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Das Depot
FALTBLATT
Das Faltblatt der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. finden Sie als PDF-Dokument zum Herunterladen (rund 2 mb) hier
NÄCHSTER TERMIN
Sonntag, 12. Februar 2012, geöffnet
INFOS
Das „Depot“ in der Schloßparkstraße 45 öffnet an jedem zweiten Sonntag im Monat, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr (letzter Einlass ist um 16.30 Uhr) wieder seine Tore. In der seit 2003 bestehenden Straßenbahn-Ausstellung der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. in Sebaldsbrück erhält man nicht nur interessante Einblicke in die Entwicklung der Bremer Straßenbahn, sondern „er-fährt“ auch einiges über zukünftige Planungen. Da die Ausstellung bei den Bremerinnen und Bremern gut ankommt, wurde sie in vergangenen Wochen von den Freunden der Bremer Straßenbahn e.V. erweitert und ergänzt. Seit kurzem sind historische Bremer Omnibusse im „Depot“ zu sehen. Die Fahrzeuge mit der Nummern 225 (MAN-Gelenkbus der BSAG von 1972) und 4919 (einer der ersten Niederflurbusse, Marke Neoplan, Baujahr 1988) ergänzen die Fahrzeug-Sammlung. Außerdem ist ein historischer Gelenkbus aus Bremerhaven ausgestellt.
WEITERE EXPONATE
Weitere Exponate in der Ausstellung sind:
- LGB-Modellbahn-Anlage (Spur IIm), die man mit einem echten Fahrschalter steuern kann
- Der seit einigen Jahren vorhandene Opel Blitz, ein Turmwagen der ehemaligen Bremerhavener Straßenbahn zur Wartung der Oberleitungen, wurde in die Ausstellung integriert
- Für die kleinen Besucher gibt es eine Holz-Eisenbahn
- Ehemaliger Gelenkbus der Bremerhavener Verkehrsbetriebe
- Noch in Planung ist ein Funkraum, der sozusagen eine Miniatur-Leitstelle darstellt. Ein CB-Funkgerät wird installiert, mit dem man dann einen der abgestellten Wagen anfunken kann
Das Depot – die Straßenbahn-Ausstellung im Betriebshof Sebaldsbrück, Schloßparkstr. 45, geöffnet an jedem zweiten Sonntag im Monat von 10 bis 17 Uhr. Erwachsene zahlen 2 Euro Eintritt, Kinder nur einen Euro. Mit Bodo Bonus gibt es für eine Begleitperson freien Eintritt.
EIN RUNDGANG
Das „Depot“ in der Schloßparkstraße 45 öffnet wieder am Sonntag, 12. Februar, von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr (letzter Einlass ist um 16.30 Uhr) seine Tore. In der seit 2003 bestehenden Straßenbahn-Ausstellung der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V. in Sebaldsbrück erhält man nicht nur interessante Einblicke in die Entwicklung der Bremer Straßenbahn, sondern „er-fährt“ auch einiges über zukünftige Planungen.Bereits bei der Gründung des Vereins im September 1989 war durch die Gründungsmitglieder beschlossen worden, auch in Bremen ein Straßenbahnmuseum nach den Vorbildern anderer Städte aufzubauen und zu betreiben. Wegen fehlender Räumlichkeiten musste dieses Vorhaben aber zunächst zurückgestellt werden. Als der Verein 2002 im hinteren Teil des Straßenbahnbetriebshofs Sebaldsbrück (Zugang von der Schloßparkstraße) neue, größere Räume erhielt, wurde dieser Entschluss wieder aufgenommen, um die inzwischen stark angewachsene Sammlung von Schaustücken aller Art, vor allem aber die Fahrzeuge, einem interessierten Publikum zeigen zu können. Nach 15-monatigen intensiven gemeinsamen Umbau- und Renovierungsarbeiten durch die BSAG und Vereinsmitglieder wurde die Dauer-Ausstellung im Oktober 2003 feierlich eröffnet. Als passender Name war „Das Depot“ gewählt worden, wobei die drei über dem Schriftzug stehenden Bögen die Dachform der Sebaldsbrücker Fahrzeughalle symbolisieren. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Teile: In der vorderen Ausstellungshalle werden die Besucher durch Stellwände, Schautafeln, Fotos, alte Fahrscheine und zahlreiche Exponate über die Geschichte und Technik der Straßenbahn informiert.
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Geschichte: Hier erfahren die Besucher, wie 1876 alles mit der Pferdebahn begann, welche Aufgaben die Stallmeister hatten, wann in Bremen die erste „Elektrische“ fuhr, welche Bedeutung die früheren Farbscheiben hatten, wie viel im November 1923 ein Fahrschein kostete, wann die Strecke zur Neuen Vahr und weiter nach Blockdiek und danach bis Osterholz eröffnet wurde; aber auch, wann man zum letzten Mal mit der „Elektrischen“ nach Findorff fahren konnte. Fahrscheine und Entwerter: Hier wird gezeigt, wie in den vergangenen 135 Jahren die Fahrkarten aussahen und wie „Schwarzfahren“ verhindert wurde.
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Technik: Wen es interessiert, welchen Weg der Strom vom Kraftwerk bis in die Fahrmotoren zurücklegt, wie ein Fahrschalter funktioniert, wie die Fahrleitung an den Häuserwänden befestigt wurde, wozu eine Schienenbremse gut ist, weshalb jede Straßenbahn einen Umformer hat, wie in der „Vor-LED-Zeit“ Liniennummern und Fahrziele durch Kurbeln umgestellt wurden und was ein alter Kohlenschütter mit der Straßenbahn zu tun hat, für den ist dieser Bereich interessant.
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Er leitet aber auch über zur Bremer Straßenbahn von heute. Hier geht es unter anderem um Signale: Es wird erklärt, welchen Sinn dass „A“ und das orangefarbene „T“ an den Ampeln haben und wie die Fahrer erkennen können, ob die Weichen in die richtige Richtung zeigen und wie schnell in manchen Bereichen gefahren werden darf.
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Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass viele Ausstellungsstücke als Spenden zum Verein gekommen sind und nur so einer großen Öffentlichkeit gezeigt werden können, wofür auf diesem Wege den Spendern einmal herzlich gedankt wird. Die ursprüngliche, aber „in die Jahre gekommene“ störanfällige H0-Modell-Straßenbahnanlage wurde 2009 durch eine neue LGB-Anlage ersetzt, die durch einen „richtigen“ alten Fahrschalter gesteuert werden kann und sich speziell bei den jüngeren Besuchern großer Beliebtheit erfreut.
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Einige Ausstellungsstücke haben eine sehr bewegte Vergangenheit, wie z. B. der Kopf des Triebwagens 820, der 2006 nach einer längeren Odyssee zu uns gelangt ist. Er leitet über zum zweiten Teil, den Fahrzeugen:
Durch einen kleinen Durchgang gelangen die Besucher von der Ausstellungshalle in den durch einen Zaun gesicherten Bereich der Fahrzeughalle zur Fahrzeugausstellung, die sicherlich als Höhepunkt bezeichnet werden kann und in der die Bremer Museumswagen aus nunmehr neun Epochen in vollem Glanz zu sehen und bestaunen sind: Triebwagen 49 „Molly“ von 1900, Triebwagen 134 (Baujahr 1904) im Bauzustand von 1939, der erste Nachkriegs-Neubau „Dockwagen“ 701 von 1947, zwei so genannte Großraumzüge („Zigarren“; Triebwagen 811 und Beiwagen 1806 sowie 827+1815) von 1954, dann ein besonderes Unikum, das es in dieser Form nur in Bremen gegeben hat: der Dreiachs-Gelenktriebwagen („Ackerwagen“) 917 von 1957, der als einziger aus einer Serie von je 27 Trieb- und ebensolchen Beiwagen erhalten geblieben ist. Es folgen ein Hansa-Gelenkzug (446/1458) von 1967 und ein Wegmann-Zug (528/728) von 1977. Im Jahre 2009 wurde ein alter Wagenkasten geborgen, der von 1925 bis 2009 in einem Kleingarten als Landbude gedient hatte und als ehemaliger Pferdebahnwagen Nr. 23 von 1888 identifiziert wurde. Daneben sind noch einige Arbeits- und Sonderfahrzeuge zu sehen, und auch die Busfans kommen auf ihre Kosten. Die Wagen 49, 134, 701, 811/1806, 917 sowie 446/1458 sind voll fahrbereit und werden, mit Ausnahme des Triebwagens 49, auch für Fahrten eingesetzt (Triebwagen 811 befindet sich derzeit allerdings in der Werkstatt, wird aber voraussichtlich im Sommer zusammen mit seinem Beiwagen 1806 wieder auf Tour gehen können). Filme und Fotos zu aktuellen und vergangenen Ereignissen runden die Ausstellung ab.
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Rundgang durch die Ausstellung
Liniennetzpläne aus den 50-er und 60-er Jahren, Fotos aus der Zeit der Pferdebahnwagen, ein alter Führerstand. Das ist nur eine kleine Auswahl der vielen Erinnerungsstücke der Bremer Straßenbahngeschichte, welche die Freunde der Bremer Straßenbahn in den zurückliegenden Jahren gesammelt, sortiert, akribisch aufgearbeitet und aufgebaut haben. Die in Bremen äußerst rührigen Fans und Freunde des Schienenverkehrs haben so „heimlich, still und leise“ die in der norddeutschen Region wohl umfassendste Sammlung zur Geschichte der städtischen Mobilität zusammengetragen.
In den Räumen ist vieles aus über 130 Jahre nBremer Straßenbahngeschichte zu sehen, aber auch von den Perspektiven des ÖPNV’s in Bremen und in der Region. Dazu zählen auch die historischen Wagen von 1900 bis heute, die in der Fahrzeughalle ausgestellt und zu besichtigen sind. Viele Exponate stehen ganz bewusst nicht unter Glas, sondern sind zum Anfassen und Ausprobieren da. So kann der Besucher zum Beispiel den ausgebauten Fahrschalter einer Straßenbahn aus der Zeit um 1900 einmal selbst bedienen. In der Medienecke gibt es wechselnde Filmvorführungen rund um die Bremer Straßenbahn. „Noch jemand ohne Fahrschein?“ Interessante Exponate verdeutlichen, wie sich die Fahrkarten im Laufe der Jahrzehnte immer wieder bis zum heutigen modernen Ticket mit einem Chip zum bargeldlosen Bezahlen verändert haben. Damit Straßenbahnen und Busse rollen können, ist viel Technik erforderlich. Vom Fahrschalter über spezielle Verkehrszeichen bis hin zum Gleisbau gibt es viele interessante Ausstellungsstücke.
130 Jahre Straßenbahngeschichte sind zugleich auch 130 Jahre Stadtgeschichte. Anhand von Fotos und gut aufbereiteten Texttafeln kann man nachlesen, wie sich der Öffentliche Personennahverkehr in Bremen entwickelt hat.
Ein Höhepunkt der Ausstellung ist die große Straßenbahn-Modellanlage. Vom Depot in Sebaldsbrück bis hin zur Wendeschleife am Bürgerpark - Im Maßstab 1:87 kann man Straßenbahnbetrieb in Miniatur „er-fahren“.
In der Wagenhalle, die übrigens aus dem Jahr 1926 stammt und noch wie ein klassisches „Depot“ aussieht, können die historischen Straßenbahnwagen besichtigt werden, soweit diese nicht gerade im Einsatz sind:
- Triebwagen 49, Baujahr 1900 („Molly“, betriebsfähig, aber Einsatz nur ohne Fahrgäste)
- Triebwagen 134, Baujahr 1904 (im Zustand von 1939)
- Triebwagen 701, Baujahr 1947
- Großraumzug 811 + 1806 („Zigarre“, Baujahr 1954)
- Gelenktriebwagen 917 („Ackerwagen“, Baujahr 1956)
- Hansa-Gelenkzug 445/ 1458 (Baujahr 1966 beziehungsweise. 1967)
- Schienenschleifwagen SS1 (Ursprungsbaujahr 1947, nicht betriebsfähig, Aufarbeitung als Beiwagen für Wagen 701 geplant)
- Großraumtriebwagen 827 („Zigarre“, Baujahr 1955, nicht betriebsfähig)
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Das sollte man wissen
Das Museum ist normalerweise an jedem zweiten Sonntag im Monat von 10 bis 17 Uhr (Einlass bis um 16.30 Uhr) geöffnet, sowie für Gruppen, wie zum Beispiel Schulklassen, nach Voranmeldung. Die Eintrittspreise sind erschwinglich. Sie kosten:
- 2 € für Erwachsene,
- 1 € für Kinder und
- 5 € für Familien.
Die Einnahmen kommen dem weiteren Ausbau der Ausstellung zugute. Darüber hinaus sind Sonderveranstaltungen geplant, über die rechtzeitig informiert wird.
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Meinungen
Georg Drechsler, Vorstandsvorsitzender der BSAG, freut sich: „Das ehrenamtliche und gleichzeitig sehr professionelle Engagement der Freunde der Bremer Straßenbahn e.V., in dem auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BSAG aktiv sind, ermöglicht seit vielen Jahr den Betrieb unserer historischen Straßenbahnzüge. Die heutige Eröffnung der Ausstellung trägt sicher auch zur kulturellen Bereicherung des Ortsteils Sebaldsbrück bei. Ich hoffe, dass die ansprechenden Exponate und gut aufbereiteten Informationen viele Bremerinnen und Bremer dazu anregen werden, sich mit der Geschichte, aber auch mit der Zukunft der Straßenbahn zu beschäftigen. So wünsche ich mir viele interessante Veranstaltungen in einem kleinen, aber lebendigen Museum. Denn die Straßenbahn hat nicht nur die Stadtgeschichte entscheidend beeinflusst, sondern sie hat Zukunft in Bremen.“ Bernd Kindereit von den Freunden der Bremer Straßenbahn e.V.: „Als wir den Verein am 11.9.1989 gründeten, hätte keiner zu hoffen gewagt, dass wir so viel Zuspruch erfahren und innerhalb weniger Jahre so viel erreichen würden. Ein erster Schritt war die Erhaltung des letzten Straßenbahn-Großraumzuges und seinen Einsatz auf Stadtrundfahrten. Im Laufe der Jahre kamen weitere Oldtimer dazu. Unsere Fahrten erfreuten sich wachsender Beliebtheit. Inzwischen verfügen die BSAG und unser Verein über sechs betriebsfähige, historische Straßenbahntrieb- und zwei Beiwagen. Mit der Eröffnung der Ausstellung wünschen wir uns nicht nur viele Besucher und interessante Veranstaltungen, sondern auch den weiteren Ausbau unserer Sammlungen und möglichst neue Mitglieder die unsere Arbeit aktiv unterstützen. Vor allem hoffen wir weiterhin auf gute Zusammenarbeit mit der BSAG.“
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Historische Straßenbahnwagen der BSAG
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Parade der historischen Bahnen in Sebaldsbrück. Von links nach rechts: 49, 134, 701, 811, 917, 445 sowie ein Stadtbahnzug und ein Gt8N. (Foto: Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.)
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Parade der historischen Straßenbahnwagen in Sebaldsbrück (Foto: Freunde der Bremer Straßenbahn e.V.)
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Ansturm auf die Stadtrundfahrtlinie 15
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Die "Molly" in Sebaldsbrück
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Die "Molly", Triebwagen Nr. 49, wurde bereits 1900 gebaut. Molly ist damit der älteste Straßenbahnwagen der BSAG. Die "Molly" ist noch fahrbereit und zu besonderen Anlässen auf Achse, so zum Beispiel bei der Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke bis nach Borgfeld. Sie darf jedoch leider keine Fahrgäste befördern.
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Triebwagen Nr. 134 war ursprünglich ein Fahrzeug wie die "Molly". Das heißt, er hatte offene unverglaste Plattformen. Heute präsentiert er sich im Umbau-Zustand der späten dreißiger Jahre. Vornehm mit Plüschpolstern und Gardinen, kann der 134er mit seiner gediegenen Innenausstattung für Sonderfahrten angemietet werden. Er wird zudem regelmäßig auf der historischen Ringbahnlinie 16 eingesetzt.
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Beschilderung und Stromabnehmer des Triebwagens 134
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Wagennummer
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Wappen am historischen Triebwagen 134
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Achslager des Wagens 134
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Wagen 701 entstand 1947 bei der Bremer Dock- und Maschinenbaugesellschaft, der späteren "AG Weser". Wie in den Nachkriegsjahren sitzen die Fahrgäste auf Bänken aus Lattenholz. Triebwagen 701 wird auf der historischen Ringbahnlinie 16 eingesetzt und steht auch für Sonderfahrten zur Verfügung.
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"Ackerwagen" 917 vor der Halle in Sebaldsbrück
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"Ackerwagen" 917 ist ein dreiachsiger Gelenktriebwagen. Das 1956 gebaute Fahrzeug hat ein zweiachsiges Vorderteil und einen einachsigen Nachläufer. Diese Bauart gab es nur in Bremen. Der 917-er konnte mit dem Fahrkomfort der damals modernen Großraumwagen nicht mithalten. Seine eigenwillige Fahrweise, die beim Öffnen und Schließen laut ratternden Schiebetüren und viele andere liebevolle Details lassen die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis werden. Er wird auf der Stadtrundfahrtlinie 15 und zu besonderen Anlässen eingesetzt.
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Vorderansicht des historischen "Ackerwagens" 917
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Bernd Kindereit an der Kurbel des "Ackerwagens" 917
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Der Schaffnerplatz im Triebwagen 917.
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Übergabe des soeben restaurierten Wagens 917
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Jürgen Trittin an der Kurbel des hsitorischen Straßenbahn-Triebwagens Nr. 917 unter der Aufsicht des Straßenbahnfahrers Bernd Kindereit
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Linie 15 - Stadtrundfahrt
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Großraumzug 811/1806 ist Baujahr 1954 und repräsentiert die Straßenbahntechnik der "Wirtschaftswunderjahre". Trieb- und Beiwagen besitzen Schaffnerplätze: Beim sogenannten Fahrgastfluss mussten - und müssen - die Fahrgäste hinten einsteigen, beim Schaffner die Fahrkarten vorzeigen oder kaufen und dann nach vorn durchgehen. Der Großraumzug kann für Sonderfahrten gemietet werden und wird planmäßig auf der Stadtrundfahrtlinie 15 eingesetzt.
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Bitte hinten beim Schaffner einsteigen!
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Front des historischen Triebwagens 811
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Triebwagen 811 - oder "Zigarre" - kurz vor der Abfahrt der Stadtrundfahrtlinie 15 am Hauptbahnhof
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Der Wagen 445 ist das zweite Triebfahrzeug der Stadtrundfahrt-Linie 15. Der Hansa-Gelenkzug 445/1458 wurde Mitte der sechziger Jahre gebaut zu einer Zeit, als Straßenbahnfahren wieder modern wurde. Er wurde zunächst vor allem auf der damals neuen Straßenbahnlinie 1 von Arsten nach Osterholz eingesetzt. Der jüngste historische Straßenbahnzug der BSAG verstärkt heute die Stadtrundfahrtlinie 15 und kann auch für Sonderfahrten angemietet werden.
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Zielschild und Stromabnehmer des Wagens 445
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Stirnpartie. Der rote Punkt bedeutete "schafnnerloses Fahrzeug" und das F stand für Funkeinrichtungen
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Türenanordnung des historischen Triebwagens 445. Die Schilder an den Türen informieren u.a. darüber, dass sich kein Schaffner an Bord befindet.
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