Ab 13. April: Straßenbahnen fahren wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke

v.l. Lars Degen, Özlem Ünsal, Rick Graue

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Ab 13. April: Straßenbahnen fahren wieder über die Bürgermeister-Smidt-Brücke

Gute Nachrichten für die Mobilität in Bremen: Ab Montag, 13. April 2026, kehren die Straßenbahnen offiziell auf die Bürgermeister-Smidt-Brücke zurück. Nach erfolgreichen Belastungstests und der Auswertung aller Messdaten ist die wichtige Weserquerung nach 18 Monaten Unterbrechung wieder bereit für den Schienenverkehr.

Die wichtigsten Änderungen im Liniennetz

  • Schnellere Verbindungen: Die Linien 1 und N1 nehmen ihren gewohnten Weg über die Brücke auf. Zwischen Huchting und dem Hauptbahnhof verkürzt sich die Fahrzeit dadurch um etwa 4 Minuten pro Richtung.
  • Dichterer Takt auf der Linie 1: Im Zuge des Angebotsausbaus wird der Fahrplan verstärkt. Wochentags von 9:00 bis 18:45 Uhr fährt die Linie 1 durchgehend im 7,5-Minuten-Takt.
  • Entlastung im gesamten Netz: Durch die Rückkehr auf die Bürgermeister-Smidt-Brücke fahren auch die Linien 4 und 6 wieder häufiger über die Wilhelm-Kaisen-Brücke. Die Linie 8 pendelt wieder direkt zwischen Roland-Center und Kulenkampffallee, und die Linie 4S kehrt ins Netz zurück. Die Linie 14 entfällt dafür.
  • Mehr Stabilität: Weniger Abbiegevorgänge im Bereich der Wester- und Osterstraße sorgen für einen reibungsloseren Betriebsablauf und höhere Pünktlichkeit.

Sicherheit und geltende Auflagen

Um das Bauwerk zu schonen und die restliche Nutzungsdauer bis zum geplanten Ersatzneubau zu sichern, gelten weiterhin klare Regeln für den Verkehr:

  • Tempo 30: Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gilt auf der Brücke für alle Fahrzeuge.
  • Abstandsgebot: Zwischen Bussen und Bahnen ist ein Mindestabstand von 100 Metern in jeder Fahrtrichtung einzuhalten.
  • Einspuriger Autoverkehr: Pkw nutzen weiterhin nur eine Fahrspur pro Richtung, um zusätzliche Belastungen für den Stahlbau zu vermeiden.

Parallel zur Wiederaufnahme des Bahnbetriebs laufen die Planungen für notwendige Instandsetzungsmaßnahmen an der Brücke weiter, um die Sicherheit und Verlässlichkeit der Weserquerung langfristig zu gewährleisten.