Die Vorgeschichte - der Weg zur Dauerausstellung.

Bereits Mitte der 1990er Jahre kam die Idee auf, dass auch Bremen ein Straßenbahn Museum erhalten soll. Als Vorbild stand - wie schon bei der Vereinsgründung - der Verein "Freunde der Nürnberg-Fürther Straßenbahn e.V." Pate. Für einen kleinen abgeschlossenen Betriebshof / Museum wurde der Verein zu spät gegründet. Die ehemalige Wagenwerkstatt in Walle war bereits zur "Kulturwerkstatt Westend" umgebaut worden...

Das grobe Konzept stand bereits Jahre zuvor ( siehe ältereVereinsmeldungen). Durch einen für uns glücklichen Umstand konnten wir knapp 1,5 Jahre vor der Eröffnung in die heutigen - für eine Ausstellung besser geeigneten - Räume umziehen. Das Museum wurde zwar nicht zum Selbstläufer, jedoch erfuhren wir eine größere Unterstützung aus allen Bereichen der BSAG, als wir es zu hoffen gewagt hätten. In diversen Ecken lagerten noch historisch wertvolle Utensilien. Als ein Glücksfall erwies sich die bereits erwähnte ehem. Wagenwerkstatt in Walle. Im Keller lagerte eine Vielzahl (heutiger) Ausstellungsstücke. Diese konnten von uns geborgen und aufgearbeitet werden. Ebenso halfen uns viele Straßenbahnfreunde, bzw. ehem. Straßenbahner durch Sachspenden die Ausstellung zu komplettieren.

Nach knapp 15 monatiger Arbeit waren die Elektrik überarbeitet, diverse Mauern versetzt, Wände und Boden gestrichen, ein Werkstattbereich abgetrennt, das Archiv eingerichtet und die Sozialräume auf Vordermann gebracht. Die Ausstellungshalle füllte sich langsam mit Leben. Die Modellbahn konnte rechtzeitig in einem vorzeigbaren Zustand aufgebaut werden.
Besonders durch den recht eng gesteckten Zeitrahmen wurde die "Depot"-Eröffnung zur großen Herausforderung. Galt es doch das Depot termingerecht eröffnen zu können und das neben dem laufenden Betrieb der Museumsstraßenbahnen.

Ohne die unzählige Hilfe diverser BSAG-Mitarbeiter und ehrenamtlicher Vereinsmitglieder wäre dieses sicherlich nicht zu realisieren gewesen. Allen an der Erstellung und Eröffnung Beteiligten gilt unser Dank!