Glückwünsche an die BSAG zum 150. Geburtstag

150 Jahre BSAG stehen für Mobilität, Wandel und Verlässlichkeit in Bremen. Seit der ersten Pferdebahn 1876 hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und Generationen begleitet. Vom Übergang zur elektrischen Straßenbahn über den Ausbau des Busnetzes bis hin zu modernen, klimafreundlichen Fahrzeugen spiegelt die BSAG zugleich ein Stück Stadtgeschichte. Bremen wird gern das »Dorf mit Straßenbahn« genannt – überschaubar, nahbar und doch mit einer Mobilität, die sonst nur Großstädte bieten. Die BSAG verbindet Stadtteile, Menschen und Lebenswelten und ermöglicht Bildung, Arbeit, Kultur und Freizeit. Sie bringt Kinder zur Schule, Beschäftigte zur Arbeit, Senior:innen zu Terminen und Fans ins Stadion. Auch für Gäste aus aller Welt ist sie oft der erste Kontakt mit der Stadt.

Mein Dank gilt allen Mitarbeitenden, die Bremen täglich in Bewegung halten.

Andreas Bovenschulte
Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen

108 Millionen Fahrgäste im Jahr – dahinter stehen Menschen, die täglich auf die BSAG angewiesen sind. Bremen ist ohne die BSAG nicht denkbar, auch für mich nicht. Seit fast drei Jahren erlebe ich, mit welchem Engagement und welcher Professionalität sie diese Stadt verbindet. Ein dichtes Liniennetz, moderne Fahrzeuge und Mitarbeitende, die Verantwortung übernehmen, machen die Mobilität verlässlich und nachhaltig. Gleichzeitig zeigt die BSAG große Innovationskraft: das neue Depot in Gröpelingen, der erste vollständig auf Elektromobilität umgerüstete Betriebshof – starke Zeichen für Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit. Innovation hat Tradition: von der Pferdebahn über die frühe Elektrifizierung bis zu barrierefreien Fahrzeugen und dem weltweit ersten durchgehenden Niederflurgelenkwagen.
Heute steht die BSAG für klimafreundliche, soziale und zukunftsfähige Mobilität. Ich danke allen Mitarbeitenden herzlich und gratuliere zu 150 Jahren BSAG.

Özlem Ünsal
Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Dorf mit Straßenbahn: so wird Bremen – meistens voller Zuneigung – oft genannt. Und da sehen Sie es: Die Straßenbahn, und also auch die BSAG, sind prägend für unsere Stadt. Sie verbindet uns. Und wo es keine Schienen gibt, tut die BSAG dies mit Bussen. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich als Schülerin jeden Morgen zum Sonderbus gelaufen bin. Oft musste ich mich beeilen. Aber ich habe ihn immer erwischt! Der Name der BSAG hat sich zwar geändert – Pferde kommen darin nicht mehr vor. Aber was sich nicht geändert hat: Dass es Menschen sind, die uns ans Ziel bringen: zuverlässig, bei jedem Wetter, zu fast jeder Tages- oder Nachtzeit. Ihnen für Ihre tägliche Arbeit: Herzlichen Dank!
Und der BSAG herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag!

Antje Grotheer
Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft

150 Jahre Bremer Straßenbahn – das sind 150 Jahre Verlässlichkeit, Innovation und täglicher Einsatz für unsere Stadt, das ist ein zentrales Element öffentlicher Daseinsvorsorge. Generationen von Mitarbeitenden haben mit Engagement und Leidenschaft dafür gesorgt, dass Bremen immer in Bewegung bleibt. Darauf können wir stolz sein. Die BSAG mit ihren Straßenbahnen und Bussen ist weit mehr als ein Verkehrsmittel – sie ist Teil unserer Bremer Identität.
Ich danke allen Beschäftigten für ihren Beitrag zu diesem Erfolg und wünsche unserem Unternehmen auch für die kommenden Jahrzehnte eine starke Zukunft – für Bremen als lebenswerte Stadt!

Ralph Baumheier
Staatsrat und Aufsichtsratsvorsitzender der BSAG

150 Jahre BSAG – das bedeutet vor allem 150 Jahre Menschen zueinander zu bringen, auch wenn die Umstände nicht immer einfach waren. Die BSAG ist seit ihrem Bestehen ein wesentlicher Eckpfeiler der städtischen Mobilität und ein Stück Bremer Identität. Auch für die Gestaltung der Mobilität der Zukunft wird die BSAG ein zentraler Akteur sein. Deshalb gratuliere ich nicht nur sehr herzlich zum Jubiläum, sondern wünsche allen Mitarbeitenden der BSAG für die künftigen Herausforderungen immer die nötige Innovations- und Schaffenskraft, um die Menschen dieser Stadt und der angrenzenden Gemeinden auch in den nächsten 150 Jahren zueinander zu bringen.

Christof Herr
Geschäftsführer Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN)

Auf dem Weg zur Frühschicht, mit dem Schulranzen im Gedränge oder abends müde, aber sicher nach Hause: Für viele von uns ist die Bremer Straßenbahn AG seit jeher Teil des Alltags. Seit 150 Jahren bringt sie Menschen zusammen, verbindet Stadtteile und begleitet Lebenswege. Für die Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH ist die BSAG nicht nur die größte Gesellschafterin, sondern vor allem eine verlässliche und vertrauensvolle Partnerin, mit der uns viel mehr verbindet als Zahlen und Strukturen. Zum Jubiläum gilt daher mein besonderer Dank allen BSAGler:innen Mit Einsatz, Professionalität und Herzblut sorgen sie Tag für Tag dafür, dass Bremen in Bewegung bleibt. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die Zukunft!

Rainer Counen
Geschäftsführer Verkehrsverbund
Bremen/Niedersachsen (VBN)

Auf Zeitreise mit historischen und modernen Straßenbahnen und Bussen

150 Jahre Bremer Straßenbahn: Wir bringen euch zusammen!

historisches Bild mit Straßenbahn vor dem Bremer Hauptbahnhof

Schön, dass du da bist! Bremen ist ständig in Bewegung – und das seit 150 Jahren. Was am 28. März 1876 als »Bremer Pferdebahn Actiengesellschaft« begann, entwickelte sich rasant zur Erfolgsgeschichte: Bereits 1890 erprobte Bremen die erste elektrische Straßenbahn mit Oberleitung in Europa und 1892 wurde die erste reguläre elektrische Linie in Betrieb genommen. Im Jahr 1911 endete der Pferdebahnbetrieb und die »Elektrische« wurde endgültig zu einem Massenverkehrsmittel. 1924 kamen dann die ersten Omnibusse dazu, zunächst auf den Außenlinien. Heute ist die BSAG dein grüner Motor für die Mobilitätswende. Ob von Blumenthal nach Huchting oder von der Vahr nach Walle – wir verbinden Menschen, Ziele und Geschichten.

In diesem Jahr wollen wir mit dir zusammen feiern

Es lohnt sich, ab jetzt regelmäßig hier vorbeizuschauen, denn wir begleiten unser Jubiläumsjahr mit vielen spannenden Aktionen. Markiere dir schon mal diese Highlights im Kalender:

  • 28. März 2026: An unserem offiziellen Geburtstag schicken wir dich auf Zeitreise. Zwischen 10:30 und 14:30 Uhr pendeln historische Straßenbahnen im Linienverkehr zwischen Innenstadt und der Horner Mühle. Die genauen Fahrpläne findest du »hier«
  • 6. Juni 2026: Das absolute Highlight! Erlebe ab 16:00 Uhr eine gigantische 
    Fahrzeugparade in der Obernstraße. Von der Pferdebahn bis zum modernen „Nordlicht“ zeigen wir dir zwischen Brill und Domsheide die Geschichte der Bremer Mobilität live und in Farbe. Begleitet werden unsere Fahrzeuge von historisch passenden Oldtimern. Das verspricht eine spannende Zeitreise für alle Zuschauerinnen und Zuschauer. 

Mobilität mit Herz und Verstand

Täglich sorgen rund 2.500 Beschäftigte für deine Mobilität, kreuz und quer durch die Stadt und in das Umland. Damit du sicher und entspannt ans Ziel kommst – egal wann und wohin du fährst. Dabei setzen wir kontinuierlich neue Maßstäbe

  • Moderne Fahrzeuge: Schon 1988 waren wir Vorreiter für Niederflurtechnik, als die ersten Niederflurbusse mit Hublift in Betrieb genommen wurden – ein Exemplar ist heute noch als betriebsfähiges Museumsfahrzeug im Einsatz. 1990 wurde die erste 100% niederflurige Straßenbahn der Welt in Bremen vorgestellt. Ab 1993 folgten dann die vollständig niederflurigen Serienfahrzeuge vom Typ GT8N. Heute verfügen wir mit den beiden Nachfolgetypen, dem GT8N-1 und dem GT8N-2 – unserem Nordlicht – über eine komplett niederflurige Straßenbahnflotte. Auch im Busbereich verfügen wir über moderne und umweltfreundliche Fahrzeuge. Neben den noch vorhandenen Dieselbussen, welche die strenge Euro-6-Abgasnorm erfüllen, kommen immer mehr E-Busse zum Einsatz. In Bremen-Nord fahren bereits 50 moderne vollelektrische Gelenkbusse.
  • Ausbau des Liniennetzes: Nachdem Bremen – wie ebenfalls viele andere Städte – von Streckenstilllegungen nicht verschont wurde, konnten doch auch neue Straßenbahnstrecken in Betrieb genommen werden: 1967/68 über die Vahr nach Osterholz, 1973 nach Arsten und 1976 nach Huchting. Seit Mitte der 1990er Jahre wird nun konsequent das Straßenbahnnetz in Bremen ausgebaut. 1998 konnten gleich mehrereStraßenbahnen und Busse von damals und heute Neubaustrecken eröffnet werden: Die neue (alte) Linie 4 zwischen Arsten-Süd und Horn sowie die Verlängerung der Linie 6 – die nun direkt vor dem Flughafen hält – und der Universität. 2002 wird die Linie 4 ab Horn bis Borgfeld verlängert und 2006 erhält die Überseestadt einen Straßenbahnanschluss. 2012/13 wird die Linie 1 von Osterholz über Tenever und den Weserpark bis zum Bf Mahndorf verlängert. 2014 erreicht die Linie 4 mit ihrer Verlängerung nach Lilienthal erstmals niedersächsisches Gebiet. Aktuell werden die neuen Straßenbahnstrecken nach Mittelshuchting (Linie 1), Stuhr und Leeste (Linie 8) sowie die Verbindung zwischen Bennigsenstraße und Julius-Brecht-Allee (Linie 2) gebaut. Damit ist die Straßenbahn das Rückgrat des Nahverkehrs unserer Stadt. Ergänzt wird es durch ein leistungsfähiges Busnetz, welches in der Vergangenheit stets erweitert wurde. Auch hier sind bereits in diesem Jahr weitere Verbesserungen geplant – beispielsweise mit der schrittweisen Einführung von Metrobuslinien.
  • Komfort, Umweltschutz und Sicherheit: Damit du noch schneller und bequemer an dein Ziel kommst, verkürzen wir die Takte. Auf den Linien 25, 26 und 27 ist das bereits geschehen, zwischen 6:00 und 19:00 Uhr fahren wir durchgängig im dichten Takt. Gemeinsam mit der Stadt Bremen realisieren wir den emissionsfreien ÖPNV. Bereits seit 2010 fahren unsere Straßenbahnen zu 100 Prozent mit Ökostrom. Unser Betriebshof Blumenthal ist bereits komplett auf Elektrobusse umgestellt – die anderen folgen Schritt für Schritt. In Gröpelingen entstand unser modernster Straßenbahnbetriebshof sowie eine großzügige Umsteigeanlage zwischen Straßenbahnen und Bussen – ein ÖPNV-Drehkreuz mit integriertem Polizeikommissariat. Erst kürzlich haben wir das innovative und bis dato deutschlandweit einzigartige System »AI Watch« vorgestellt, das für noch mehr Sicherheit in unseren Fahrzeugen sorgt.

Bleib dran – wir halten dich hier über alle weiteren Events und Überraschungen auf dem Laufenden. Wir freuen uns darauf, dieses besondere Jahr gemeinsam mit dir zu erleben!

Historische Aufnahmen

Die Bremer Straßenbahn wird 150 Jahre alt

Viele Jahre bevor die Baumwollbörse (1902) oder Die Glocke (1928) gebaut wurden, prägte die Bremer Straßenbahn AG (BSAG) bereits das Stadtbild an der Weser. Gegründet wurde die BSAG am 28. März 1876 als »Actien gesellschaft Bremer Pferdebahn«. Dieses Datum markiert auch den Auftakt ins Jubiläumsjahr.

HUCHTAL, OSTERDORFF, BLUMELINGEN UND CO. – EINE VERBINDENDE KAMPAGNE ZUM JUBILÄUM
Getreu dem Motto »Wir bringen euch zusammen« lebt im Geburtstagsjahr das Jubiläum auch visuell auf. Gemeinsam mit unserer Partnerin, der Wall GmbH, werden an vielen Haltestellen Poster mit Namen hängen, die eine Kombination zweier Stadtteile sind. Darauf werden die markantesten Merkmale der jeweiligen Orte zu sehen sein. Der erste gestaltete Fahrgastunterstand zum 150. Geburtstag steht an der Haltestelle Herdentor.

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