depot“, die Museumslinien 15 und 16 sowie diverser Sonderfahrten bekannt.“
Peter Burtchen ist seit 1989 Mitglied bei den Freunden der Bremer Straßenbahn e.V. und seit 1990 ehrenamtlicher Schaffner der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. Er meint zur MilchStraßenBahn: „Mit der Straßenbahn zu den Sternen reisen - Dieses ungewöhnliche Angebot kommt bei den Bremerinnen und Bremern gut an. Für diese Reise ins All benötigt man garantiert kein Weltraum-Training! Die Kombination aus einer Fahrt mit der historischen Straßen-bahn, einem Besuch im Planetarium und anschließender praktischer Sternenbeobachtung unter freiem Himmel ist eine runde Sache. Wegen der hohen Nachfrage bieten wir diese Tour erneut dreimal an. Ich freue mich darüber, dass sich so viele Menschen in dieser Stadt für ihre Bremer Straßenbahn interessieren und uns durch ihr Fahrgeld unterstützen.
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Historische Straßenbahnwagen der BSAG
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Parade der historischen Bahnen in Sebaldsbrück. Von links nach rechts: 49, 134, 701, 811, 917, 445 sowie ein Stadtbahnzug und ein Gt8N. (Foto: Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.)
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Parade der historischen Straßenbahnwagen in Sebaldsbrück (Foto: Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.)
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Ansturm auf die Stadtrundfahrtlinie 15
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Die "Molly" in Sebaldsbrück
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Die "Molly", Triebwagen Nr. 49, wurde bereits 1900 gebaut. Molly ist damit der älteste Straßenbahnwagen der BSAG. Die "Molly" ist noch fahrbereit und zu besonderen Anlässen auf Achse, so zum Beispiel bei der Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke bis nach Borgfeld. Sie darf jedoch leider keine Fahrgäste befördern.
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Triebwagen Nr. 134 war ursprünglich ein Fahrzeug wie die "Molly". Das heißt, er hatte offene unverglaste Plattformen. Heute präsentiert er sich im Umbau-Zustand der späten dreißiger Jahre. Vornehm mit Plüschpolstern und Gardinen, kann der 134er mit seiner gediegenen Innenausstattung für Sonderfahrten angemietet werden. Er wird zudem regelmäßig auf der historischen Ringbahnlinie 16 eingesetzt.
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Beschilderung und Stromabnehmer des Triebwagens 134
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Wagennummer
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Wappen am historischen Triebwagen 134
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Achslager des Wagens 134
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Wagen 701 entstand 1947 bei der Bremer Dock- und Maschinenbaugesellschaft, der späteren "AG Weser". Wie in den Nachkriegsjahren sitzen die Fahrgäste auf Bänken aus Lattenholz. Triebwagen 701 wird auf der historischen Ringbahnlinie 16 eingesetzt und steht auch für Sonderfahrten zur Verfügung.
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"Ackerwagen" 917 vor der Halle in Sebaldsbrück
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"Ackerwagen" 917 ist ein dreiachsiger Gelenktriebwagen. Das 1956 gebaute Fahrzeug hat ein zweiachsiges Vorderteil und einen einachsigen Nachläufer. Diese Bauart gab es nur in Bremen. Der 917-er konnte mit dem Fahrkomfort der damals modernen Großraumwagen nicht mithalten. Seine eigenwillige Fahrweise, die beim Öffnen und Schließen laut ratternden Schiebetüren und viele andere liebevolle Details lassen die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis werden. Er wird auf der Stadtrundfahrtlinie 15 und zu besonderen Anlässen eingesetzt.
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Vorderansicht des historischen "Ackerwagens" 917
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Bernd Kindereit an der Kurbel des "Ackerwagens" 917
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Der Schaffnerplatz im Triebwagen 917.
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Übergabe des soeben restaurierten Wagens 917
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Jürgen Trittin an der Kurbel des hsitorischen Straßenbahn-Triebwagens Nr. 917 unter der Aufsicht des Straßenbahnfahrers Bernd Kindereit
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Linie 15 - Stadtrundfahrt
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Großraumzug 811/1806 ist Baujahr 1954 und repräsentiert die Straßenbahntechnik der "Wirtschaftswunderjahre". Trieb- und Beiwagen besitzen Schaffnerplätze: Beim sogenannten Fahrgastfluss mussten - und müssen - die Fahrgäste hinten einsteigen, beim Schaffner die Fahrkarten vorzeigen oder kaufen und dann nach vorn durchgehen. Der Großraumzug kann für Sonderfahrten gemietet werden und wird planmäßig auf der Stadtrundfahrtlinie 15 eingesetzt.
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Bitte hinten beim Schaffner einsteigen!
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Front des historischen Triebwagens 811
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Triebwagen 811 - oder "Zigarre" - kurz vor der Abfahrt der Stadtrundfahrtlinie 15 am Hauptbahnhof
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Der Wagen 445 ist das zweite Triebfahrzeug der Stadtrundfahrt-Linie 15. Der Hansa-Gelenkzug 445/1458 wurde Mitte der sechziger Jahre gebaut zu einer Zeit, als Straßenbahnfahren wieder modern wurde. Er wurde zunächst vor allem auf der damals neuen Straßenbahnlinie 1 von Arsten nach Osterholz eingesetzt. Der jüngste historische Straßenbahnzug der BSAG verstärkt heute die Stadtrundfahrtlinie 15 und kann auch für Sonderfahrten angemietet werden.
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Zielschild und Stromabnehmer des Wagens 445
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Stirnpartie. Der rote Punkt bedeutete "schafnnerloses Fahrzeug" und das F stand für Funkeinrichtungen
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Türenanordnung des historischen Triebwagens 445. Die Schilder an den Türen informieren u.a. darüber, dass sich kein Schaffner an Bord befindet.
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